Mit Virtual Reality die (Rede-)Angst besiegen!

Dr. M. Sauer lacht, wenn er von seiner Virtual-Reality-Erfahrung mit unserer VR-EasySpeech erzählt:

Am Anfang habe ich so gut wie jeden Kommunikationsfehler gemacht, den man machen kann! Aber nach drei oder vier Übungen hat alles perfekt geklappt.

Inzwischen nutzt er VR für seine Präsentationsvorbereitungen und sagt:

Ich hätte nicht gedacht, dass VR-EasySpeech so einfach zu nutzen ist, so wirksam ist und mir außerdem viel Zeit spart.

Wir setzen VR-EasySpeech unter anderem aktiv in unseren Train-the-Trainer, Kommunikations-, Rhetorik- und Präsentationsschulungen ein und verwenden die integrierte KI (Künstliche Intelligenz) als Feedback zur Verbesserung und zur Teilnehmer-Reflexion.

Das Thema Virtual Reality in Trainingsumgebungen hat mich schon länger interessiert, da Virtuelle Umgebungen echte Emotionen auslösen (Diemer et al., 2014). In der VR-Brille lassen sich genau die Situationen herstellen, die wichtig sind, um zu üben – sei es eine Stegreif Rede, ein Vortrag, eine Präsentation auf Englisch zu halten, seine Körpersprache zu verbessern oder eine Prüfungssituation mit einem kritischen Prüfer nachzustellen, usw.

Wissenschaftliche Studien zum Einsatz von Virtual Reality gibt es bereits seit Mitte der 1990erJahre.

Ich nutze die VR-Brille im Coaching vor allem bei Redeangst. Auf die Exposition in Virtual Reality können sich die Coachees erstaunlich gut einlassen.

Die Begleitung ist dabei ähnlich wie beim normalen Vorgehen im Coaching. Wir explorieren Angstlevel, Schwierigkeitsgrade und Körpersensationen. Durch die VR-Brille haben die Coachees ein ganz anderes Erleben als ich – das ist anfangs eine Herausforderung. Doch insgesamt verläuft die Begleitung sehr ähnlich, da ich über ein Wiedergabegerät – PC, Tablet oder Smartphone – sehe, was mein Coachee sieht und bei Fragen unterstützen kann.

Natürlich kann Virtual Reality einen echten LIVE-Vortag nicht ersetzen. Auch wenn die visuelle Simulation den Nutzer erstaunlich schnell „eintauchen“ lässt, so fehlen doch wichtige Sinneseindrücke einer realen Erfahrung. Doch gerade in der Weiterbildung bringt eine kontrollierte und bestimmte Umgebung Vorteile. Virtual Reality ist für viele Teilnehmende ein Zwischenschritt, den es braucht, um danach das Erlebte in Präsenz wiederzugeben. Angstteilnehmenden fällt es leichter, sich in Virtual Reality unter den kontrollierten, sicheren und diskreten Bedingungen in der Praxis auf eine Exposition einzulassen als in der Realität, das bestätigen auch wissenschaftliche Studien (Wechsler, Kümpers & Mühlberger, 2019).

Für mich und unser Trainer-Team ist die VR-Brille inzwischen ein regelmäßig genutztes Werkzeug im Training geworden. Noch vor einigen Jahren war Virtual Reality in der Aus- und Weiterbildung kaum ein Thema: Zu aufwändig und zu teuer waren die verfügbaren Systeme. Das hat sich mittlerweile geändert.

Zudem sehr praktisch ist, dass es in der EasySpeech-Mediathek passende Unterstützung in Form von Videos zur Kommunikation, Rhetorik und Präsentation gibt. Diese werden vorab angeschaut und als hilfreiche Stimuli direkt in der VR angewandt und umgesetzt.

Man kann es nicht beschreiben, das muss man erleben!

Viele Teilnehmende haben keine Berührungsängste und sind einfach nur neugierig – das macht es einfacher, mit z. B. Redeängsten zu arbeiten. Nach meiner Erfahrung profitieren die Teilnehmer:innen sehr davon.

Was mir die Arbeit mit VR-EasySpeech persönlich bringt, möchte ich wie folgt zusammenfassen:

VR und die integrierte KI gibt mir im Training und in den Coachings zusätzliche Handlungsmöglichkeiten, objektive Feedbackmöglichkeiten und Freiheiten die sonst nur schwer zu erreichen wären.

Obwohl ich täglich und seit vielen Jahren mit unterschiedlichen digitalen Medien arbeite, denke ich: Wir müssen in der Aus- und Weiterbildung nicht immer gleich auf das nächste Pferd springen, welches vorbeigaloppiert.  Gerade deshalb schaue ich auf einen guten Aufwand-Nutzen-Verhältnis: mit VR-Anwendungen, die einen Mehrwert für das Trainingsziel liefern und doch auch einfach zu bedienen sind.

Nach meinen Erfahrungen muss eine VR-Anwendung für den Einsatz in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung alltagstauglich sein. Denn sonst wird sie für die meisten Weiterbildungs-Akademien kein fester Bestandteil des Werkzeugkastens.

 

Henriett Stegink
Berufspädagogin, Expertin für den Einsatz neuer Medien & VR-Anwendungen in der Aus- und Weiterbildung
h.stegink@steginkgroup.de

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