Category Archives: Aktuelles

    Hygienekonzept unserer Präsenzveranstaltungen…

    Publiziert 18. Mai 2020 | Von Henriett Stegink

    Wir freuen uns darauf, Sie wieder hier in Schwäbisch Gmünd vor Ort begrüßen zu können. Dabei haben Ihre Sicherheit, die unserer Trainer und Mitarbeiter höchste Priorität.

    Bitte beachten Sie, die nachfolgend genannten Schutzmaßnahmen und unser Hygienekonzept zur Durchführung von Präsenzveranstaltungen während der Corona-Pandemie in unseren Räumlichkeiten!

    Allgemeine Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln für Ihre Sicherheit

    • Halten Sie mind. 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen – auch während des Aufenthalts in und vor dem Gebäude in den Pausenzeiten.
    • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig mit Seife und halten Sie die Hust- und Niesetikette (Einmaltaschentücher verwenden und diese sofort entsorgen, Husten und Niesen in die Ellenbeuge) ein.
    • Vermeiden Sie Händeschütteln, Umarmungen oder Berührungen.
    • Bitte tragen Sie zu Ihrem eigenen und zum Schutz anderer einen Mund-Nasen-Schutz in den Pausenzeiten und in den öffentlichen Bereichen des Gebäudes.

    Weitere Informationen zu den Präsenzveranstaltungen

    • Die Seminarräume sind so gestaltet, dass der Mindestabstand eingehalten wird.
    • Im Seminarraum können Sie an Ihrem Platz auf den Mund-Nasen-Schutz verzichten.
    • Sollten Sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer Covid19-infizierten Personen gehabt haben, ist die Teilnahme an der Veranstaltung ausgeschlossen.
    • Bei Auftreten folgender Krankheitssymptome fahren Sie bitte nach Hause und melden sich bei dem Gesundheitsamt Ihres Wohnortes:
      • Geschmacksstörungen (Sie schmecken nichts mehr)
      • Neu auftretender Husten oder Atembeschwerden (die sie nicht schon vorher kannten)
      • Fieber über 38,3 Grad

    Bitte beachten Sie außerdem:

    Die Durchführung von Präsenzveranstaltungen in anderen Veranstaltungsstätten ist abhängig von den Vorgaben der Bundesländer. Bitte beachten Sie die Anweisungen zum Infektionsschutz in den jeweiligen Räumlichkeiten vor Ort.

    Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

    Wir freuen uns auf Sie!

    Ihre Henriett Stegink mit Team

    5 Benefits, die Mitarbeiter*innen begeistern

    Publiziert 19. Mar. 2020 | Von Henriett Stegink

    Ein gutes Gehalt reicht schon lange nicht mehr aus, um sich als attraktive*r Arbeitgeber*in zu präsentieren. Benefits sind daher ideal, um neue Mitarbeiter*innen zu begeistern und bereits etablierte Arbeitnehmer*innen stärker an das Unternehmen zu binden.

    Wussten Sie, dass die Mitarbeitermotivation steigt, wenn Mitarbeiter*innen mit den angebotenen Benefits zufrieden sind? Viele betrachten Benefits neben dem Gehalt sogar als wichtigstes Kriterium, um sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden. Doch Achtung. Nicht jedes Benefits, welches Sie anbieten, verschafft Ihnen auch wirklich einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Arbeitnehmer*innen unterscheiden nämlich zwischen zwei Benefits. Die, die sie haben wollen und die, die sie als notwendig erachten.

    Wenn Sie mit Vorteilen werben, die Bewerber*innen als notwendig erachten, verschenken Sie wertvolles Potenzial in der Mitarbeitergewinnung (und auch in der Mitarbeiterbindung). So sind eine moderne Arbeitsplatzgestaltung, Mitarbeiterevents, der Obstkorb und auch flexible Arbeitszeitmodelle insbesondere bei der jüngeren Generation mehr eine Selbstverständlichkeit, als ein wirklicher Bonus. Wir verraten Ihnen fünf Benefits, mit denen Sie wirklich punkten können.

    1. Bezahlte Freistellungstage für soziales Engagement

    Ob Jugendbetreuung, Umweltschutz oder andere soziale Projekte, jeder Mensch hat seine Herzensprojekte, für die er gerne mehr tun möchte, aber einfach keine Zeit hat. Bezahlte Freistellungstage bieten Arbeitnehmer*innen die Möglichkeit, an sozialen Projekten mitzuwirken und ihr Karma-Konto aufzufüllen. Ihnen ist es zu heikel Arbeitnehmer*innen gleich drei bis fünf Tag für ein soziales Projekt freizugeben? Dann fangen Sie klein an. Schließen Sie in Ihrem Unternehmen für einen Tag im Jahr die Türen und engagieren sie sich alle gemeinsam für ein vorher abgestimmtes soziales Projekt. Dass motiviert nicht nur die Arbeitnehmer*innen, sondern stärkt auch gleich noch den Teamgeist.

    2. Hitzefrei im Sommer

    Das Tech-Unternehmen Basecamp bietet seinen Mitarbeiter*innen ein ganz besonderes Benefit. Da an heißen Sommertagen die Welt für alle ein wenig langsamer läuft, kürzt das Unternehmen von Mai bis August die Fünf-Tage-Woche auf vier Tage. In Deutschland wäre dieser Zeitraum etwas großzügig gefasst, aber verkürzte Wochen oder Tage an wirklich heißen Tagen erfreuen die hitzegeschädigten Arbeitnehmer*innen. Und keine Sorge, Ihre Mitarbeiter*innen werden trotzdem alles fertig bekommen. Wer verzichtet schon gerne auf Freizeit?

    3. Der beste Freund darf mit

    Viele Hundebesitzer*innen möchten ihren vierbeinigen Freund gerne mit zur Arbeit nehmen. Warum auch eigentlich nicht? Hunde senken den Stress und können unter den richtigen Bedingungen für ein super Betriebsklima sorgen. Mehr dazu lesen Sie hier.

    4. Kinderbetreuung

    Insbesondere junge Eltern stehen oft vor der Herausforderung, einen geeigneten Kitaplatz zu finden. Und was, wenn der Kindergarten überraschend geschlossen hat oder sich andere Engpässe ergeben. Der Schokoladenspezialist Storck bietet für solche Fälle ein Familienbüro mit Spielecke für die Kleinen an. Das ist natürlich nicht in jedem Unternehmen möglich, aber insbesondere wenn es um das Thema Kinderbetreuung geht, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten um die Arbeitnehmer*innen zu unterstützen. Zum Beispiel bietet Sodexo einen Kinderbetreuungs-Pass an, der es Arbeitgebern ermöglicht, einen flexiblen Beitrag zu den Kinderbetreuungsausgaben zu leisten. Auch eine Kooperation mit einem Kindergarten in der Nähe des Arbeitsplatzstandortes ist durchaus eine denkbare Situation.

    5. Betriebliche Altersversorgung

    Mit der bAV können Arbeitnehmer*innen für den goldenen Lebensabend vorsorgen. Auf Sparbeiträge zur bAV müssen nämlich weder Steuern noch Sozialabgaben gezahlt werden und ist während der Ansparphase vor Pfändung geschützt.

    Quelle: Kooperationspartner (Verlag Dashöfer GmbH)

    So betrifft das Corona-Virus unsere Arbeitswelt

    Publiziert 19. Mar. 2020 | Von Henriett Stegink

    Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Restaurants, Universitäten und sogar Grenzen werden geschlossen. Doch was bedeutet das für mein Unternehmen? Darf ich jetzt ins Homeoffice? Wer zahlt mein Gehalt? Ein aktueller Überblick über Arbeitsrechtsfragen unter Covid-19.

    Bei den Auswirkungen des Coronavirus auf unsere Gesundheit, die Gesellschaft und die Arbeitswelt herrscht derzeit große Unsicherheit. Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation. Wir haben deshalb übersichtlich für Sie zusammengestellt, wie Covid-19 die Arbeitswelt Mitte März betrifft und was Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen jetzt tun können und müssen.

    Muss ich noch zur Arbeit kommen?

    Wer aus Sorge um Ansteckung eigenmächtig zu Hause bleibt, riskiert eine Abmahnung oder gar eine Kündigung. Auch wenn die Kolleg*innen husten und niesen, ist das leider kein triftiger Grund, mit Berufung auf das Leistungsverweigerungsrecht zu Hause zu bleiben. Die S-Bahn und Busse fahren nicht? Dann haben Arbeitnehmer*innen Pech gehabt, denn sie tragen das sogenannte Wegerisiko und müssen ihre Anreise selbst organisieren.

    Im Homeoffice gibt es keine Arbeitswege und auch eine deutlich verminderte Ansteckungsgefahr. Eine entsprechende Anordnung, so möglich, gilt jetzt als vernünftig und wichtig. Die Unternehmensberatung Ernst & Young hatte beispielsweise nach einem Infektionsfall Ende Februar bereits 1500 Beschäftigte in Düsseldorf ins Homeoffice geschickt. Doch es gibt kein gesetzlich verankertes Recht auf Homeoffice – und auch keine Pflicht, im Homeoffice zu arbeiten. Wer darauf besteht, auf die Arbeit zu kommen, darf das derzeit noch, sofern der Betrieb nicht von den Behörden geschlossen wurde.

    Hier ist der Dialog geboten! Sprechen Sie die Probleme beim Arbeitgeber an und bemühen Sie sich gemeinsam um eine Lösung, die der Krise gerecht wird. Auch der Betriebsrat kann Ihnen hier weiterhelfen. Denn Arbeitnehmer*innen müssen nicht nur ihre Arbeit erbringen, Arbeitgeber*innen haben auch eine Fürsorgepflicht. Die gilt auch und insbesondere in Krisenzeiten und kann übrigens verschärft werden.

    Muss ich weiter auf Dienstreisen gehen?

    Derzeit dürfen Arbeitgeber*innen noch Geschäftsreisen anordnen. Immer mehr Unternehmen reagieren aber auf die Krise und beschränken oder verbieten sie sogar. Schon Ende Februar sagte der Nahrungsmittelriese Nestlé bis Mitte März alle Geschäftsreisen ab. Andere Unternehmen wie RWE oder Ikea schränken Reisen in betroffene Länder ein – das dürften allerdings sehr bald so ziemlich alle sein.

    Hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung wegen des Coronavirus ausgesprochen, so gilt eine Reise dorthin für Arbeitnehmer*innen als unzumutbar. Viele Länder verbieten jetzt auch Einreisen aus Deutschland. Davon sind natürlich auch Urlauber*innen betroffen. Über Reisewarnungen und allgemeine Informationen über Reisen und Covid-19 informieren können Sie sich beim Auswärtigen Amt, auch der zugehörige Twitter-Account bietet eine tagesaktuelle Übersicht.

    Was muss ich als Arbeitgeber*in tun, um Homeoffice zu ermöglichen?

    Viele Unternehmen schicken Ihre Mitarbeiter*innen nach Möglichkeit bereits ins Homeoffice. Wichtig ist, dass Arbeitnehmer*innen aber für die Arbeit von zu Hause technisch ausgestattet sind. Wer keinen Laptop oder Computer hat, muss einen zur Verfügung gestellt bekommen. Kümmern Sie sich rechtzeitig darum, dass alle Mitarbeiter*innen die benötigte Soft- und Hardware erhalten.

    Tipp für Online-Meetings: Google reagiert auf die weltweise Krise und ermöglicht u. a. die kostenlose Premium-Nutzung von Hangouts Meet. Wir stellen Stück für Stück unsere Präsenzseminare auf eine Online um.

    Was macht den Arbeitsplatz sicher?

    Arbeitgeber*innen müssen ihre Mitarbeiter*innen schützen – das ist auch gesetzlich geregelt. Derzeit sind viele Empfehlungen aber nicht unbedingt gesetzlich, sondern einfach vernünftig. Stellen Sie zum Beispiel Desinfektionsmittel am Eingang und auf den Toiletten zur Verfügung und weisen Sie energisch und wiederholt auf die Hygienestandards hin. Jeder sollte sich immer, aber insbesondere jetzt nach Toilettengang, Mittagspause, längerer Arbeit etc. gründlich und mit Seife die Hände waschen. Auf Händeschütteln und Umarmungen darf gerade gern verzichtet werden.

    Wer einen Mundschutz tragen will, darf das zumindest bei erhöhter Infektionsgefahr durch Kontakt mit potentiell Infizierten, etwa wer als Sanitäter*in am Flughafen arbeitet. Ein Duty-Free-Shop hatte in Berlin gegen ein entsprechendes Mundschutz-Verbot geklagt. Der beklagte Arbeitgeber hatte rasch nachgegeben und schriftlich Mundschutz und Handschuhe genehmigt.

    Was, wenn jemand im Büro hartnäckig hustet? Dann dürfen Arbeitgeber*innen diese Person kurzfristig freistellen. Auch wer seine Mitarbeiter*innen vorsorglich nach Hause schicken will, darf das tun, muss dann aber weiter Gehalt zahlen.

    Wer zahlt mein Gehalt, wenn ich in Quarantäne bin?

    § 56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) greift, wenn Arbeitnehmer*innen unter durch die Behörden angeordnete Quarantäne gestellt werden. In den ersten 6 Wochen müssen Arbeitgeber*innen den Lohn dann fortzahlen. Eine Entschädigung erhalten sie auf Antrag je nach Bundesland entweder vom Gesundheitsamt oder der Bezirksregierung. Übrigens: Auch Selbstständige, die unter Quarantäne gestellt wurden, können bei Verdienstausfall einen Antrag auf Entschädigung stellen. Die Quarantäne muss allerdings offiziell verordnet worden sein. Die freiwillige Selbstisolation ist zwar eine gute Sache, stellt aber keinen Entschädigungsanspruch dar.

    Auch bei Ansteckungsverdächtigen gilt ein Entschädigungsanspruch (§ 56 Abs. 1 Satz 1 IfSG)! Auch freie Mitarbeiter*innen können aufatmen, da von „Verdienstausfall“ statt beispielsweise „Verlust der Arbeitnehmerleistung“ die Rede ist.

    Muss ich Gehalt fortzahlen, wenn wir im Unternehmen nichts produzieren können?

    Grundsätzlich tragen Sie als Arbeitgeber*in das Wirtschaftsrisiko. Wenn etwa eine Lieferung aus z. B. China ausbleibt und dann nichts produziert werden kann, müssen Sie Ihren Beschäftigten weiterhin Arbeitsentgelt zahlen. Besonders Produktionsbetriebe, in denen die Arbeit nicht im Homeoffice getätigt werden kann, werden davon hart getroffen. Die gute Nachricht: In solchen Fällen ist der Ausgleich über Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich.

    Wann kann mein Unternehmen Kurzarbeitergeld beantragen?

    Die Bundesregierung hat schnell reagiert und angeordnet, dass bei Arbeitsausfällen, die auf das Coronavirus zurückzuführen sind, ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht. Arbeitgeber*innen melden sich dafür bei der zuständigen Agentur für Arbeit, die prüft, ob die Voraussetzungen für das Kurzarbeitergeld erfüllt sind.

    Was ist, wenn die Behörden meinen Betrieb schließen?

    Arbeitgeber*innen müssen bei Betriebsstörung den Lohn weiterzahlen – auch wenn sie selbst die Betriebsstörung oder -schließung nicht verschuldet haben. Sie tragen das Betriebsrisiko infolge behördlicher Maßnahmen, wenn das Risiko der behördlichen Maßnahmen im Betrieb durch dessen besondere Eigenschaften bereits angelegt gewesen war, wie etwa bei Fluglinien, die in der Vergangenheit aufgrund einer Aschewolke nach einem Vulkanausbruch nicht fliegen dürfen.

    Allgemeine Gefahrenlagen wie etwa Kriege gehören ausdrücklich nicht in diese Kategorie, da sie die Funktionsfähigkeit des Betriebs als solche nicht beeinträchtigen. Das gilt auch für Epidemien. Also können Arbeitgeber*innen die Entschädigungsansprüche nach § 56 IfSG nutzen.

    Was ist mit meinen Kindern, wenn die Schule zu hat?

    Bald sind Kindergärten und Schulen bundesweit geschlossen. Eine Notfallbetreuung ihrer Kinder können allerdings nur Eltern in Anspruch nehmen, deren Berufe systemrelevant sind und die keine Alternativbetreuung ihrer Kinder organisieren können. Als systemrelevant gelten beispielsweise Jobs in der Energiebranche, in der Gesundheit, der medialen Krisenkommunikation, in Transport und Verkehr, Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sprich in allem, was wir zum nackten Überleben brauchen. Wie die Regelung in Ihrem Bundesland aussieht, erfahren Sie beim entsprechenden Bildungsministerium im Onlineangebot.

    Übrigens: Die Kinder zu den Großeltern zu schicken, mag auf den ersten Blick eine gute Lösung sein – da ältere Menschen aber zur Risikogruppe von Covid-19 gehören, wird davon dringend abgeraten. Stattdessen sollen sich Familie, Freund*innen und Nachbar*innen zur Kinderbetreuung verabreden, ohne dabei zu große Gruppen zu bilden.

    Doch was, wenn alle diese Möglichkeiten nicht bestehen und Ihr*e Arbeitgeber*in verlangt, dass Sie trotzdem weiter zur Arbeit kommen? Dann sollten Sie schleunigst das Gespräch suchen und eine Homeoffice-Regelung finden. Ist das nicht möglich, können Sie sich auf § 616 BGB berufen. Demnach haben Sie Anspruch auf eine bezahlte Freistellung, für die Sie keinen Urlaub einreichen müssen. Dieser Anspruch gilt leider nur für wenige Tage. Einige Arbeits- und Tarifverträge schließen ihn sogar per Klausel aus. Andere Möglichkeiten, die Sie Arbeitgeber*innen anbieten können, wären etwa bezahlter oder auch unbezahlter Urlaub oder der Abbau von Überstunden. Hier sind Arbeitgeber*innen dringend aufgefordert, ihren Mitarbeiter*innen entgegenzukommen.

    Wann muss ich mich eigentlich testen lassen?

    Sie haben Husten und Halsschmerzen und müssen viel niesen? Selbst wenn Sie sich dadurch nur leicht beschwert fühlen, könnten Sie sich mit Covid-19 angesteckt haben. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen:

    • Hatten Sie in den letzten 2 Wochen Kontakt zu jemandem, bei dem im Labortest Covid-19 festgestellt wurde?
    • Waren Sie in einem Gebiet, in dem es bereits zu vielen Erkrankungen mit Covid-19 gekommen ist?
    • Besteht bei Ihnen eine Vorerkrankung oder wird eine Atemwegserkrankung bei Ihnen schlimmer (Atemnot, hohes Fieber etc.)?
    • Stehen Sie bei Ihrer Arbeit oder im Ehrenamt mit Menschen in Kontakt, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z. B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege)?

    Eine positive Antwort genügt! Das Robert Koch Institut empfiehlt Ihnen, sich testen zu lassen. Isolieren Sie sich schon vor dem Testergebnis, indem Sie zu Hause bleiben, enge Kontakte meiden, sich gründlich die Hände waschen und bei Kontakt z. B. einen Mundschutz tragen, der auch die Nase abdeckt. Aktuelle Informationen zu Hygiene und Notfallversorgung erhalten Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts.

    Wie versorge ich mich jetzt mit Nahrung, Medikamenten und Hygieneprodukten?

    Desinfektionsmittel und Klopapier, Nudeln und Konserven, Baby- und Tiernahrung: Überall in Deutschland werden diese Dinge in den Läden knapp. Das Hamstern ist eine normale menschliche Reaktion auf eine Krise – aber eben auch eine gefährliche. Menschen, die sich nicht leisten können, im Dutzend zu kaufen, stehen in den letzten Wochen und Tagen oft vor wortwörtlich leeren Regalen. In der Putzkammer zu Hause stapelt sich derweil mehr Klopapier, als man aufbrauchen kann. Kaufen Sie ein, so normal es geht. Die Supermärkte werden nach derzeitiger Beobachtung offenbleiben.

    Noch viel bedrohlicher ist die Knappheit von Desinfektionsmitteln und Schutzmasken. Die sollten eigentlich die Menschen schützen, die immunkompromittiert sind, deren Immunsystem also bereits durch Vorerkrankungen oder hohes Alter geschwächt ist. Für sie und die Menschen, die sie behandeln und besuchen, ist der Zugang zu Desinfektionsmitteln absolut überlebensnotwendig. Viele Krankenhäuser und Altenheime verbieten zum Schutz ihrer Patient*innen und Bewohner*innen bereits den Besuch von Angehörigen.

    Wohin soll das noch alles führen?

    Wie viele Opfer das Coronavirus noch fordern wird, ist derzeit schwer abzusehen. Dass je nach Stadt und Bundesland unterschiedliche Regelungen und Empfehlungen zum Umgang mit Covid-19 herausgegeben werden, macht einen Überblick oft schwierig. Schon jetzt ist klar, dass diese Krise nicht ohne Spuren an uns vorbeiziehen wird – und in der Gesellschaft und Wirtschaft noch lange nachhallen wird.

    Umso wichtiger ist es jetzt, ruhig und vernünftig zu bleiben. Lassen Sie sich nicht in Panik versetzen, doch nehmen Sie Corona auch nicht auf die leichte Schulter. Am besten schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen, indem Sie sich an die Hygieneregeln halten und soziale Kontakte möglichst beschränken. Arbeitgeber*innen haben jetzt die Gelegenheit, Homeoffice einer wichtigen Probe zu unterziehen und für die Zukunft zu lernen. Durch Homeoffice sind weniger Menschen auf dem Weg ins Büro und im ständigen physischen Kontakt – so werden übrigens auch Menschen geschützt, die eben nicht ins Homeoffice können, wie das in vielen systemkritischen Jobs der Fall ist.

    Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden!

    Quelle: Kooperationspartner (Verlag Dashöfer GmbH)

    SteginkGroup erhält Landesweiterbildungspreis 2018

    Publiziert 28. Nov. 2018 | Von Henriett Stegink

    Landesweiterbildungspreis 2018 prämiert innovative Weiterbildungsprojekte

    Staatssekretär Volker Schebesta MdL: Die Preisträger greifen auf besondere Weise die Bedürfnisse erfahrener Mitarbeiter/innen auf und stärken im Sinne des lebenslangen Lernens die Weiterbildung in der zweiten Lebenshälfte.

    Staatssekretär Volker Schebesta MdL hat im September 2018 die drei Preisträger des Landesweiterbildungspreises 2018 ausgezeichnet. Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis stand in diesem Jahr unter dem Motto „Weiterbildung im Zeichen des demografischen Wandels“. Den zweiten Preis nahm die SteginkGroup-academy für ihr innovatives Blended Learning Konzept: „Zertifizierte Ausbildung zum Competence-ServicesBerater“ entgegen.

    „Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft spielen Bildungsangebote, die speziell reifere Mitarbeiter/innen in den Blick nehmen, eine zunehmend wichtigere Rolle. Das innovative Blended Learning Konzept „Zertifizierte Ausbildung zum Competence-Services-Berater“ welches in Kooperation mit Gerd Duffke, Fa. TRUMPF im Projektverbund „Fit for Service“ entstand, greift auf besondere Weise die Bedürfnisse älterer Mitarbeiter/innen auf und bezieht deren Fähigkeiten und langjährige Berufserfahrungen ein. Im Sinne des lebenslangen Lernens stärken sie damit die Weiterbildungsbeteiligung von älteren Mitarbeitern“, sagt Schebesta bei der Preisverleihung. Die Preisverleihung war Höhepunkt des Fachtages „Weiterbildung im Zeichen des demografischen Wandels“ des Bündnisses für lebenslanges Lernen.

    Unter Vorsitz von Prof. Uwe Bähr vom Landesseniorenrat Baden-Württemberg – hat die Jury die drei Preisträger ausgewählt, die hinsichtlich der empfohlenen Kriterien besonders überzeugten. Diese Kriterien waren Zielgruppenorientierung, Innovation, Niederschwelligkeit, Übertragbarkeit auch auf andere Zielgruppen sowie Nachhaltigkeit durch Einsatz Neuer Medien.

    Mit dem innovativen Blended Learning Konzept der SteginkGroup-academy „Zertifizierte Ausbildung zum Competence-Services-Berater“ soll den Anforderungen und den neuen Rollen der Servicetechniker in Industrieunternehmen Rechnung getragen werden. Das Aufgaben- und Tätigkeitsgebiet von Servicetechnikern im Maschinen – und Anlagenbau ist facettenreich. Hinzu kommen neue Lern- & IT- geprägte Arbeitsszenarien, kommunikationsfreudige Aufgaben für Applikations- und Maschinenberatungen. Anders als bei jungen Servicetechnikern haben u. U. erfahrenere Mitarbeiter im Servicebereich eine geringere Affinität/Vorerfahrung zu solch IT geprägten Arbeits- und Vermittlungsszenarien. Dies trifft vor allem für erfahrene Servicetechniker zu, die häufig eher „konventionellen“ d. h. vertrauten Methoden zur Problemlösung und Vermittlung präferieren machte Henriett Stegink in Ihrer Projektvorstellung deutlich!

    Das innovative Blended Learning Konzept „Zertifizierte Ausbildung zum CompetenceServicesBerater“ vermittelt in kompakter Form die hierfür wichtigen Kenntnisse und Fähigkeiten. Fundamente für das erfolgreiche Managen von Vertriebsorganisationen, praxisorientierte Kommunikations- Beratungs- und Vermittlungskonzepte werden erlernt.

     

     

     

    im Bild v. r. Staatssekretär Volker Schebesta (MdL Baden Württemberg), Henriett Stegink (SteginkGroup-academy) Gerd Duffke (Trumpf) bei der Verleihung des Landesweiterbildungspreis 2018.

    Alle zwei bis drei Jahre zeichnet die Landesregierung mit dem Landesweiterbildungspreis besonders innovative und erfolgreiche Weiterbildungsprojekte aus Baden-Württemberg aus. Damit soll zum einen das Bewusstsein für die Bedeutung der Weiterbildung und des lebenslangen Lernens in der Öffentlichkeit gestärkt, zum anderen die Leistungs- und Entwicklungsfähigkeit baden-württembergischer Weiterbildungsträger in besonderer Weise sichtbar gemacht werden.

     

     

    Quelle: Verleihung Weiterbildungspreis 2018

    Den FÜHRUNGSALLTAG effzient organisieren

    Publiziert 06. Aug. 2018 | Von Henriett Stegink

    Dieser Beitrag erhält Tipps, wie Sie Ihren Führungsalltag effzienter organisieren können und zeigt, wie Sie sich mit einem guten Zeitmanagement Ihren Arbeitsalltag erleichtern.

    1. DEN TAG PLANEN

    Strukturieren Sie vor Beginn der Tagesarbeit (oder am Abend vorher) Ihre Aufgaben und Termine: Was steht heute an? In welcher Reihenfolge und wann wollen Sie die Aktivitäten bearbeiten? Wie lange brauchen Sie jeweils dafür?

    2. PRIORITÄTEN SETZEN

    Legen Sie fest, was für Sie (!) wichtig ist. Kennzeichnen Sie alle Aufgaben, die Sie unbedingt erledigen müssen, weil sie für Ihren privaten oder berufichen Erfolg entscheidend sind, mit einer „1“. Die „2“ vergeben Sie für Aktivitäten, die dringend sind, die Sie aber delegieren oder auch verschieben können. Eine „3“ erhalten Aufgaben, die Sie irgendwann oder im Extremfall auch gar nicht erledigen müssen.

    3. AUFGABEN GLIEDERN

    Sie können sich nicht an einen festen Zeitplan halten? Dann erstellen Sie eine To-do-Liste und gliedern Sie die Aufgaben nach Wichtigkeit, das Dringendste steht dabei ganz oben. Alternativ können Sie auch Arbeitsblöcke mit Symbolen versehen (Beispiel: „T“ für Telefongespräche, „M“ für Mitarbeiterkontakte oder „K“ für Kundendialoge) und diese Aufgaben gesammelt abarbeiten.

    4. ZEITRAHMEN SETZEN

    Ein festes Zeitlimit hilft Ihnen dabei, zielstrebig an einer Aufgabe zu arbeiten. Dauert eine Aufgabe länger als vorgesehen, dann prüfen Sie: Ist die Aufgabe so wichtig, dass Sie weitere Zeit drangeben (und damit anderes verschieben) müssen? Wie viel? Oder ist dasErgebnis schon ausreichend? Wenn nicht: Legen Sie fest, wann und wie lange Sie an dieser Aufgabe weiterarbeiten.

    5. REALISTISCH KALKULIEREN

    Packen Sie nicht zu viele Aufgaben mit höchster Priorität in Ihren Tag und lassen Sie  ausreichend Luft für Unvorhergesehenes, für eventuell notwendige Umwege zum Ziel. Verplanen Sie nicht mehr als zwei Drittel Ihrer Zeit.

    6. KONSEQUENT DELEGIEREN

    Prüfen Sie bei der Planung, ob Sie unbedingt alles selber erledigen müssen. Vielleicht gibt es ja Aktivitäten, die andere für Sie übernehmen können. Gerade Durchführungs- und Verwaltungstätigkeiten eignen sich in vielen Fällen fürs Delegieren. Konzentrieren Sie sich auf die für Ihren Erfolg entscheidenden Aufgaben.

    7. UNANGENEHME DINGE ANPACKEN

    Beginnen Sie den Tag gleich mit dem „dicksten“ Brocken, etwa einer unangenehmen Pfichtaufgabe. Ist die geschafft, steigt die Stimmung und die anderen Arbeiten gehen leicht von der Hand. Alternativ können Sie auch mit einer Aufgabe, die Ihnen besonders gut liegt, in den Tag starten. So haben Sie ein erstes Erfolgserlebnis, das Sie für die weitere Arbeit befügelt.

    8. SCHRITT-FÜR-SCHRITT VORGEHEN

    Befassen Sie sich nicht gleichzeitig mit allen Aufgaben, denen Sie die Priorität „1“ gegeben haben. Von jedem ein bisschen, das bringt gar nichts. Erledigen Sie deshalb konsequent eins nach dem anderen. Arbeiten Sie entweder die Einser-Prioritäten der Reihe nach ab oder sortieren Sie diese nach Neigung und Spaß an der Aufgabe. Das garantiert Ihnen, dass Sie zumindest die für Ihren Erfolg wichtigsten Schritte gegangen sind, wenn Sie nicht das ganze Pensum schaffen.

    9. AUSZEIT FÜR DEN CHEF

    Erfolgreiches Leben besteht in der Balance zwischen Beruf und Privatleben. Planen Sie deshalb in jeden Ihrer Tage sehr bewusst auch Zeit für sich selbst ein – am besten jeden Tag Ihre ganz persönliche Stunde für Sport oder sonstige Hobbys. Genauso wichtig: Zeit für Familie, Freunde und soziale Kontakte einplanen.

    10. BILANZ ZIEHEN

    Beurteilen Sie vor allem den Tag als Ganzes – so vermeiden Sie es, vielleicht negative Einzelereignisse überzubewerten. Gerade wenn Sie einiges nicht geschafft haben: Blicken Sie nicht nur auf das, was noch zu tun bleibt. Machen Sie sich vor allem bewusst, was Sie heute geleistet und erreicht haben. So gehen Sie nicht mit dem drückenden Gefühl der unerledigten Dinge in den Feierabend.

    Quelle: eigene Recherchen (Holzmann Medien)
    
    >>> mehr Informationen erhalten Sie in unserem Trainingsmodul ...

     

     

     

    ABNAHMEGESPRÄCH – Wirkung beim Kunden

    Publiziert 06. Aug. 2018 | Von Henriett Stegink

    Zu einem erfolgreichen Serviceauftrag gehören auch die gelungene Abnahme der Leistung und die Verabschiedung vom Kunden. Der letzte Eindruck prägt die Erinnerung des Kunden und ist neben der Begrüßung die wichtigste Station in den einzelnen Phasen der Auftragsabwicklung. Denn während kleinere Fehler im Zuge der Auftragsabwicklung gleich besprochen und beseitigt werden können, gibt es im letzten Gespräch keine Chance zur Wiedergutmachung. Der letzte Eindruck bleibt haften, egal, wie toll es vorher gelaufen ist. Deshalb lohnt es sich für jeden Kundediensttechniker, zum Schluss des Auftrags noch einmal alle Register in Sachen Service und Kundenansprache zu ziehen.

    Nutzen: Für den ersten und letzten Eindruck gibt es keine zweite Chance: wer den Anfangskontakt vermasselt erhält oft gar nicht den Auftrag, wer nach dessen Abwicklung kein positives Bild beim Kunden hinterlässt, verhindert nicht nur die so wichtige Weiterempfehlung an Dritte, sondern auch das Wiederkommen des Kunden. Diese Anleitung zeigt, worauf Kunden im Abschlussgespräch Wert legen. Wer die Ratschläge befolgt, kann sich nicht nur über viele „Wiederholungstäter“ als Kunden freuen, sondern kurbelt gleichzeitig auch das so wichtige Empfehlungsmarketing wirksam an.

    Anleitung ABNAHMEGESPRÄCH

    Die letzte Phase eines Serviceauftrags bietet noch einmal die Chance, dem Kunden einen guten Eindruck zu vermitteln. Dieser letzte Eindruck prägt die Erinnerung des Kunden und ist neben der Begrüßungsphase die wichtigste Station in der Kundenbeziehung während eines Auftrags. Zudem können Sie wichtige Verbesserungsvorschläge für Ihre Arbeitsweise erfragen. Was Sie dabei beachten sollten:

    1. ZIELE DES ABNAHMEGESPRÄCHS:

    • Volle Akzeptanz der Leistung erreichen.
    • Abfrage der Produktzufriedenheit.
    • Abfrage der persönlichen Zufriedenheit.
    • Zusatzgeschäfte anregen.
    • Positives Gefühl hinterlassen.

    2. VORBEREITUNG UND ABLAUF DES ABNAHMEGESPRÄCHS:

    • Räumen Sie den Platz Ihres Arbeitsobjektes für die Präsentation auf und säubern Sie ihn mit eigenen Reinigungsmitteln.
    • Laden Sie den Kunden zum Abnahmegespräch ein.
    • Lassen Sie den Kunden das fertige Werk in Ruhe ausprobieren.
    • Überreichen Sie dem Kunden ein Kundengeschenk.
    • Erklären Sie dem Kunden Hilfsmittel und erklären Sie deren Handhabung.
    • Fragen Sie den Kunden, inwiefern er zufrieden mit Ihren Leistungen war

    3. DREISTUFIGER FRAGEABLAUF, MIT DEM SIE EINE EHRLICHE RÜCKMELDUNG VOM KUNDEN EINHOLEN:

    • Erläutern Sie dem Kunden, wie wichtig Ihnen die Kundenzufriedenheit ist. Kommunizieren Sie dabei auch Ihre Wertschätzung mit Sätzen wie „Es ist mir wichtig…“
    • Beleuchten Sie den ganzen Arbeits- und Montageablauf. Konzentrieren Sie sich bei Ihren Fragen auf das „Wie“, denn das „Was“ ist längst abgeschlossen und dokumentiert. Zum Beispiel: „Wie haben Sie den gesamten Ablauf unserer Arbeit erlebt?“
    • Konkretisieren Sie Verbesserungsvorschläge des Kunden und binden Sie ihn ein, um Verbesserungsschritte zu formulieren: „Was hätten wir anders oder noch besser machen können?“

    Quelle: eigene Recherchen (Holzmann Medien)
    
    >>> mehr Informationen erhalten Sie in unserem Trainingsmodul ...

    Besprechungen richtig vorbereiten

    Publiziert 03. Aug. 2018 | Von Henriett Stegink

    Regelmäßige Besprechungen sind ein idealer Rahmen für einen konstruktiven Austausch, vorausgesetzt, sie sind gut strukturiert und effizient. Diese Anleitung zeigt, wie Sie mit einer zielorientierten Besprechungskultur sowohl die Motivation der Teilnehmer als auch die Entscheidungsqualität in Ihrer Abteilung erhöhen

    Inhaltliche Vorbereitung

    1) Ziel der Besprechung festlegen

    • Das zu Beginn einer Besprechung kommunizierte Ziel nimmt das Ergebnis nicht vorweg, sondern benennt den Anlass, die Richtung und grenzt Themen voneinander ab. Das Ziel ist auch ein Maßstab, wie erfolgreich die Besprechung war, ob es erreicht wurde. Z.B.: „In der heutigen Besprechung legen wir die erforderlichen Maßnahmen für den Tag der offenen Tür im Herbst fest, d. h. Dauer, Erledigungstermine, Prioritäten, Ablauf, klare Vereinbarung über Budget und Zuständigkeit“.

    2) Tagesordnung erstellen = Themen und Dauer planen

    • Legen Sie Inhalte und Reihenfolge in einer Tagesordnung fest. Ordnen Sie die Agenda so an, dass auf den ersten Plätzen wichtige, allgemeine, für alle interessante Themen stehen. Später kommen spezielle Themen, die ggf. nicht alle Teilnehmer betreffen, so dass einzelne Mitarbeiter die Sitzung verlassen können.
    • Planen Sie auch den voraussichtlichen Zeitbedarf pro Tagesordnungspunkt ein.
    • Wichtige, umfangreiche, vielschichtige Themen sollten ggf. als alleiniger Punkt auf die
      Tagesordnung. Wird die Agenda zu umfangreich, ist es besser zwei Sitzungen zu planen. Es ist wenig motivierend, wenn nur die Hälfte der geplanten Themen erledigt werden konnte und es schafft außerdem keine gute Vorlage für die nächste Besprechung, wenn immer „Reste und Altlasten“ zu erledigen sind.

    3) Teilnehmer auswählen

    • Klären Sie, aus welchem Grund welche Person aus dem Betrieb ggf. welche externen Gäste zu welchem Thema und zur Zielerreichung notwendig sind. Bei Routinebesprechungen sollten Sie genau darauf achten, wer zu welchem Thema dabei ist. Werfen Sie ggf. alte Gewohnheiten über Bord (wenn eine Person oder Abteilung schon immer dabei war), denn es geht nicht um Ehre oder Auszeichnung dabei zu sein, sondern um die Bearbeitung, Zielerreichung und um die verbrauchte Arbeitszeit, die ggf. sinnvoller eingesetzt werden kann.
    • Wählen Sie die Anzahl der Teilnehmer/innen aus. Halten Sie den Kreis so klein wie möglich und so groß wie nötig. Kleinere Besprechungsrunden beschleunigen die Lösungsfindung und sorgen dafür, dass die Teilnehmer sich verantwortlich fühlen, alle sich einbringen und die Umsetzung in die Hand nehmen.
    • Sie können sich im Vorfeld Gedanken machen bzw. festlegen, wer das Protokoll führt.

    4) Sich als Gesprächsleitung vorbereiten

    • Als Gesprächsleitung erfüllen Sie bei diesen Aufgaben Vorbildfunktion, denn was Sie von Ihren Teilnehmern bzw. Mitarbeitern erwarten, sollten Sie vorleben. Effiziente Vorbereitung, alle Fakten und Unterlagen präsent und griffbereit, klar erkennbare Strukturen – das alles erfordert Ihren persönlichen Einsatz. Dazu gehört auch die mentale Vorbereitung: Die eigene Meinung und Erwartung kennen, Gesprächsstrategien planen, zusätzliche Informationen einholen, Einwände und mögliche Kompromisse vordenken.

    Organisatorische Vorbereitung

    1) Räumliche Rahmenbedingungen

    • Wählen Sie für Ihre Besprechung einen Ort, der zentral gelegenen und für alle gut erreichbar ist.
    • Der Raum sollte neutral, abgeschlossen, hell und freundlich sein – ein Platz an dem ohne
      Störungen gearbeitet werden kann. Ungeeignet sind Orte, an denen Kunden und/oder andere nicht beteiligte Mitarbeiter mithören können. Für Besprechungen mit mehreren Personen ist das Büro des Vorgesetzten nicht geeignet, denn es wird als „Hoheitsgebiet“ des Chefs wahrgenommen und ist daher kein neutraler Ort.
    • Achten Sie auf gute Lichtverhältnisse und ausreichend Belüftungsmöglichkeiten.
    • Ein Raum im Betrieb ist für regelmäßige Zusammenkünfte praktisch und kostengünstig.
      Eine externe Raumanmietung verleiht wichtigen, einmalig auftretenden Themen (z.B.
      Jahreszielplanung, Neubau, Betriebsübergabe, Einführung neuer Konzepte oder Technologien u.Ä.) einen angemessenen, exklusiven Rahmen.

    2) Zeitliche Rahmenbedingungen

    • Klären Sie vorher, ob alle Teilnehmer tatsächlich Zeit haben. Berücksichtigen Sie Urlaub,
      Krankheit, zeitintensive Projekte, andere schon vereinbarte Termine oder
      Fortbildungsmaßnahmen.
    • Bei der Auswahl des Wochentages und Tageszeit sollten auch Überlegungen in Bezug auf
      Arbeitsanfall, körperliche und geistige Fitness der Teilnehmer einfließen. Denn die Bereitschaft und Konzentrationsfähigkeit der Mitarbeiter lässt unter Umständen nach einem anstrengenden Arbeitstag oder kurz vor Feiertagen nach, eventuell leidet so das Ergebnis.
    • Legen Sie je nach Themen, Themenumfang und Teilnehmeranzahl die Dauer einer Besprechung (das heißt Beginn und Ende) fest, nur so weiß Ihr Mitarbeiter, wann er wieder für andere Aufgaben frei ist. Wenn Sie nur den Beginn festlegen ist die Verlockung groß, dass die Veranstaltung ausufert und mehr Zeit gebraucht wird, da kein Schlusspunkt vereinbart ist, an dem die Themen besprochen sein sollten.
    • Planen Sie bei längeren Gesprächen auch Pausen ein, denn ohne Pausen ist die Gefahr größer, dass sich die Teilnehmer kurze, inoffizielle Gedankenpausen genehmigen und abschalten. Oder es entsteht Unruhe, weil immer wieder Teilnehmer den Raum verlassen.

    3) Einladung und Unterlagen

    • Informieren Sie die Teilnehmer/innen rechtzeitig, damit sich alle Eingeladenen auf die Themen einstellen und ausreichend vorbereiten können.
    • Bei regelmäßigen Besprechungen und für ständige Teilnehmer/innen sind meist mündliche und/oder formlose Einladungen ausreichend. Bei wichtigen und/oder einmaligen Themen und für Gäste sollte die Einladung in jedem Fall schriftlich sein.
    • Benennen Sie die Tagesordnungspunkte und geben Sie ggf. kurze, erklärende Informationen dazu oder fügen Unterlagen bei.
    • Informieren Sie, wer an der Besprechung noch teilnimmt.
    • Bei einem neuen Veranstaltungsort oder für Gäste/externe Personen ist eine Wegbeschreibung sehr hilfreich.
    • Benennen Sie konkret eine Person, die Fragen der Teilnehmer beantworten kann.

    4) Weitere Rahmenbedingungen

    Klären bzw. besorgen Sie vorab:

    1. den Medieneinsatz (Flipchart, Metaplantafeln, Beamer)
    2. Hilfsmittel wie z.B. Papier, Stifte, Muster, weiteres Infomaterial z.B. Werbematerial, das bei
      einer Aktion zum Einsatz kommt, Rundschreiben
    3. Denken Sie auch an heiße/kalte Getränke, schmackhaften Pausenverzehr, ggf. tageszeittypisches Essen. Beispiele: Sie können auch mit einem gemeinsamen kleinen Frühstück beginnen oder kulinarische Köstlichkeiten anbieten und beurteilen lassen, die Sie für den Tag der offenen Tür in Betracht ziehen.
    Quelle: eigene Recherchen (Holzmann Medien)
    
    >>> mehr Informationen erhalten Sie in unserem Trainingsmodul ...

    10 Tipps für gute PASSWÖRTER

    Publiziert 03. Aug. 2018 | Von Henriett Stegink

    Wenig kreativ zeigen sich die meisten Nutzer beim Erfinden von Passwörtern. Das freut die Hacker. Mit diesen Tipps sind Sie sicher im Netz.

    # LANGE PASSWÖRTER. Verwenden Sie möglichst lange Passwörter mit mindestens 10, besser noch mit 15 Zeichen.

    # VIELFALT. Nutzen Sie für jedes E-Mail-Konto und jeden Online-Account ein eigenes Passwort.

    # EINFACH ERGÄNZEN. Um sich die Passwortgenerierung zu erleichtern, können Sie ein Grundpasswort verwenden und dieses für jedes Konto verändern, indem Sie es um weitere Buchstaben oder Zahlen ergänzen. Vermeiden Sie aber einfach zu durchschauende Muster bei der Passwortgenerierung wie Durchnummerieren.

    # GUTE MISCHUNG. Verwenden Sie in jedem Passwort Zahlen, Satz- und Sonderzeichen sowie Groß- und Kleinbuchstaben.

    # EIGENKREATION. Vermeiden Sie Passwörter, die im Duden oder einem anderen Wörterbuch stehen. Passwort-Knacker können Millionen solcher Passwörter in Sekundenschnelle ausprobieren.

    # NICHTS PERSÖNLICHES. Der eigene Name, Namen von Angehörigen, der Name des Haustiers, Telefonnummern, Autokennzeichen, Geburtstage und andere Daten, die man mit einer Recherche über Sie leicht herausbekommen kann, sind als Passwörter untauglich. Das Gleiche gilt für Zahlen wie Pi.

    # SÄTZE NUTZEN. Bilden Sie Passwörter, indem Sie die Anfangsbuchstaben aus einem leicht zu merkenden Satz verwenden.

    # KEINE TATSTAURMUSTER. Vermeiden Sie Tastaturmuster wie asdf und jklö.

    # ALLES NUTZEN. Eine weitere Methode ist die Vermischung von Zahlen oder Daten und Wörtern. Das Datum sollte dabei kein leicht zu erratendes beziehungsweise zu recherchierendes Geburtsdatum von Ihnen oder einem nahen Verwandten sein.

    # VERSCHLÜSSELUNG. Verschlüsseln Sie Daten zusätzlich, bevor Sie diese einem Cloud-Dienst wie Dropbox oder OneDrive anvertrauen.

    Quelle: eigene Recherchen (Autor: Thomas Hafen, freier Journalist)

    Leitfaden zu OER – jetzt online verfügbar

    Publiziert 12. Jul. 2018 | Von Henriett Stegink

    Freie Lehr- und Lernmaterialien können auch in der beruflichen Weiterbildung sehr hilfreich sein. Wie das genau geht, zeigt der jetzt frei verfügbare Leitfaden.

    Wie verändert sich Lernen und Lehren im Digitalen? Wie verändert sich die Weiterbildungspraxis, wenn Lernen zunehmend individuell, situativ, zeit- und ortsunabhängig wird? Wie können Lehrkräfte mit (digitalen) Inhalten anderer arbeiten, sie teilen, verändern oder aktualisieren, ohne dabei das Urheberrecht zu verletzen?

    Das Internet stellt eine Vielzahl von Informationen, Daten und Materialien zur Verfügung und täglich kommen weitere hinzu. Auch Anbieter von Bildungsmaterialien setzen zunehmend auf digitale Medien. Dabei stellt sich jedoch u. a. die Frage, ob und wie diese Inhalte, beispielsweise im eigenen Seminar, überhaupt nachgenutzt werden dürfen. In den meisten Fällen handelt es sich um Inhalte, deren Nutzung nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Urhebers möglich und deren Bearbeitung und Weitergabe mangels einer solchen Erlaubnis sogar verboten sind.

    Ein Weg, einen offenen Zugang zu Bildung sicherzustellen, führt über freie Praktiken und die Verwendung von Materialien, bei denen die Nutzung bereits vorab erlaubt wurde: Open Educational Resources (OER).

    “Lebenslanges Lernen gewinnt in der Bildungsbiographie Erwachsener als längster Baustein in der Bildungskette weiter an Bedeutung und der Weiterbildungsbedarf wird zunehmen. (…) Digital gestützte Weiterbildungsmaßnahmen erfolgen zeit- und ortsunabhängig und Erwachsene lernen darüber hinaus unabhängig von Lebensalter oder Bildungsvoraussetzungen individuell und selbstgesteuert lebensbegleitend weiter. (…) Ein für alle offener Zugang zu diesen Bildungsformaten leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Die durch den digitalen Wandel neu entstehenden Zugangsmöglichkeiten fungieren in diesem Zusammenhang als wichtige Brücke zu den Lernenden und erfordern eine stärkere Zusammenarbeit aller Weiterbildungsbeteiligten.” (Quelle: Strategie der Kultusministerkonferenz, Bildung in der digitalen Welt)

    Während Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen oder Hochschulen inzwischen auf eine Vielzahl an freien Bildungsmaterialien zurückgreifen können, ist das Angebot für die berufliche Weiterbildung weiterhin sehr überschaubar. Doch OER können aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften (teilbar, bearbeitbar, nachnutzbar) den Austausch zwischen den verschiedenen Bildungssektoren erleichtern und sogar intensivieren: Inhalte, die für andere Bildungskontexte entwickelt wurden, können ganz einfach für den Einsatz in der Weiterbildungspraxis angepasst und genutzt werden.

    Der Leitfaden „Open Educational Resources (OER): Eine Hilfestellung für digitales Lehren und Lernen“ kann durch Klick heruntergeladen werden.

    Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) und Wikimedia Deutschland ist der Leitfaden “Open Educational Resources (OER): Eine Hilfestellung für digitales Lehren und Lernen”. Die Publikation richtet sich an Dozentinnen und Dozenten der beruflichen Weiterbildung, die interessiert daran sind, OER im Rahmen ihrer eigenen Lehrpraxis auszuprobieren. Sie adressiert zentrale Fragestellungen zu OER und erläutert Grundsätze des geltenden Urheberrechts und freier Lizenzen. Angereichert werden diese Basisinformationen um einen Überblick zum aktuellen Stand von OER in der beruflichen Weiterbildung,  praktische Tipps zum Finden, Nutzen und Erstellen von OER sowie Anlaufstellen zur weiteren Vertiefung des Themas.

    Der Leitfaden steht unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY SA 4.0 und kann auf Wikimedia Commons kostenfrei heruntergeladen werden.

    Einladung: Planspiel für die digitale Zukunft

    Publiziert 11. Jul. 2018 | Von Henriett Stegink

    Herzliche Einladung zum Planspiel für die digitale Zukunft – Digitalisierung von Produktionsprozessen erleben!

    Digitalisierung von Produktionsprozessen erleben
    Rainer Bez, © Fraunhofer IPA

    Akteure 4.0: Planspiel für die digitale Zukunft

    Während dieser Veranstaltung führt ein Planspiel in das Jahr 2030. Aufgabe ist es, die Existenz einer Fabrik zu sichern. Durch die Simulation der Zukunft soll ein Verständnis für den digitalen Wandel im eigenen Unternehmen erzeugt und die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeitenden gesteigert bzw. aktiviert werden.

    Mit zwei Anlaufstellen in Stuttgart und Karlsruhe unterstützt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) praxisgerecht bei der Optimierung ihrer Prozesse sowie der (Weiter-)Entwicklung bestehender oder neuer Geschäftsmodelle für die digitale Zukunft – angefangen von der Identifikation unternehmenseigener »4.0-Innovationspotenziale« bis hin zur Begleitung bei der konkreten Umsetzung.

    Die Veranstaltung veranschaulicht im Rahmen eines Planspiels, wie sich die Prozesse im Jahr 2030 verändern könnten. Aufgabe ist es, die Existenz einer Fabrik zu sichern. Die Simulation der Zukunft soll ein Verständnis für den digitalen Wandel im eigenen Unternehmen erzeugen und die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeitenden erhöhen. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, ihr eigenes Arbeitsumfeld zu analysieren und Industrie 4.0-Anwendungen zu identifizieren.

    Die ersten Trainings wurden bereits erfolgreich durchgeführt. Unternehmen sind eingeladen, sich bei Interesse an den angegebenen Kontakt zu wenden.

    • 9:00 – 10:00 Uhr Vorstellungsrunde und Diskussion »Wie verändert sich unser Privatleben durch Digitalisierung?«
    • 10:00 – 10:15 Uhr Pause
    • 10:15 – 11:30 Uhr Workshop Schlagworte Industrie 4.0 und die Veränderung unserer Arbeit
    • 11:30 – 12:15 Uhr Mittagspause
    • 12:15 – 14:00 Uhr Planspiel Akteure 4.0
    • 14:15 – 14:45 Uhr Ergebnis-Pitch und Zusammenfassung

    Die Veranstaltung richtet sich an

    Interessierte Mitarbeiter, Führungskräfte kleiner und mittelständischer Unternehmen, sowie Handwerksbetrieben

    Kosten

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

    Anmeldung und weitere Informationen >>>>>

    Veranstaltungsort

    ARENA2036
    Pfaffenwaldring 19
    70569 Stuttgart

    Veranstalter

    Fraunhofer IAO, Stuttgart

    Datum

    Freitag, 10.08.2018

    Kontakt

    Jessica Klapper

    Jessica Klapper / Vernetzte Produktionssysteme

    Fraunhofer IAO
    Nobelstraße 12
    70569 Stuttgart

    Telefon +49 711 970-2287