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Hier erhalten Sie fortlaufend Infos, Veranstaltungshinweise & Tipps für Führungskräfte, Technik Trainer und Servicetechniker

Nur Inhalte weitergeben reicht nicht mehr!

Publiziert 09. Feb. 2016 | Von Henriett Stegink

Ohne kontinuierliche Fortbildung im eigenen Fachbereich landet jeder Berufstätige irgendwann auf dem beruflichen Abstellgleis. Aus diesem Grunde ist für alle technische Multiplikatoren, Technik Trainer und Servicetechniker eine regelmäßige Weiterbildung wichtig.

Wenn man in einen Beruf hineinwächst, lernt man zunächst dessen Grundlagen. Bei den Technik Trainern, egal welcher Fachrichtung sie angehören, umfassen diese Grundlagen methodisch didaktische Kenntnisse sowie ein kompetenter Umgang mit Teilnehmer und Kunden. Rhetorik, Fach-Didaktik, Kommunikation, Präsentation, Gruppendynamik, Trainingspraxis und interkulturelle Lehrkompetenz gehören dazu.

Und nicht zuletzt sind Trainingsplanung und Methodik die Kernkompetenzen, die man in einer guten Trainer Ausbildung erwirbt und im Berufsalltag als Basis nutzen kann. Im Laufe des Trainerlebens sollten diese Grundlagen immer wieder vertieft werden – denn wenn sich auch manche Dinge nie ändern, so gibt es doch in jedem der oben genannten Fachbereiche neue Entwicklungen, Erkenntnisse und Forschungsergebnisse.

Den eigenen Horizont erweitern!

Wie viel sich rund um den Trainingsbereich immer wieder ändert, kann man kaum im Blick behalten – obwohl dies unsere oberste Pflicht in der Lehre sein sollte. Wer, wenn nicht der Berufstrainer, soll einschätzen und beurteilen können, welche Trends und Tendenzen zum Nutzen der Teilnehmer und Firmenkunden entwickelt werden – und welche vielleicht nur kurze Mode-Erscheinungen sind?

Unsere Aufgabe ist es, mitreden zu können – und zwar mit großer Kompetenz!

Unsere Pflicht ist es, …bei kritischen Trainingssituationen einzuschreiten, um dann mit Know-how andere davon zu überzeugen, dass wir es besser wissen. Und das gilt bei weitem nicht nur für das fachliche vermitteln, sondern für alle Bereiche rund ums Schulungszentrum und der Kundenbetreuung.

Vorbild sein!

Das geht aber nur, wenn wir am Puls der Zeit bleiben. „Das war so, das ist so und bleibt so“ – das ist ein Satz, der im Prinzip für unseren Beruf nicht gelten darf. Dafür gibt es zu viele Tendenzen und ständig neue Entwicklungen. Und wenn wir unsere Augen davor verschließen, landen wir irgendwann auf dem Abstellgleis und verpassen den Anschluss an neue Technologien.

Netzwerken und voneinander lernen!

Die vermit® (Vereinigung mittelständischer Industrietrainer und Trainingszentren) kann und will niemanden dazu zwingen, sich mindestens einmal jährlich fortzubilden und wachsam zu schauen, in welche Richtung sich die Dinge rund um die technische Fachlehre entwickeln. Aber sie kann und will Angebote machen, die Trainer und Schulungsleiter weiterbringen, die helfen sollen vor den Kunden als kompetenter Ansprechpartner zu bestehen und als Vollprofi anerkannt zu sein.

Diese Chance sollte sich niemand entgehen lassen, der es mit seinem Beruf ernst meint!

© Henriett Stegink

Weitere Informationen über das vermit®  Netzwerk erhalten Sie per Mail an info@vermit.net oder auf den regelmäßig stattfindenden vermit® network meetings. Bei Interesse an einer Teilnahme senden wir Ihnen gerne eine persönliche Einladung zu!

		

Aktion des Ministeriums: „Du verdienst MEHR!“

Publiziert 08. Feb. 2016 | Von Henriett Stegink

Im Auftrag des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft wurde ein Video unter dem Slogan „Du verdienst MEHR!“ erstellt. Er soll Frauen ermuntern, sich beraten zu lassen oder sich während der Familienphase weiterzubilden. Der Film wirbt darüber hinaus für das breite Weiterbildungsangebot im Land.

Für einen guten (Wieder-)Einstieg in den Beruf.

Frauen steigen nach einer Familienphase oft unter ihrer Qualifikation wieder in den Beruf ein und verdienen deutlich weniger als Männer. Mit einem Augenzwinkern schildert der kurze Film mit den Protagonisten „Frau Roth“ und „Herrn Höfer“ die Situation einer Frau beim beruflichen Wiedereinstieg. Der Film überzeichnet, was Sie beim Wiedereinstieg in die Arbeitswelt erwarten könnte. Nutzen Sie Ihre Potenziale und Chancen. Bleiben Sie auch während einer Familienphase beruflich am Ball.

Viel Vergnügen beim Anschauen, denn …„Du verdienst MEHR!“


		

5 Tipps für erfolgreiches Online-Training in Unternehmen

Publiziert 30. Jan. 2016 | Von Henriett Stegink

Der Markt für Online-Trainings und allgemein E-Learning wächst stetig. Allerdings bedeutet dies nicht, dass E-Learning ohne Weiteres in jedem Unternehmen erfolgreich ist. Worauf müssen Sie bei Online-Trainings in Unternehmen achten?

Die folgenden 5 Tipps sollen helfen Ihr Online-Training effektiver umzusetzen – für Unternehmen und Lernende.

1. Ängste nehmen

In Unternehmen gibt es oft Widerstände, wenn es um die Einführung von Online-Trainings geht. Diese beruhen auf diffusen und meist unberechtigten Ängsten: Mitarbeiter befürchten z. B., dass ihr Arbeitsplatz durch die Einführung von E-Learning überflüssig werden könnte. Das von Kurt Lewin entwickelte Drei-Phasen-Modell zu sozialen Veränderungsprozessen ist dazu eine gute Handlungsanleitung:

  1. Auftauen („unfreezing“)

Diese erste Phase dient der Vorbereitung der Veränderung. Die von der Veränderung betroffenen Personen werden informiert und frühzeitig mit in den Change-Prozess einbezogen. Auf diese Weise können Widerstände abgebaut und Meinungen sowie eventuelle Ängste direkt geäußert werden. Transparenz ist wichtig: Ungewissheit ist Gift für den Change-Prozess. Dieser erste Schritt „taut“ Menschen und Strukturen auf. Die Veränderung wird dadurch einfacher und ein Erfolg wahrscheinlicher. Durch eine gründliche Vorbereitung vermeiden Sie unnötige Kosten.

  1. Verändern und Bewegen („changing“)

In der zweiten Phase findet die eigentliche Durchführung der Veränderung statt. Behalten Sie dabei im Hinterkopf, dass Veränderungen für die meisten Menschen nicht einfach sind und ihnen Energie abverlangen. Der Veränderungsprozess sollte von den Verantwortlichen bzw. Ihnen unterstützend begleitet werden. Sorgen Sie für die Lösung von Problemen und die Beseitigung von Unklarheiten. Reagieren Sie schnell auf Schwierigkeiten, um Gerüchte und unnötige Eskalationen zu vermeiden.

  1. Einfrieren („refreezing“)

In der letzten Phase soll sich die Veränderung festigen und nicht mehr als „fremd“ angesehen werden. Stellen Sie sicher, dass die neuen Abläufe wie vorher geplant funktionieren und eingehalten werden. Motivieren Sie Ihre E-Learner dauerhaft. Die Entscheidungsträger sollten weiter von der Veränderung überzeugt sein und diese unterstützen. Für alle Beteiligten ist es von Vorteil, wenn sie Feedback äußern können und es ernstgenommen wird.

Feiern Sie die erfolgreiche Umsetzung im Team! 

2. Persönlichkeit schaffen

Lernen Sie als Trainer Ihre Teilnehmer kennen und schaffen Sie so eine persönliche Atmosphäre. Es ist ebenfalls hilfreich, wenn sich die Teilnehmer untereinander kennenlernen – schließlich werden sie in vielen Fällen zusammenarbeiten. Am besten geeignet ist natürlich ein persönliches Treffen. Dies ist allerdings nicht immer realisierbar (zu große Distanz, zu wenig Zeit usw.), daher kann ein Kennenlernen auch als Online-Konferenz stattfinden.

3. Frustrationen vermeiden

Haben Ihre Lernenden noch keine Erfahrungen mit Online-Training, sollten sie zu Beginn nicht überfordert werden und vor allem motiviert bleiben. Um unnötige Frustrationen zu vermeiden, bringen Sie als Trainer Ihren Teilnehmern die Besonderheiten eines Online-Trainings von Anfang an näher.

  • Eigenverantwortliches Lernen spielt beim E-Learning eine besonders wichtige Rolle. Die Lernenden müssen sich selbst gut organisieren können und idealerweise intrinsisch motiviert sein. So festigt sich das Gelernte nachhaltiger.
  • Lernen braucht Zeit. Ein Unternehmen muss seinen Mitarbeitern dafür auch die nötige Zeit einräumen.
  • Vor allem in kooperativen Szenarien müssen soziale Umgangsformen gewahrt werden. Stellen Sie am besten eine Netiquette zur Verfügung. Wie gestalten Sie Ihre Lernumgebung so, dass Lernende Lust haben sich dauerhaft aus eigenem Antrieb heraus mit ihr zu beschäftigen? Im Folgenden soll eines der Motivationsmodelle vorgestellt werden:
  • Das ARCS-Modell stammt aus dem Jahre 1987 und wurde von Keller und Kopp entwickelt. Das Akronym ARCS steht für:

4. Dauerhaft motivieren

  1. Attention – Aufmerksamkeit
  2. Relevance – Relevanz
  3. Confidence – Zuversicht
  4. Satisfaction – Zufriedenheit

Unter Relevanz verstehen Keller und Kopp ein auf die Lehr- und Lernziele ausgerichtetes Lernangebot, das zu den Eigenschaften und Bedürfnissen und damit der Lebenswelt der Lernenden passt. Informieren Sie über die genauen Anforderungen des Kurses und die Bewertungskriterien. Sorgen Sie für sinnvolle Aufgaben mit denen die Lernenden ihr Wissen festigen können. Diese Aufgaben sollten sich an den Voraussetzungen und Fähigkeiten der Lernenden orientieren und sie nicht überfordern. Muss alles interaktiv, anklickbar und bewegt sein oder reicht auch ein Text mit einer erklärenden Illustration? Wichtig ist es den Fokus auf Lerninhalte und die Zielgruppe zu legen. Wenn die Lernenden den Durchblick verlieren oder von unnötigem Drumherum abgelenkt werden, verlieren sie nicht nur die Lust am Weitermachen, sondern auch ihre Motivation.

5. Klar strukturierte Inhalte in einfacher Lernumgebung

Verankern Sie diese vier Bedingungen von Anfang an in Ihrem Online-Training-Konzept. Erzeugen Sie beim Lernenden durchgängig Aufmerksamkeit: Das können Sie u.a. durch eine lebendige Gestaltung der Lerninhalte mit Video, Abbildungen, Text und Ton erreichen.

Resümee

Geben Sie dem komplexen Veränderungsprozess genügend Raum. Vor allem dann, wenn in Ihrem Unternehmen die Mitarbeiter bislang nicht online gelernt haben.

Quelle: eigene Recherchen

>>> mehr Informationen erhalten Sie in unserer Online-Trainer-Ausbildung ...

Was versteht man unter eLearning oder digitale Medien?

Publiziert 15. Jan. 2016 | Von Henriett Stegink

Unter eLearning (englisch electronic learning– elektronisch unterstütztes Lernen), auch E-Lernen genannt, werden alle Formen von Lernen verstanden, bei denen digitale Medien für die Präsentation von Lernmaterialien bzw. zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen.

Definition 2

E-Learning ist die interaktive Kommunikation zwischen dem wissensvermittelnden Programm und dem Lernenden, in aller Regel eine Einzelperson. Es ist der Oberbegriff für alle Formen des elektronisch unterstützten Lernens. Dies umfasst die computer-, netz- und satellitengestützte interaktive Wissensvermittlung. Dazu zählen das Telelearning mittels interaktivem TV, CD-ROM oder Magnetbändern, das CBT und das Internet- oder Intranet-basierte WBT. Neben der Interaktion mit dem Lernprogramm des Computers oder dem Web-Server sind die Multimedialität und die Lernkontrolle weitere wichtige Charakteristika von E-Learning.

Definition 3

e-learning „elektronisches Lernen“ Sehr weit gefasste Bezeichnung für jegliche Art von Lernen, bei dem elektronische Medien ein integraler Bestandteil sind. Wie lernen über Computer, Tablett, Smartphone etc.

Definition 4

Das junge Wort e-Learning gehört der Familie der e-Begriffe (engl. e-terms) an und hat sich inzwischen im Sprachgebrauch etabliert. e-Learning (vgl. Seufert, S. u.a.: E-Learning. Weiterbildung im Internet, 2001. S.13) wird verstanden als Lernen, das mit Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt bzw. ermöglicht wird

Definition 5

„eLearning ist ein Ansatz, der verschiedene Internet- und Web-Technologien nutzt, um Lernprozesse und Kompetenzentwicklungen zu ermöglichen, zu evozieren, zu fördern und oder zu moderieren. Mit den neuen, netzbasierten Lernsystemen und -architekturen kann Qualifizierung ‚just in time‘, in einem einheitlichen Qualitätsstandard geliefert werden.“

Resümee

Egal ob umfangreich ausgeschmückt oder kurz und prägnant erklärt. eLearning kann zusammengefasst werden als jegliche Art von Lernen die durch den Einsatz des Computers unterstützt und ermöglicht wird.

Quelle: eigene Recherchen

>>> mehr Informationen erhalten Sie in unserer Online-Trainer-Ausbildung ...

Lust am Lernen – ein Erfolgsbeispiel aus der Praxis

Publiziert 02. Dez. 2015 | Von Henriett Stegink

Am 16.11.2015 erhielt Gerd Duffke (Programmleiter Weiterbildungskonzepte TRUMPF) im Residenzschloss Ludwigsburg den Demografie Exzellenz Awards 2015 für sein „Projekt zur lebensphasenorientierten & kompetenz-basierten Arbeitsgestaltung“.

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Erfahrungen teilen – Möglichkeiten schaffen

Der demografische Wandel verändert die Altersstruktur in der Erwerbsbevölkerung. Zudem werden industrielle Dienstleistungen als zentrales Geschäftsfeld wichtiger und bilden einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Um auch in Zukunft auf zufriedene und leistungsbereite Mitarbeiter setzen zu können, müssen Unternehmen diese Herausforderungen meistern. Erreicht werden soll dies durch gruppen- und altersspezifische Arbeitsgestaltung und den erfolgreichen Ausbau von Fähigkeiten. TRUMPF möchte den älteren Mitarbeitern eine altersgerechte Beschäftigung ermöglichen und sie so an das Unternehmen binden.

Service mit Potenzial

Im Fokus des Projektes steht der Servicebereich bei TRUMPF. Dort sind die Folgen des demografischen Wandel besonders spürbar. Servicetechniker bringen einen hohen geistigen und körperlichen Einsatz und verweilen in der Regel maximal 15 Jahre im aktiven Dienst. „Fit for Service“ soll die Produktivität und das Know-how der Mitarbeiter erhalten und ausbauen und ihnen eine alternative aber ebenso attraktive Tätigkeit anbieten.

Im Rahmen von „Fit for Service“ identifizierte das Projektteam diverse Tätigkeitsfelder im Servicebereich, in denen sich ältere Servicemitarbeiter weiterentwickeln und neu orientieren können. Beispiele dafür sind – neben dem klassischen Innendienst – die Tätigkeit als Produktionsbegleiter, Applikationsberater, Baustellenleiter sowie als Trainer. Welche Richtung der Mitarbeiter einschlägt hängt auch ab von seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, die Tätigkeit im Service lediglich zu reduzieren und parallel in der Nähe des Wohnorts als Applikationsberater zu arbeiten.

Qualifiziert für altersgerechte Beschäftigung

Beim Hineinwachsen in ihre neuen Aufgabenfelder will TRUMPF die Servicemitarbeiter bestmöglich unterstützen. Fachliche und überfachliche Weiterbildungsmaßnahmen werden daher gemeinsam festgelegt. Je nach Aufgabe sind häufig unterschiedliche methodische oder soziale Kompetenzen gefordert, die der Mitarbeiter bislang nicht oder nicht in diesem Ausmaß benötigte. Der Qualifizierungskatalog umfasst passende Maßnahmen von der Einführung durch Kollegen über die Teilnahme an einem Grundlagenseminar bis zur Anwendung „on the job“ und der Durchführung eigener Seminare.

In jedem Fall werden die Rollen und Kompetenzen für die nachfolgenden Tätigkeiten im Vorfeld so genau wie möglich definiert. Das ist wichtig, um die Wünsche des Mitarbeiters zu berücksichtigen und gleichzeitig sein Know-how zu bewahren.

Ausblick

TRUMPF hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Mitarbeiter genauso wie seine Wettbewerbsfähigkeit als Hochtechnologieunternehmen auch in Zukunft zu wahren. Angesichts des demografischen Wandels ist das Unternehmen überzeugt, gemeinsam mit den Mitarbeitern altersgerechte Lösungen finden und somit das große Potential der Generation 50plus nutzen zu können.

>>> mehr Informationen zum Qualifizierungsprogramm ...

Nachlese EPO-KAD Symposium bei TRUMPF

Publiziert 30. Okt. 2015 | Von Henriett Stegink

Im Rahmen des Verbundprojekts „EPO-KAD“ fand am 29. Okt. 2015 in den Räumen der TRUMPF GmbH + Co. KG das EPO-KAD Symposium „Kompetenzmanagement im demografischen Wandel am Beispiel des Service-Bereichs“ statt.

Wir waren als Projektpartner dabei!

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Im Bild von links M. Schuck, H. Stegink, (SteginkGroup-academie)

Schwerpunkte der Veranstaltung waren die Themenschwerpunkte:

  • Entwicklung lebensphasenorientierter Karrieremodelle
  • Aufbau und Umsetzung von Service LernLabs
  • Entwicklung von Methoden zur Kompetenzentwicklung

Hier eine kurze Zusammenfassung der interessanten Veranstaltung.

Den Einstieg machten Frau Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller; TRUMPF und Prof. Dr. Mischa Seiter, IPRI. Im Anschluss sprach Ute David, IPRI über die Entwicklung und Steuerung industrieller Dienstleistungsprozesse im Kontext des demografischen Wandels. In seinem Vortrag: Fit for Service“ schilderte Gerd Duffke, TRUMPF die Ergebnisse des bei Trumpf umgesetzten Projekt zur kompetenzbasierten Arbeitsgestaltung. 

Nach der Kaffepause referierte Prof. Nickolaus & Prof. Zinn, Uni Stuttgart über seine Arbeit und Forschungen und stellte ein Konzept zur Umsetzung von Schulungen zur fachlichen und sozialen Kompetenzen bei angehenden Servicetechnikern vor. Weiterhin kamen Projektverantwortliche und Teilnehmer des TRUMPF Projektes zur Umsetzung eines demografieorientierten Kompetenzmanagements in KMU – Bewertung & Optimierung, Übertragbarkeit und Weiterentwicklung demografieorientierten Kompetenzmanagements in KMU zu Wort.

Nach der Mittagspause ging es mit folgenden Themen in die Workshops:

  1. Messung und Ausprägungen sozialer Kompetenzen
  2. Was ist Perspektivenübernahme und wie kann diese gefördert werden?
  3. High-Tech-Service Kompetenzen durch Aus und Weiterbildung
  4. Demografieorientierte Prozessgestaltung im Dienstleistungsbereich

Zum Abschluss konnte dann bei einer Maschinenvorführung im Hause TRUMPF genetztwerkt werden.

© Henriett Stegink

Sind Papierbewertungen noch zeitgemäß?

Publiziert 16. Juli 2015 | Von Henriett Stegink

Viele Veranstalter setzen Bewertungsbögen in Papierform ein. Aber zunehmend setzt sich auch die webbasierte Erfassung durch.

  • Wie zeitgemäß ist Papier wirklich noch?

  • Und welche Fallen lauern bei beiden Varianten?

Nehmen die Teilnehmer ihre Bewertungen auf Papier vor, hat man sehr einfach und unmittelbar eine Vorstellung davon, wie viele Rückläufer es tatsächlich gibt. Wir können den „Gruppenzwang“ positiv ausnutzen, wenn der Trainer die Veranstaltung abschließt, sich ausdrücklich noch einmal für die Aufmerksamkeit und rege Mitarbeit bedankt und zuletzt um den freundlichen Gefallen bittet, die Formulare auszufüllen, bevor man geht.

Tipp:

Namen, Abteilung usw. sollten immer freiwillig oder am besten gar nicht erfasst werden, da es Ungewissheit zur Aufrichtigkeit gibt, weil die Teilnehmer sich fragen, ob kritische Anmerkungen eventuell zu Sanktionen führen können und daher lieber nur ganz positiv urteilen. Das hilft jedoch nicht, die Trainingsveranstaltung realistisch zu bewerten und Anhaltspunkte für Verbesserungen zu finden!

Gegen Papier spricht zudem, dass die Teilnehmer durch die Anwesenheit des Trainers beeinflusst werden könnten. Es entsteht unter Umständen ein verzerrtes Bild, weil die Persönlichkeit des Trainers nachwirkt. Je nach Sympathie geben sie ihm „Bonuspunkte“ oder sie geben dem inneren Drang nach, eventuell noch offene zwischenmenschliche Probleme über den Bewertungsbogen zu „lösen“.

Erprobterweise sollten Sie die Bewertungsbögen nicht zur späteren Bearbeitung mitgeben oder auf die spätere Möglichkeit der Online-Erfassung hinzuweisen. Die Rückläuferquote sinkt dramatisch, weil die Bögen einfach vergessen werden. Es liegt in der Natur des Menschen, dass gegenwärtige Probleme höher gewichtet werden, als zurück liegende. Allerdings erhalten wir bei späterem Ausfüllen der Bögen gelegentlich eine qualitativ höherwertige Datenbasis. Mit einem gewissen zeitlichen Abstand zur Veranstaltung vergessen Menschen nämlich vor allem ihre Emotionen. Wir beurteilen die Dinge rationaler, was für den Trainingsleiter im konkreten Einzelfall jedoch nicht eindeutig feststellbar ist.

Einen gravierenden Nachteil der Papierbögen ist die Notwendigkeit, sie vor jeder Veranstaltung auszudrucken. Regelmäßig werden Reserveblätter benötigt, wenn die tatsächliche Anzahl unserer Teilnehmer nicht feststeht. Der damit verbundene Verbrauch an Papier und Druckertoner ist kostenrelevant und aus ökologischen Gründen nicht zeitgemäß.

Nutzen Sie dagegen ein elektronisches Erfassungssystem, können Sie sich über erhebliche Erleichterungen bei der Auswertung freuen. Die Ergebnisse können leicht und äußerst vorgesetztenfreundlich grafisch dargestellt werden. Am Markt werden entsprechende Lösungen für die Einbindung in das firmeneigene Intranet angeboten.

Tipp:

Klären Sie unbedingt vorher, ob die elektronische Erfassung und Speicherung der Daten erlaubt ist – Stichworte: DS-GVO, Datenschutz, personenbezogene Daten etc.

Fazit

Papier Elektronisch
Pro Archivierbarkeit Schnelle Verfügbarkeit im Training Keine manuelle Übertragung notwendig vielfältige, schnelle Auswertungsmöglichkeiten in Realzeit
Contra Müssen vor jeder Veranstaltung bereitgestellt werden Kopierkosten Ökologie Gefahr des zeitlichen „Datenverschleißes“ Systemkosten
Gemeinsamkeit Möglichst noch in der Veranstaltung ohne Ablenkung ausfüllen Identifizierende Daten sind zu vermeiden Datenschutzaspekte abklären
Quelle: eigene Recherchen (div.)

>>> mehr Tipps und Informationen erhalten Sie in unseren Train the Trainer Ausblidungen ...

Relaunch der SteginkGroup Website

Publiziert 09. Juli 2015 | Von Henriett Stegink

Der Relaunch unserer Website http://steginkgroup.de ist online. Vom Entwurf Anfang 2015 bis hin zur Optimierung des Designs und der technischen Umsetzung durch Andrea Pitschmann, Pitschmann Internetprojekte, war es ein intensiver und spannender Prozess. Der Aufwand hat sich aus meiner Sicht gelohnt, die ersten Reaktionen auf die Website sind einfach super!

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Was ist NEU?

Ab 2015 werden unsere Ausbildungen und Lehrgänge mit eLearning Tools unterstützt. Dazu erhalten Sie neben Ihren Präsenszeiten Zugang zu unseren Online-Trainings und Webinaren. Weiterhin werden die Trainingsunterlagen als eBook bzw. cBook zur Verfügung gestellt!

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Servicetechniker Qualifizierung 2016

Produkttrainings, Technische Weiterbildungen und Workshops,– all das liefert Ihren Teilnehmern und Kunden nur Mehrwert, wenn der Praxisbezug vorhanden ist. Unsere langjährigen Erfahrungen im technischen  Bildungsbereich garantiert den Bezug zur Praxis. Im nächsten Jahr startet unser erster Lehrgang zum vermit®-certified-servicetechniker. Weitere Infos zur Anmeldung und Lehrgangsinhalte finden Sie >>>hier

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Mach mit – Komm zu vermit®

Ständig neue Anforderungen im Service, Produkt-, und Fachtrainings, dem Umsetzen neuer technischer Inhalte in Schulungen, der Erstellung neuer Schulungsunterlagen sind immer wieder eine neue Herausforderung. Einer Herausforderung die wir uns mit dem Netzwerk und Mitmachern der vermit® immer wieder gerne stellen. Wir teilen unser Wissen, bringen uns gemeinsam auf dem neuesten Stand der Fachlehre und stellen so manche Idee im Praxiseinsatz auf die Probe!

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Fachtage und mehr

Zweimal pro Jahr veranstalten wir unsere „Fachtage“. Dies sind hochkarätige offene Seminare mit Referenten aus der Praxis. Hier erhalten Techniktrainer, Servicetechniker und Führungskräfte, Berufsinformationen, Tipps und Infos, erlernen neue Arbeitstechniken und Methoden für Ihren Arbeitsalltag. Zu den offenen Trainings laden wir Sie halbjährlich ein!

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Was bleibt ?

Bleiben werden unsere Trainingsprogramme für Führungskräfte und Technik Trainer. Auch im nächsten Jahr wieder qualifizieren wir mit unserem Trainerteam Ihre Führungskräfte und Trainer. Die Übernahme einer Führungsposition bzw. einer Trainertätigkeit stellt an die meisten Personen oftmals ungewohnte Anforderungen. Damit Sie diesen neuen Anforderungen gerecht werden, ist eine Vorbereitung mit Praxisnähe in „geschütztem“ Raum empfehlenswert.

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Praxiswissen statt Theorie

In meinem Blog erstelle ich regelmäßige Einträge zu Berufsinformationen für Führungskräfte und Technik Trainer. Ich stelle Ihnen hier meine Tipps, Infos zu Veröffentlichungen und verweise auf interessante Links und Beiträge für Ihren Arbeitsalltag. Gerne stelle ich auch Ihre Praxiserfahrungen oder Veranstaltungshinweise online, wenn Sie mir Ihre Infos zur Verfügung stellen!

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Wir geben unser Wissen gerne weiter

In diesem Sinne lernen und arbeiten wir und freuen uns auf weitere spannende Jahre der Zusammenarbeit mit Ihnen & Ihren Teams!

Was ein gutes Training bieten sollte?

Publiziert 30. Juni 2015 | Von Henriett Stegink

Unter dem Schlag­wort „Train the Trainer“ werden Lehr­gänge angeboten, die Dozenten und Kurs­leitern das pädagogische Handwerks­zeug für ihren Beruf vermitteln wollen. Stan­dards dafür fehlten bislang. Darum haben die Weiterbildungs-Experten der Stiftung Warentest jetzt Gütekriterien für solche Lehr­gänge erarbeitet.

Eine Palette von Kompetenzen

Wer als Trainer in der Erwachsenen­bildung arbeiten will, braucht eine Palette von Kompetenzen. Allein Experte in einem Fach­gebiet zu sein, genügt nicht. Wichtig ist auch didaktisches Know-how, um Seminare pädagogisch sinn­voll konzipieren und gestalten zu können.

Keine geregelte Ausbildung

In Deutsch­land gibt es bislang weder eine vorgeschriebene Ausbildung für Trainer noch ein allgemein verbindliches Berufs­bild. Allenfalls Berufs­verbände für Trainer formulieren Ausbildungs­stan­dards. Verbands­über­greifende Gütekriterien existieren aber bisher nicht. Und so kann jedes Weiterbildungs­institut seinen eigenen Lehr­plan entwickeln. Wer auf der Suche nach einer entsprechenden Qualifizierung ist, hat es daher mit der Auswahl nicht leicht.

Kriterien für Basisqualifizierungen

Die Stiftung Warentest hat Gütekriterien für Train-the-Trainer-Lehr­gänge erarbeitet, und zwar für Präsenz­lehr­gänge, die in Modulen von mehreren Tagen statt­finden und eine Basisqualifizierung versprechen. Der vorliegende Kriterienkatalog erhebt keinen Anspruch auf Voll­ständig­keit. Er stellt eine Auswahl wichtiger Kriterien vor.

Infodokument der Stiftung Warentest hier zum downloaden
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Seit vielen Jahren arbeiten wir daran, die Ausbildung von technischen Trainern einheitlich zu formulieren. In Zusammenarbeit mit Mitgliedern der vermit® wurde ein Konzept und Ausbildungsstandards für technische Trainer geschaffen.

Diese Empfehlungen und Standards wurden in unsere „7-Stufen Qualifizierung“  für technische Trainer aufgenommen. Die Trainer durchlaufen nach ihrer Basis-Ausbildung und Coaching-Maßnahmen ein Prüfverfahren, welches zum vermit®-certified-trainer” führt. Weiterhin erfolgt in regelmäßigen Phasen für die Trainer eine Re-zertifizierung. Damit wird sichergestellt, dass Fachwissen auch weiterhin methodisch und didaktisch verständlich, sowie Teilnehmer- und Kundenorientiert vermittelt wird.

Wir freuen uns, dass die Empfehlungen auch den Qualitätsstandards und Gütekriterien der Industriefachlehre entsprechen und setzen auch weiterhin auf Nachhaltigkeit durch unsere Praxiserfahrung und unser Know-How!