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Hier erhalten Sie fortlaufend Infos, Veranstaltungshinweise & Tipps für Führungskräfte, Technik Trainer und Servicetechniker

Auszeichnung für Weiterbildungsprojekt

Publiziert 03. Juni 2017 | Von Henriett Stegink

Das Thema Service ist beim Kunden wie beim Service ein „heißes Eisen“. Mit ganzheitlichem Blick auf die Wünsche und Bedürfnisse beider Seiten wird professionelle Serviceleistung zu einer wichtigen Investition in die Zukunft. Sie trägt zur Wettbewerbsdifferenzierung, Kundenbegeisterung und Kundenbindung bei. Das hat den Maschinenbauer Trumpf dazu veranlasst, unternehmensintern das Projekt „Fit for Service“ aufzusetzen, das mit dem Deutschen Bildungspreis 2017 ausgezeichnet wurde.

Gemeinsam mit dem Steinbeis-Transfer-Institut kompetenz institut unisono (kiu) haben wir für das Projekt die Weiterbildung zum „CompetenceServicesBerater“ (SHB) entwickelt.

Die Teilnehmer lernen, was professionellen Service ausmacht; wie Kundenbedürfnisse und -wünsche wahrgenommen und bearbeitet werden und wie der Vertrieb aktiv unterstützt werden kann. Neben umfangreicher Fachlehre bildet die Kommunikation ein vielschichtiges Schwerpunktthema. Praxisorientiertes Lernen, Online-Workshops, das Erarbeiten einer Praxisarbeit für das Unternehmen und das Planen von eigenen Fachtrainings bereitet die Mitarbeiter aus dem Service auf ihre erweiterte Expertenrolle als wichtige Schnittstelle zwischen Kunde und Unternehmen vor.

Fokussiert auf die Berufsgestaltung älterer, erfahrener Servicemitarbeiter entwickelte der Werkzeugmaschinenhersteller und Laserspezialist Trumpf zusammen mit der SteginkGroup-Akademie und dem Steinbeis- Transfer-Institut kiu die Weiterbildung zum „Competence ServicesBerater“ (SHB). Die zertifizierte Weiterbildung wird ab 2017 auch als öffentliches Training angeboten.

Dieses Ausbildungskonzept ist Teil des Trumpf-Projekts „Fit for Service“, das im April den Deutschen Bildungspreis 2017 in der Kategorie Innovation in Berlin erhielt. Dieser Preis ist Anerkennung für besonders exzellentes Bildungs- und Talentmanagement. Wir freuen uns riesig für TRUMPF und den Preis: „Mit dieser Weiterbildung können wir nationalen und internationalen Ansprüchen gerecht werden und somit dem wachsenden Arbeitskräftemangel entgegenwirken.“

André Schleiter (Bertelsmann Stiftung), Gerd Duffke, Mischa Kohler (beide Trumpf) bei der Verleihung des Deutschen Bildungspreises 2017.

Trendstudie: Die Zukunft des geistigen Eigentums

Publiziert 29. Mai 2017 | Von Henriett Stegink

Der Tod des Plagiats und wie geistiges Eigentum fälschungssicher wird!

Innovationen und neue Produkte entstehen künftig immer stärker in der Interaktion mit dem Kunden. Der Kunde gewinnt an Einfluss und gestaltet das geistige Eigentum von Unternehmen maßgeblich mit. Zum Treiber und substanzbildend werden die aus der Kundenkommunikation generierten Daten. Sofern geistiges Eigentum in der steten Interaktion mit dem Kunden entsteht, kann es nicht mehr imitiert, entwendet oder kopiert werden.

 

Kunden erwarten individuelle Produkte, die sich laufend ihren Bedürfnissen anpassen. Eine Voraussetzung dafür ist eine stete Interaktion mit dem Kunden. Mit den Daten der Kunden entsteht das Produkt der Zukunft. Ausgehend vom geistigen Eigentum entsteht eine Produktklasse, die nicht mehr kopierbar ist.

 

Know-how wird zum Erfolgsträger von Unternehmen

Neue Omni-IP-Management-Lösungen werden das geistige Eigentum von Unternehmen bündeln und gezielt erweitern. Das auf riesige Datenmengen basierte Wissen wird nach Algorithmen im Unternehmen gespeichert, vernetzt, nutzbar gemacht und letztlich weiterentwickelt.

 

Klar ist: Nur Technologien werden die wachsenden Mengen an Daten und Wissen noch erfassen können. Unternehmen werden beginnen, künstliche Intelligenz auch für die Speicherung von Know-how einzusetzen. Mit diesem Schritt wird Wissen von seinem Wissensträger entkoppelt: Indem Know-how durch den Einsatz von Technologie digitalisiert wird, können Lizenzen zur Nutzung von Know-how über einen bestimmten Zeitraum oder für ein bestimmtes Ziel erworben werden.

Handlungsempfehlungen für Unternehmen aus der Studie

Die Studie nennt sechs präzise Strategieempfehlungen, entlang derer IP-Manager, Patentanwälte und Innovationschefs aller Branchen ihre Zukunft aktiv gestalten können.

 

#1 Das geistige Eigentum der Zukunft geht vom Kunden aus. Der Kunde ist Treiber, die Interaktion Bedingung und die Daten Substanz des geistigen Eigentums der Zukunft. Stellen Sie den Kunden in den Mittelpunkt der Entwicklung von Produkten, Services, Prozessen.

 

#2 Erarbeiten Sie gemeinsam mit Kooperationspartnern eine Blockchain-basierte Alternative zu gängigen Schutzsystemen, die schneller, transparenter, nicht manipulierbar ist und ohne

Mittelsmann funktioniert. Unterziehen Sie sich nicht der Mühe, der entscheidende Treiber der Gesetzgebung zu werden – Sie haben andere Optionen.

 

#3 Gestalten Sie die interne Organisationsstruktur Ihres Unternehmens neu. Begreifen Sie auch potenzielle Mitarbeiter als Ihre wichtigsten Kooperationspartner. Dort wo sie ihr Know-how mit Ihnen teilen, wächst das geistige Eigentum Ihres Unternehmens.

 

Studie „Die Zukunft des geistigen Eigentums“ vom 2b Ahead ThinkTank

Die am 16. Mai 2017 veröffentlichte Trendstudie zeigt erstmals, wie Unternehmen durch den Einsatz von Technologie in Zukunft geistiges Eigentum generieren, managen, schützen und dieses nutzen. Sie  erläutert, wie das bestehende Schutzrechtssystem dadurch unter Druck gesetzt wird. Perspektiven- und detailreich und mit Handlungsempfehlungen versehen, gibt die vom 2b Ahead ThinkTank in Zusammenarbeit mit Dennemeyer erstellte Studie für Unternehmen einen Ansatzpunkt, an der Zukunft geistigen Eigentums von Unternehmen strategisch zu arbeiten.

 

Hier können Sie die Studie kostenfrei downloaden.

 

Praxis Transfer-2.2 Konzept

Publiziert 02. Mai 2017 | Von Henriett Stegink

Mit den Abschiedsworten an die Teilnehmer sollte der Trainingsprozess nicht abgeschlossen sein. Das Gelernte sollte vielmehr mithilfe von transferfördernden Maßnahmen in die Praxis umgesetzt werden können. Dazu gehört zudem die Qualität des Trainings durch Feedback zu evaluieren und die Ergebnisse für die Teilnehmer dauerhaft festzuhalten. Zum Beispiel mit eProtokollen und LIVE Online-Trainings vs. Webinare.

Dazu bieten wir neben unseren Präsenztrainings kompakte Online Wissens-Updates mit unserem Konzept!

Jeden 2ten Monat am 2ten Dienstag, erhalten Sie in 60 bis 90 Minuten intensives Informationenfloating zu wechselnden Themen rund um die Fachlehre und dem technischen Kundenservice!

Unsere nächsten Termine 2019

  • 15. Okt. 2019 | 16.00 – 17.15 Uhr
  • 10. Dez. 2019 | 16.00 – 17.15 Uhr
Wenn Sie weitere Informationen zu unserem Transfer-Konzept wünschen, dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

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Neue Studie zur betrieblichen Lernkultur

Publiziert 13. Januar 2017 | Von Henriett Stegink

Personalentwickler und Trainer, die noch keine Vorsätze fürs neue Jahr gefasst haben, können sich von den Ergebnissen einer Studie der Hochschule für angewandtes Management inspirieren lassen: Sie zeigen, welche betriebliche Lernkultur sich Mitarbeiter wünschen und wie Weiterbildner diese etablieren können.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung von mehr als 10.000 Mitarbeitern aus Betrieben unterschiedlicher Größen und Branchen in ganz Deutschland, die die in Erding ansässige Hochschule für angewandtes Management mit Unterstützung der Vodafone Stiftung und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführt hat.

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Sie legt nahe, dass die meisten Beschäftigten sich bislang nicht so effektiv weiterbilden können wie sie es gerne möchten – etwa, weil der Lernwille der Mitarbeiter nicht auf das passende Weiterbildungsangebot oder die nötige Lernkompetenz stößt, oder auch, weil ältere Mitarbeiter noch Berührungsängste mit digitalen Lernmedien haben.

Die Studienergebnisse zeigen aber auch, an welchen Hebeln Personalentwickler und interne Trainer ansetzen können, um die Lernkultur künftig mehr nach den Wünschen der Mitarbeiter zu gestalten.

Hebel 1: weiterbildungswillige Mitarbeiter besser beim Lernen unterstützen

Die überwiegende Mehrheit der befragten Mitarbeiter ist sich bewusst, dass sie im Berufsleben Neues hinzulernen muss. Knapp 80 Prozent befürchten sogar negative Auswirkungen, wenn sie sich nicht fortbilden.

Doch nur die Wenigsten fühlen sich dabei von ihrem Arbeitgeber ausreichend unterstützt: Lediglich acht Prozent sehen die Lernkultur in ihrem Unternehmen als gut oder sehr gut an, und noch nicht einmal jeder Zehnte fühlt sich von seinem Vorgesetzten gut bis sehr gut beim Lernen unterstützt.

Hebel 2: Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmaßnahmen anbieten, die zum vom Mitarbeiter bevorzugten Lernstil passen

Laut Studie zeigen sich im Erwachsenenalter drei unterschiedliche Lernstile: Aktivisten, Beobachter und Nachdenker. Diese Lernstile sind keine feste Charaktereigenschaft und können sich im Laufe des Berufslebens ändern. Die Studie findet Unterschiede in den Lernstilen nach Alter, Geschlecht und Bildungsstand.

Unternehmen können ihren Mitarbeitern vor allem den Einstieg ins Lernen erleichtern, wenn sie ihnen Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmaßnahmen entsprechend ihres bevorzugten Lernstils zur Verfügung stellen.

Hebel 3: digitale Medien altersgruppenspezifisch einsetzen

Fast drei Viertel aller Befragten (71 Prozent) empfinden Computer und neue Medien als eine wesentliche Bereicherung ihrer beruflichen Lern-Prozesse. Allerdings zeigen sich dabei je nach Altersgruppe unterschiedliche digitale Kompetenzen: Vor allem die 21- bis 35-Jährigen (47 Prozent) fühlen sich sehr sicher in der Nutzung von Computern und neuen Medien, bei den über 60-Jährigen sind es nur noch 25 Prozent.

Die kritische Auseinandersetzung mit online-basierten Lern- und Informationsquellen steigt dagegen mit dem Alter deutlich an. Von den bis zu 21-Jährigen hinterfragt lediglich rund ein Drittel (34 Prozent) digitale Lern-Informationen während es bei den über 60-Jährigen mehr als die Hälfte (53 Prozent) sind.

Hebel 4: den Mitarbeitern helfen, ihre Lernkompetenz aufzubauen

Die meisten der befragten Mitarbeiter erkennen auch ihre eigenen Lernschwächen: Nur gut ein Drittel (36 Prozent) der Mitarbeiter fragt überhaupt aktiv nach für sie geeigneten Weiterbildungsangeboten, und die wenigsten (18 Prozent) machen sich vorab einen Plan für den eigenen Lernprozess. Vor allem jüngeren Mitarbeitern fällt der Einstieg ins Lernen schwer und sie lassen sich leicht vom Lernen ablenken oder bei schwierigen Lerninhalten entmutigen.

Insgesamt gibt nicht einmal ein Viertel der Befragten (23 Prozent) an, ein gutes Durchhaltevermögen beim Lernen zu haben. Und schließlich schätzen lediglich 27 Prozent von ihnen, dass sie das neu Gelernte erfolgreich in den Arbeitsalltag übersetzen können.

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Die komplette Publikation "Gebrauchsanweisung für das lebenslange Lernen" können Sie hier herunterladen: www.vodafone-stiftung.de

Lebensphasenorientierte Ausbildung im Service

Publiziert 13. Januar 2017 | Von Henriett Stegink

Mit TRUMPF und dem Steinbeis-Transfer-Institut zur zertifizierten Weiterbildung für Servicetechniker. Um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit seiner Servicetechniker langfristig zu erhalten und damit die Beschäftigungsfähigkeit älterer, erfahrener Fachkräfte sicherzustellen, arbeitet der Werkzeugmaschinenhersteller und Laserspezialist Trumpf seit Januar 2014 an einem Konzept zur Förderung einer lebensphasenorientierten Karrieregestaltung.

Die Vision der Personalentwicklung liegt in der Entwicklung eines lebensphasenorientierten
Laufbahnkonzepts. Die SteginkGroup unterstützte TRUMPF innerhalb des Konzepts in der Weiterbildung von Servicetechnikern.

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„Fit for Service“ (F4S) ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  geförderten Verbundprojektes EPO-KAD zur Erschließung des Potenzials älterer Mitarbeiter durch lebensphasenorientiertes Kompetenzmanagement und Arbeitsprozessgestaltung in industriellen Dienstleistungsprozessen. Im Rahmen von F4S konzentriert sich die Personalentwicklung bei TRUMPF gezielt auf die stellenbezogene Reifephase der Mitarbeiter. In dieser Phase sollen ältere, erfahrene Servicetechniker des Außendienstes berufliche   Perspektiven mit einem verringerten körperlichen Belastungsprofil erlangen. Das vorrangige Ziel liegt in der Reduktion körperlicher Belastungsanforderungen bei gleichzeitiger Erhöhung alternativer, anspruchsvoller Aufgabenbereiche, in denen der langjährige Erfahrungsschatz
der Servicetechniker gezielt zum Einsatz kommen kann. So sollen die Mitarbeiter etwa als Praxisausbilder für jüngere Kollegen oder als Trainer für Kunden ausgebildet werden. Gleichzeitig soll so dem Risiko eines vorzeitigen Berufsausstiegs der Mitarbeiter mit der Konsequenz eines Wissens- und Kompetenzverlustes entgegengewirkt werden.

Für die Ausbildung in die neuen Funktionen sieht TRUMPF verschiedene  Qualifizierungsmaßnahmen für seine Servicetechniker vor. 2016 wurde die zertifizierte Weiterbildung zum Competence ServicesBerater“ (SHB) in Zusammenarbeit mit der SteginkGroup-Akademie, TRUMPF und der Steinbeishochschule Berlin erfolgreich gestartet. Im Januar 2017 findet nun die schriftliche Prüfung statt und im Anschluss nach Abgabe der Facharbeiten die Zertifizierung der Teilnehmer.

Mit diesem innovativen Konzept soll den Anforderungen der lebensphasenorientierten Weiterbildung in mittleren und großen Industrieunternehmen Rechnung getragen werden. Bei Trumpf richtet es sich an schon praktizierendes Fachpersonal. Das Aufgaben- und Tätigkeitsgebiet von Servicetechnikern im Maschinen- und Anlagenbau ist sehr facettenreich, wobei Wartung, Reparatur, Montage und Inbetriebnahme einen breiten Raum einnehmen. Hinzu kommen neue Lern- und IT-geprägte Arbeitsszenarien, kommunikationsfreudige Aufgaben für Applikations- und Maschinenberatungen. Ältere, erfahrenere Mitarbeiter im Servicebereich haben unter Umständen eine geringere Vorerfahrung in solch IT-geprägten Arbeits- und Vermittlungsszenarien. In dem modularen Ausbildungslehrgang zum geprüften Competence ServicesBerater“ (SHB) lernen Servicetechniker verschiedene Aspekte der  zwischenmenschlichen Kommunikation, der Beratung und der technischen Fachlehre kennen. Sie lernen, wie durch gezielte Fragestellungen Kundenwünsche erfasst und eigene  Fachtrainings und Kundenschulungen organisiert, geplant und professionell durchgeführt werden.

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„Im Juni 2016 starteten wir mit dem ersten Modul unserer zertifizierten Ausbildungsreihe. Wir wenden verschiedene didaktische Methoden an, um auf die jeweiligen Themenbereiche einzugehen. So werden die Teilnehmer zwischen den Präsenzphasen in unser virtuelles Klassenzimmer eingeladen, um offene Fragen zu klären und Impulse für eine Nachbereitungsphase zu erhalten“, erläutert Henriett Stegink, Initiatorin und Geschäftsführerin
der SteginkGroup-Akademie, und ergänzt: „Die bisherigen Veranstaltungen in Schwäbisch Gmünd waren ein voller Erfolg und geprägt durch die drei Säulen unserer didaktischen Ausrichtung: Verstehen, Anwenden, Bewerten. Das Besondere an dieser Weiterbildung ist für mich, dass sich die Teilnehmer untereinander vernetzen und voneinander lernen. Bereits wenige Minuten nach Trainingsbeginn ergaben sich ein reger Praxisaustausch und Expertengespräche in den Pausen“.

Und auch die Teilnehmer konnten auf erfolgreiche Ausbildungstage zurückblicken: „Die Module haben mich persönlich weitergebracht. Gerne habe ich die Gelegenheit genutzt, nach den Übungen ein konstruktives Feedback zu erhalten.“, so Marcus Haug, Fachtrainer der Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG. Gerd Duffke, Programmleiter Personalentwicklung für Sonderprojekte der Trumpf GmbH + Co. KG, sieht die Ausbildung als wichtige Ergänzung und Bereicherung zu bestehenden Lehrgängen und hält die Zertifizierung durch die Steinbeis-Hochschule Berlin für qualitativ erstklassig; das Projekt wurde für den Deutschen Bildungspreis 2017 nominiert.

Für die kommenden Jahre sind weitere Ausbildungen für Servicetechniker geplant. „Diese erste Qualifikationsreihe wird dabei als Referenz zur Qualitätssteigerung für die weiteren Ausbildungen dienen, so Henriett Stegink“.

 

 

 

 

 

Qualifizierungspartner:
  1. Steinbeis-Transfer-Institut kompetenz institut unisono (Ulm)
  2. Trumpf GmbH + Co. KG (Ditzingen)
  3. SteginkGroup - academie (Schwäbisch Gmünd)

Ist Ihr Unternehmen Fit für den digitalen Wandel?

Publiziert 30. Sept. 2016 | Von Henriett Stegink

Die digitale Transformation ist in vollem Gange und stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen. Schnelle Innovationszyklen, sich verändernde Marktbedingungen und Kundenanforderungen sowie umfängliche Change Prozesse in den Unternehmen stellen hohe Anforderungen an die Flexibilität der Mitarbeiter. Wie sehen Erfolgsfaktoren für mehr Dynamik und Innovation im Unternehmen aus und wie erhöhen sie die Flexibilität der Mitarbeiter?

Kurzstudie zu Erfolgsfaktoren einer dynamischen Personal- und Kompetenzentwicklung

Unter dem Motto»Fit für den digitalen Wandel?« hat das Fraunhofer IAI Stuttgart im vom BMBF geförderten Projekt FLIP eine Online-Befragung unter Personalverantwortlichen und Beschäftigten durchgeführt. Unter Berücksichtigung der Unternehmens- und Lernkultur sowie dem Führungsverhalten und einer Gesamteinschätzung zur Dynamik und Strategie im Unternehmen, wurde der Frage nachgegangen, welche Maßnahmen der Personal- und Kompetenzentwicklung zukünftig an Bedeutung gewinnen und welche schon heute zu mehr Flexibilität im Unternehmensumfeld führen. Auf Basis der Ergebnisse wurde eine Typologie zu Kompetenzentwicklungstypen abgeleitet.

Die Entwicklung hin zu einer sehr individuellen Kompetenzentwicklung jedes Mitarbeiters sowie eine zunehmende Bedeutung der Führungskraft als „Enabler“ in Verbindung mit einer ausgeprägten Vertrauenskultur im Unternehmen scheinen dabei Schlüsselfaktoren für die Zukunft zu sein.

FLIP-Befragung

Die Ergebnisse der Befragung sind in der vorliegenden Kurzstudie zusammengefasst und flossen in die Entwicklung unseres Benchmarking-Tools ein. 

Mit Hilfe des Tools können Unternehmen den Reifegrad ihres Kompetenzmanagements im Vergleich zur eigenen Größenklasse und Branche messen und Handlungsempfehlungen für eine dynamische Unternehmensentwicklung ableiten. 

Die Fertigstellung des Tools erfolgte im November 2016.

 

2. Fachtag Technische Bildung Baden-Württemberg

Publiziert 08. Apr. 2016 | Von Henriett Stegink

Am Donnerstag den 07. April fand an der pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd der 2. Fachtag Technische Bildung Baden Württemberg statt. Veranstalter war das Institut für Bildung, Beruf und Technik der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd (Prof. Dr. Lars Windelband, Institutsleitung) und Südwestmetall (Jörn P. Makko, Geschäftsführer Bezirksgruppe Ostwürttemberg).

Ziele und Inhalte der Veranstaltung war die Digitalisierung unserer Lebens- und Arbeitswelt und insbesondere die Vernetzung von Gegenständen, Maschinen und Räumen. Das Thema beschäftigt Unternehmen, Wissenschaftler sowie Schulen. In Vorträgen und Workchops wurden Chancen, aber auch Risiken sowie Herausforderungen für alle Beteiligten betrachtet.

Wir waren als Kooperationspartner und Aussteller dabei!

Spannend war zu hören wie sich dadurch die Anforderungen an die Kompetenzen von Mitarbeitern – zum Beispiel durch die als Industrie 4.0 bekannte Digitalisierung der Produktion – oder das Lernen innerhalb der digitalisierten Arbeitswelt verändern.

Unter dem Motto „Digitalisierung in der Lebens- und Arbeitswelt – Herausforderungen für die Technische Bildung“ wurde betrachtet, wie man die zukünftigen Herausforderungen der Digitalisierung in Beruf und betrieblicher  Bildung erfolgreich meistern kann. Zusammen mit Unternehmen, Verbänden, Wissenschaftlern, Schulen der Allgemeinbildung und beruflichen Bildung wurden in Vorträgen und Workshops konkrete Umsetzungsstrategien und Lernprojekte zur Förderung der notwendigen Kompetenzen in einer digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt aufgezeigt

Eindrücke und Impressionen zum Fachtag

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Henriett Stegink im Gespräch mit Richard Meckes GF des ZWHP

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Impressionen und Eindrücke zum 2. Fachtag der Technischen Bildung

 

eLearning Projektbeauftragte im Erfahrungsaustausch

Publiziert 05. Apr. 2016 | Von Henriett Stegink

Die eLearning SUMMIT Tour 2016 startet und lädt Bildungsmanager, Personalentwickler und eLearning Projektverantwortliche zu einem praxisorientierten Erfahrungsaustausch und zum Kennenlernen von innovativen Lösungsansätzen ein. Die verschiedenen Veranstaltungsformate bedienen unterschiedliche Bedarfe rund ums Thema eLearning.

eLearning SUMMIT TOUREN

Netzwerktage

Mitten im Messegeschehen der größten Bildungsmesse Europas, der didacta 2016, bieten 5 Netzwerktage als Kick-Off zur SUMMIT Tour eine Plattform für ein überregionales Treffen der SUMMIT Tour Teilnehmer und Programmbeteiligten. Auf der Sonderfläche „eLearning@didacta2016“ und der Bühne Forum eLearning findet das SUMMIT-Programm mit Best Practice-Reports und Knowledge Café-Meetings zum Erfahrungsaustausch mit den Vortragenden in Kaffeehausatmosphäre statt. Exklusiv auf der didacta 2016 werden die eLearning AWARDs in den einzelnen Kategorien, mit Vorstellung der Siegerprojekte, verliehen.

Regionalkonferenztage 

Das vierte Jahr der SUMMIT Tour führt wieder in außergewöhnliche Locations in 8 Metropolregionen. Eine SUMMIT Regionalkonferenz beginnt mit einem überraschenden Wake-Up-Call, der einen Aspekt des Leitthemas „eLearning-Szenarien im Einsatz“ beleuchtet. Am Vormittag geben Projektverantwortliche in rasanten Best Practice-Vorträgen einen Einblick in die Lernwelten in das Unternehmen des Vortragenden. Nach der Mittagspause widmet sich das Programm dem ergebnis-offenen Erfahrungsaustausch und wird interaktiv. Die Programmpunkte heißen Speed Geeking, Knowledge Café und BarCamp Forum.

Thementage

Dieses Format bietet einen praxisnahen und nachhaltigen Erfahrungsaustausch unter eLearning Professionals. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 35 Personen begrenzt und garantiert so intensive Gespräche über Best und Worst Practice für künftige eLearning Projekte. Tagungsorte sind ausschließlich Seminarräume und Akademien von eLearning-anwendenden Unternehmen und Organisationen, welche die SUMMIT Tour eingeladen haben. Das Programm am Vormittag besteht aus Best Practice-Reports mit anschließendem Erfahrungsaustausch. Der zweite Tagesabschnitt besteht ausschließlich aus dialogorientierten Formaten. Thementage adressieren eLearning-anwendende Zielgruppen, wie etwa Mittelstand, Bildungsträger und DAX-Unternehmen. Außerdem werden Methoden wie beispielsweise Blended Learning, Gamification oder Social Learning thematisiert.

Weitere Informationen und Termine

…des größten deutschsprachigen Netzwerk für den Einsatz von eLearning-Szenarien finden Sie unter: Termine der eLearning SUMMIT Touren

15 Tipps für erfolgreiche Online Webinare

Publiziert 12. Feb. 2016 | Von Henriett Stegink

Online Webinare erfreuen sich aktuell großer Beliebtheit. Nur auf was kommt es wirklich an, damit Webinare erfolgreich zur Wissensvermittlung eingesetzt werden. Wir haben einige Tipps für erfolgreiches Präsentieren im Netz zusammengestellt. Die Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

1.  Gute Vorbereitung ist alles

Wie bei allen Sachen im Leben, eine gute Vorbereitung ist wichtig und am Ende wahrscheinlich sogar die entscheidende Komponente. Sie stehen mehr oder weniger vor Ihrem Publikum, sehen dieses jedoch erstmal nicht direkt – im Vergleich zu einem Präsenz-Vortrag – und können somit auch nicht deren Aufmerksamkeit oder deren Reaktionen wahrnehmen. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie sich ausreichend Zeit für das richtige Setup Ihrer Veranstaltung nehmen, um sich optimal zu präsentieren. Zudem sollten Sie sich über die veränderte Vortragssituation bewußt werden und diese im Vorfeld üben.

2. Beherrschen Sie Ihre eingesetzte Webinar-Technik

Seien Sie zu jeder Zeit Herr in und über Ihren Webinar-Raum. Nichts ist schlimmer als technische Ausfälle bei Webinaren, wie Bildaussetzer, verzerrter Ton oder sogar ein Totalausfall. Also machen Sie sich ausführlich mit Ihrer Webinar-Software vertraut. Testen Sie Ihr Headset und Ihre Webcam. Führen Sie einen Testlauf im Vorfeld durch. Und halten Sie einen Plan B in der Hinterhand, sollte etwas Unvorhergesehens eintreten. Viele Fehler und Probleme können bereits vorab ausgeräumt werden.

3. Setzen Sie Ihre Ziele richtig und kommunizieren Sie diese

Legen Sie vor dem Webinar fest, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen, welches Thema Sie vermitteln werden, mit welchen Inhalten Sie sich beschäftigen werden und was der Nutzen für die Teilnehmer ist. Und kommunizieren Sie all diese Punkte aktiv, z.B. über Ihre Webinar-Veranstaltungsseite oder Ihrer Website.

4. Finden Sie das richtige Timing fürs Einladen

Oft stellt sich die Frage, wann lade ich am besten zu einem Webinar ein. Wenn Sie zu viel Vorlaufzeit haben, kann es sein, dass für Ihre Teilnehmer das Thema plötzlich wieder uninteressant geworden ist. Einige Tage zuvor kann eventuell zu kurzfristig sein, gerade im Business-Bereich, da hier die Terminkalender meist recht voll sind. Stimmen Sie dies auf Ihre Zielgruppe ab.

5. Sorgen Sie für die notwendige Reichweite

Webinare mit tollen Themen und den besten Leuten bringen nichts, wenn es keiner weiß. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld darüber ausführlich Gedanken zu machen. Dank der neuen Medien kann heutzutage relativ schnell und einfach eine gewisse Reichweite erzielt werden. Denken Sie auch an e-Mail- und Newsletter-Marketing. Und nutzen Sie auch die Vorteile von Online- und Offline-Marketing für Ihre Webinare.

6. Machen Sie Anmelder zu wirklichen Teilnehmern

Bitte beachten Sie, dass nicht jede Anmeldung gleichbedeutend mit einem Teilnehmer ist. Manche melden sich an und nehmen dann kurzfristig nicht teil, vor allem wenn es sich um ein kostenfreies Webinar handelt. Bewerben Sie Ihren Event bis kurz vor Anmeldeschluss. Stellen Sie sicher, dass die Anmelder zu Teilnehmern werden. Erinnern Sie die Anmelder auch im Vorfeld per Mail an das von ihnen gebuchte Webinar. Sie sollten daher zumindest die Anrede, Vorname, Nachname und Mailadresse im Anmeldeformular abfragen, damit Sie dies machen können.

7. Weniger ist mehr

Setzen Sie klare Schwerpunkte bei Ihrem Webinar. Also überfrachten Sie Ihren Vortrag nicht mit zu vielen Inhalten. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Entschlacken Sie Ihr Programm. Teilen Sie eventuell Ihre Inhalte auf mehrere Webinare. Zudem können Sie weitere Inhalte immer noch im Nachgang zur Verfügung stellen und somit gezielt den Kontakt halten.

8. Sorgen Sie für einen klaren Aufbau

Begrüßen Sie am Anfang Ihre Webinar-Zuhörer. Sprechen Sie Ihre Teilnehmer direkt an. Fragen Sie die Teilnehmer, ob Bild und Ton (sehr) gut sind. Stellen Sie kurz die Möglichkeiten der Interaktion vor, vor allem mit einem Hinweis auf den Chat. Gehen Sie durch die Agenda des Webinars. Zeigen Sie auch auf, wann die Zuhörer Fragen stellen können, ob während des Vortrages oder am Ende. Achten Sie auf eine stimmige Story mit Höhepunkt in Ihrem Webinar. Wichtig ist, dass Sie zum Ende hin einen runden Abschluss mit bleibendem Eindruck schaffen.

9. Visualisieren Sie Ihren Online-Vortrag

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Arbeiten Sie mit Bildern, Grafiken, Animationen und Videos. Wecken Sie Emotionen und fesseln Sie Ihr Publikum. Reduzieren Sie Ihren Text auf eine Minimum. Transportieren Sie nur die zentralen Kernaussagen. Setzen Sie auf den richtigen Medienmix. Die Teilnehmer werden es Ihnen danken und wiederkommen.

10. Erzählen Sie Geschichten

Wie im klassischen Vortrag, sollten Sie auch bei Webinaren mit Geschichten arbeiten. Erzählen Sie aus der Praxis, von einem konkreten Fall. Komplexe Sachverhalte lassen Sie so deutlich leichter und einfacher vermitteln und bleiben den Zuhörern im Gedächtnis. Und wichtig: belegen Sie Ihre Aussagen mit Zahlen, Daten und Fakten.

11. Vermeiden Sie Marketing-Bla-Bla

Nichts ist langweiliger und nerviger als zu hören, ich bin der Beste, der Tollste und … und … und … Vermeiden Sie Plattitüden und flache Aussagen. Weg mit dem Marketing-Geschwafel. Liefern Sie Informationen, die für Ihre Teilnehmer einen Mehrwert haben. Und überzeugen Sie mit Wissen und (Fach-)Kompetenz.

12. Gestalten Sie Ihr Webinare interaktiv

Beachten Sie, dass viele Teilnehmer schon nach wenigen Minuten gelangweilt und enttäuscht abschalten – im Kopf oder am Knopf. Zudem ist die Möglichkeit der Ablenkung für den einzelnen Zuhörer wesentlich höher, u.a. durch Mails, Internet-Surfen, Social Media etc. Binden Sie Ihr Teilnehmer aktiv ein, sei es durch Befragungen, Abstimmungen und vor allem im Chat. Auch multimediale Inhalte, wie Bilder und Videos, lockern Ihre Webinare auf. Und lesen Sie nicht Ihre Folien ab. Nichts ist frustrierender als gelangweilte oder „abgeschaltene“ Zuhörer.

13. Achten Sie auf Rhetorik und Körpersprache

Wie im Präsenzvortrag, kommt es darauf an, wie Sie auf Ihr Publikum wirken. Üben Sie sich also im Vorfeld hinsichtlich Körpersprache, Gestik und Stimmlage – unabhängig ob Sie nun mit Bild oder ohne Bild das Webinar durchführen. Eine Online Präsentation ist doch etwas anderes. Übung macht den Meister. Und reden Sie möglichst frei. Sollte dies Ihnen schwer fallen, überlegen Sie einen WebTalk durchzuführen, also ein virtuelles Interview. Dies ermöglicht Ihnen auch, wesentlich spontaner zu sein und Sie kleben nicht an Ihren Folien. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie dazu eine zweite Person als Moderator bzw. Interviewpartner benötigen.

14. Binden Sie einen Call-to-Action ein

Jedes Webinar sollte zum Höhepunkt hin oder am Ende eine Aufforderung an die Teilnehmer beinhalten. Dies kann ein Whitepaper-Download oder ein Verweis auf weiterführende Informationen sein. Wichtig ist, dass dies für Ihre Teilnehmer einen wirklichen Mehrwert hat und sie diese so in Aktion bringen.

15. Bereiten Sie Ihr Webinar entsprechend nach

Stellen Sie Ihren Webinar-Teilnehmern im Nachgang eine Aufzeichnung der Veranstaltung zur Verfügung. Wenn Sie mehrere Webinare als on-demand-Version haben, dann verweisen Sie darauf. Verteilen Sie die gehaltene Präsentation als pdf. Kündigen Sie die nächsten WebEvents an. Eine Frage zur Aufnahme in den eMail-Verteiler könnte eine weitere Option sein. So können Sie bereits heute Ihre Zuhörer auf Morgen vorbereiten und aktiv einladen.

Quelle: eigene Recherchen 

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