10 Tipps für gute PASSWÖRTER

Publiziert 03. Aug. 2018 | Von Henriett Stegink

Wenig kreativ zeigen sich die meisten Nutzer beim Erfinden von Passwörtern. Das freut die Hacker. Mit diesen Tipps sind Sie sicher im Netz.

# LANGE PASSWÖRTER. Verwenden Sie möglichst lange Passwörter mit mindestens 10, besser noch mit 15 Zeichen.

# VIELFALT. Nutzen Sie für jedes E-Mail-Konto und jeden Online-Account ein eigenes Passwort.

# EINFACH ERGÄNZEN. Um sich die Passwortgenerierung zu erleichtern, können Sie ein Grundpasswort verwenden und dieses für jedes Konto verändern, indem Sie es um weitere Buchstaben oder Zahlen ergänzen. Vermeiden Sie aber einfach zu durchschauende Muster bei der Passwortgenerierung wie Durchnummerieren.

# GUTE MISCHUNG. Verwenden Sie in jedem Passwort Zahlen, Satz- und Sonderzeichen sowie Groß- und Kleinbuchstaben.

# EIGENKREATION. Vermeiden Sie Passwörter, die im Duden oder einem anderen Wörterbuch stehen. Passwort-Knacker können Millionen solcher Passwörter in Sekundenschnelle ausprobieren.

# NICHTS PERSÖNLICHES. Der eigene Name, Namen von Angehörigen, der Name des Haustiers, Telefonnummern, Autokennzeichen, Geburtstage und andere Daten, die man mit einer Recherche über Sie leicht herausbekommen kann, sind als Passwörter untauglich. Das Gleiche gilt für Zahlen wie Pi.

# SÄTZE NUTZEN. Bilden Sie Passwörter, indem Sie die Anfangsbuchstaben aus einem leicht zu merkenden Satz verwenden.

# KEINE TATSTAURMUSTER. Vermeiden Sie Tastaturmuster wie asdf und jklö.

# ALLES NUTZEN. Eine weitere Methode ist die Vermischung von Zahlen oder Daten und Wörtern. Das Datum sollte dabei kein leicht zu erratendes beziehungsweise zu recherchierendes Geburtsdatum von Ihnen oder einem nahen Verwandten sein.

# VERSCHLÜSSELUNG. Verschlüsseln Sie Daten zusätzlich, bevor Sie diese einem Cloud-Dienst wie Dropbox oder OneDrive anvertrauen.

Quelle: eigene Recherchen (Autor: Thomas Hafen, freier Journalist)