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    Hier erhalten Sie fortlaufend Infos und Termine zu Veranstaltungen und Tipps zur Fachlehre und dem technischen Kundenservice!

    Leitfaden zu OER – jetzt online verfügbar

    Publiziert 12. Jul. 2018 | Von Henriett Stegink

    Freie Lehr- und Lernmaterialien können auch in der beruflichen Weiterbildung sehr hilfreich sein. Wie das genau geht, zeigt der jetzt frei verfügbare Leitfaden.

    Wie verändert sich Lernen und Lehren im Digitalen? Wie verändert sich die Weiterbildungspraxis, wenn Lernen zunehmend individuell, situativ, zeit- und ortsunabhängig wird? Wie können Lehrkräfte mit (digitalen) Inhalten anderer arbeiten, sie teilen, verändern oder aktualisieren, ohne dabei das Urheberrecht zu verletzen?

    Das Internet stellt eine Vielzahl von Informationen, Daten und Materialien zur Verfügung und täglich kommen weitere hinzu. Auch Anbieter von Bildungsmaterialien setzen zunehmend auf digitale Medien. Dabei stellt sich jedoch u. a. die Frage, ob und wie diese Inhalte, beispielsweise im eigenen Seminar, überhaupt nachgenutzt werden dürfen. In den meisten Fällen handelt es sich um Inhalte, deren Nutzung nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Urhebers möglich und deren Bearbeitung und Weitergabe mangels einer solchen Erlaubnis sogar verboten sind.

    Ein Weg, einen offenen Zugang zu Bildung sicherzustellen, führt über freie Praktiken und die Verwendung von Materialien, bei denen die Nutzung bereits vorab erlaubt wurde: Open Educational Resources (OER).

    “Lebenslanges Lernen gewinnt in der Bildungsbiographie Erwachsener als längster Baustein in der Bildungskette weiter an Bedeutung und der Weiterbildungsbedarf wird zunehmen. (…) Digital gestützte Weiterbildungsmaßnahmen erfolgen zeit- und ortsunabhängig und Erwachsene lernen darüber hinaus unabhängig von Lebensalter oder Bildungsvoraussetzungen individuell und selbstgesteuert lebensbegleitend weiter. (…) Ein für alle offener Zugang zu diesen Bildungsformaten leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Die durch den digitalen Wandel neu entstehenden Zugangsmöglichkeiten fungieren in diesem Zusammenhang als wichtige Brücke zu den Lernenden und erfordern eine stärkere Zusammenarbeit aller Weiterbildungsbeteiligten.” (Quelle: Strategie der Kultusministerkonferenz, Bildung in der digitalen Welt)

    Während Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen oder Hochschulen inzwischen auf eine Vielzahl an freien Bildungsmaterialien zurückgreifen können, ist das Angebot für die berufliche Weiterbildung weiterhin sehr überschaubar. Doch OER können aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften (teilbar, bearbeitbar, nachnutzbar) den Austausch zwischen den verschiedenen Bildungssektoren erleichtern und sogar intensivieren: Inhalte, die für andere Bildungskontexte entwickelt wurden, können ganz einfach für den Einsatz in der Weiterbildungspraxis angepasst und genutzt werden.

    Der Leitfaden „Open Educational Resources (OER): Eine Hilfestellung für digitales Lehren und Lernen“ kann durch Klick heruntergeladen werden.

    Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) und Wikimedia Deutschland ist der Leitfaden “Open Educational Resources (OER): Eine Hilfestellung für digitales Lehren und Lernen”. Die Publikation richtet sich an Dozentinnen und Dozenten der beruflichen Weiterbildung, die interessiert daran sind, OER im Rahmen ihrer eigenen Lehrpraxis auszuprobieren. Sie adressiert zentrale Fragestellungen zu OER und erläutert Grundsätze des geltenden Urheberrechts und freier Lizenzen. Angereichert werden diese Basisinformationen um einen Überblick zum aktuellen Stand von OER in der beruflichen Weiterbildung,  praktische Tipps zum Finden, Nutzen und Erstellen von OER sowie Anlaufstellen zur weiteren Vertiefung des Themas.

    Der Leitfaden steht unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY SA 4.0 und kann auf Wikimedia Commons kostenfrei heruntergeladen werden.

    Viel Erfolg bei der Umsetzung!

    Einladung: Planspiel für die digitale Zukunft

    Publiziert 11. Jul. 2018 | Von Henriett Stegink

    Herzliche Einladung zum Planspiel für die digitale Zukunft – Digitalisierung von Produktionsprozessen erleben!

    Digitalisierung von Produktionsprozessen erleben
    Rainer Bez, © Fraunhofer IPA

    Akteure 4.0: Planspiel für die digitale Zukunft

    Während dieser Veranstaltung führt ein Planspiel in das Jahr 2030. Aufgabe ist es, die Existenz einer Fabrik zu sichern. Durch die Simulation der Zukunft soll ein Verständnis für den digitalen Wandel im eigenen Unternehmen erzeugt und die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeitenden gesteigert bzw. aktiviert werden.

    Mit zwei Anlaufstellen in Stuttgart und Karlsruhe unterstützt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) praxisgerecht bei der Optimierung ihrer Prozesse sowie der (Weiter-)Entwicklung bestehender oder neuer Geschäftsmodelle für die digitale Zukunft – angefangen von der Identifikation unternehmenseigener »4.0-Innovationspotenziale« bis hin zur Begleitung bei der konkreten Umsetzung.

    Die Veranstaltung veranschaulicht im Rahmen eines Planspiels, wie sich die Prozesse im Jahr 2030 verändern könnten. Aufgabe ist es, die Existenz einer Fabrik zu sichern. Die Simulation der Zukunft soll ein Verständnis für den digitalen Wandel im eigenen Unternehmen erzeugen und die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeitenden erhöhen. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, ihr eigenes Arbeitsumfeld zu analysieren und Industrie 4.0-Anwendungen zu identifizieren.

    Die ersten Trainings wurden bereits erfolgreich durchgeführt. Unternehmen sind eingeladen, sich bei Interesse an den angegebenen Kontakt zu wenden.

    • 9:00 – 10:00 Uhr Vorstellungsrunde und Diskussion »Wie verändert sich unser Privatleben durch Digitalisierung?«
    • 10:00 – 10:15 Uhr Pause
    • 10:15 – 11:30 Uhr Workshop Schlagworte Industrie 4.0 und die Veränderung unserer Arbeit
    • 11:30 – 12:15 Uhr Mittagspause
    • 12:15 – 14:00 Uhr Planspiel Akteure 4.0
    • 14:15 – 14:45 Uhr Ergebnis-Pitch und Zusammenfassung

    Die Veranstaltung richtet sich an

    Interessierte Mitarbeiter, Führungskräfte kleiner und mittelständischer Unternehmen, sowie Handwerksbetrieben

    Kosten

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

    Anmeldung und weitere Informationen >>>>>

    Veranstaltungsort

    ARENA2036
    Pfaffenwaldring 19
    70569 Stuttgart

    Veranstalter

    Fraunhofer IAO, Stuttgart

    Datum

    Freitag, 10.08.2018

    Kontakt

    Jessica Klapper

    Jessica Klapper / Vernetzte Produktionssysteme

    Fraunhofer IAO
    Nobelstraße 12
    70569 Stuttgart

    Telefon +49 711 970-2287

    Weiterbildungsverhalten in Deutschland

    Publiziert 11. Jul. 2018 | Von Henriett Stegink

    „Die Weiterbildungsbeteiligung befindet sich in Deutschland seit dem Jahr 2012 auf hohem Niveau.“ Deutscher Bildungsserver

    Weiterbildungsverhalten in Deutschland – Adult Education Survey (AES) Trendberichte

    Die herausgebende Institution der Reihe DIE Survey ist das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen. 

    Der Bericht fußt auf Erhebungen aus dem Jahr 2016.

    Er liefert nicht nur Argumente für strategische Anliegen von Bildungspraxis und -politik in den Themenbereichen der Bildungsberatung, der Digitalisierung und der wissenschaftlichen Weiterbildung. Er informiert auch über Fragen wie:

    • Wer nimmt wie oft und wie lange an Weiterbildung teil?
    • Wer nimmt nicht teil?
    • Welche Voraussetzungen hat die Teilnahme?

    Weiterführende Informationen und Veröffentlichungen finden Sie unter, https://www.bildungsserver.de/Weiterbildungsverhalten-in-Deutschland-Adult-Education-Survey-AES-Trendberichte-3304-de.html

    Erfolgreiche Zertifizierung abgeschlossen

    Publiziert 20. Feb. 2018 | Von Henriett Stegink

    Fünf TRUMPF Mitarbeiter nahmen an dem Lehrgang zum geprüften Competence Services Berater (SHB) teil – alle erfolgreich. Im Januar 2018 fand nun die offizielle Zertifizierung der Teilnehmer statt!

    Marcus Haug, Andreas Schwall, Frank Waibel, Rene Brunner und Carsten Kaiser, von TRUMPF nahmen 2016 am Lehrgang zum geprüften Competence Service Berater teil – und bestanden die neue Qualifizierungsmaßnahme für Servicetechniker mit Bravour.

    Vor dem Hintergrund des EPO-KAD Projekts

    Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter ist TRUMPF generell ein wichtiges Anliegen. Speziell auf die Anforderungen der Servicetechniker zugeschnitten ist das Verbundprojekt EPO-KAD, in dem sich die Personalentwicklung engagiert. Es handelt sich um ein lebensphasenorientiertes Modell der Karrieregestaltung und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Wiederum ein Teil davon ist „Fit for Service“ (F4S). das die Erschließung des Potenzials älterer Mitarbeiter durch lebensphasenorientiertes Kompetenzmanagement zum Ziel hat. Dazu gehört auch eine entsprechende Gestaltung der Arbeit in industriellen Dienstleistungsprozessen.

    Kernziele: Belastung reduzieren – Erfahrungsschatz sichern

    Im Zentrum steht die Reduzierung körperlicher belastender Anforderungen bei gleichzeitiger Erweiterung der alternativen, ebenfalls anspruchsvollen Aufgaben. So soll der in vielen Berufsjahren erworbene Erfahrungsschatz der Servicetechniker gezielt weiter im Einsatz erhalten bleiben. Die Mitarbeiter können beispielsweise zu Praxisausbildern für jüngere Kollegen oder als Trainer für Kunden qualifiziert werden. Zugleich gilt es, dem vorzeitigen Berufsausstieg der Mitarbeiter entgegenzuwirken, das Wissens- und Kompetenzverluste zur Folge hätte.

    Maßgeschneiderte Qualifizierung

    Entsprechend neuer Kompentezprofile und zukünftiger MITARBEITER ROLLEN, wurden verschiedene Qualifizierungsinhalte festgelgt und per RAHMENSTOFFPLAN umgesetzt. Die Ausbildung wird von dem Steinbeis-Transfer-Institut kiu zertifiziert, welches von der SteginkGroup-Akademie konzipiert und geschult wurde.

    Das innovative Konzept trägt den Anforderungen der lebensphasenorientierten Weiterbildung in mittleren und großen Industrieunternehmen Rechnung. Die Lehrgangsteilnehmer lernen in modular aufgebauten Ausbildungsblöcken verschiedene Aspekte der zwischenmenschlichen Kommunikation zur Kundenberatung kennen. Sie erarbeiten sich die Befähigung, durch gezielte Fragestellungen Kundenwünsche zu erfassen und die Methodisch unbd Didaktischen Fähigkeiten eigene Fachtrainings und Kundenschulungen zu planen sowie professionell durchzuführen.

    Kontakt und Information:

    Gerd Duffke, Personnel Development, TRUMPF Ditzingen.

    Henriett Stegink, Konzeption und Beratung, SteginkGroup-Akademie Schwäbisch Gmünd

    http://www.steginkgroup.de/certified-servicetechniker

     

    Unser Ansatz für Blended Learning Konzepte

    Publiziert 29. Dez. 2017 | Von Henriett Stegink

    Wir sind spezialisiert auf das Entwickeln und Vermitteln von Wissen.

    Wir erstellen individuell zugeschnittene Blended Learning Konzepte für Ihre Produkt- und Kundentrainings.

    Sind kompetente Mitarbeiter wichtig für Sie?

    Möchten Sie ihr Wissen zeitgemäß kommunizieren?

    Wollen Sie eingefahrene Gleise verlassen?

    …DANN SOLLTEN WIR UNS KENNELERNEN!

    Das Ziel einer professionellen sowie erfolgreichen Schulung besteht darin, dass der Lernende mit Motivation und Spaß lernt und dadurch das Lernziel und problemlos erreicht.

    Spezielle Konzeptionen und Trainingsinhalte wie z. B. für Produkttrainings werden von uns bei Beauftragung individuell erstellt und produziert.

    Folgende sechs Schritte bestimmen den Ablauf und unsere bewährte Vorgehensweise:

    1. Lernziel definieren
    2. Lehrinhalt sammeln und bewerten
    3. Lerninhalt methodisch und didaktisch den Eingangsvoraussetzungen entsprechend aufbereiten
    4. Lehrinhalt einteilen und Reihenfolge festlegen
    5. Medien auswählen: Text, Audio, Bilder, bewegte Bilder, Animation, Simulation …
    6. Interaktionen festlegen: Übungen, Feedback, Tests, Chat …

    Ihr Blended Learning Konzept ist bei uns in kompetenten Händen – auch nach der Konzeptionsphase stehen wir Ihnen als erfahrene Training- und Sparringpartner unterstützend zur Seite. Wir …

    • analysieren Ihre Ist-Situation
    • planen und entwickeln innovative Blended Learning Konzepte
    • prüfen den Aufwand
    • stellen entsprechende Expertenteams zusammen
    • finden passende methodische, didaktische und technische Ansätze
    • erstellen multimediale Schulungsinhalte in einem ansprechenden Design
    • organisieren begleitende Trainingsmaßnahmen
    • evaluieren das Feedback

    Sie möchten weitere Informationen?

    Rufen Sie uns gerne an oder vereinbaren einen Gesprächstermin in unserem virtuellen Klassenzimmer zur Klärung Ihrer Fragen: Tel. 07171 / 104 679 -0

    Auszeichnung für Weiterbildungsprojekt

    Publiziert 03. Juni 2017 | Von Henriett Stegink

    Das Thema Service ist beim Kunden wie beim Service ein „heißes Eisen“. Mit ganzheitlichem Blick auf die Wünsche und Bedürfnisse beider Seiten wird professionelle Serviceleistung zu einer wichtigen Investition in die Zukunft. Sie trägt zur Wettbewerbsdifferenzierung, Kundenbegeisterung und Kundenbindung bei. Das hat den Maschinenbauer Trumpf dazu veranlasst, unternehmensintern das Projekt „Fit for Service“ aufzusetzen, das mit dem Deutschen Bildungspreis 2017 ausgezeichnet wurde.

    Gemeinsam mit dem Steinbeis-Transfer-Institut kompetenz institut unisono (kiu) haben wir für das Projekt die Weiterbildung zum „CompetenceServicesBerater“ (SHB) entwickelt.

    Die Teilnehmer lernen, was professionellen Service ausmacht; wie Kundenbedürfnisse und -wünsche wahrgenommen und bearbeitet werden und wie der Vertrieb aktiv unterstützt werden kann. Neben umfangreicher Fachlehre bildet die Kommunikation ein vielschichtiges Schwerpunktthema. Praxisorientiertes Lernen, Online-Workshops, das Erarbeiten einer Praxisarbeit für das Unternehmen und das Planen von eigenen Fachtrainings bereitet die Mitarbeiter aus dem Service auf ihre erweiterte Expertenrolle als wichtige Schnittstelle zwischen Kunde und Unternehmen vor.

    Fokussiert auf die Berufsgestaltung älterer, erfahrener Servicemitarbeiter entwickelte der Werkzeugmaschinenhersteller und Laserspezialist Trumpf zusammen mit der SteginkGroup-Akademie und dem Steinbeis- Transfer-Institut kiu die Weiterbildung zum „Competence ServicesBerater“ (SHB). Die zertifizierte Weiterbildung wird ab 2017 auch als öffentliches Training angeboten.

    Dieses Ausbildungskonzept ist Teil des Trumpf-Projekts „Fit for Service“, das im April den Deutschen Bildungspreis 2017 in der Kategorie Innovation in Berlin erhielt. Dieser Preis ist Anerkennung für besonders exzellentes Bildungs- und Talentmanagement. Wir freuen uns riesig für TRUMPF und den Preis: „Mit dieser Weiterbildung können wir nationalen und internationalen Ansprüchen gerecht werden und somit dem wachsenden Arbeitskräftemangel entgegenwirken.“

    André Schleiter (Bertelsmann Stiftung), Gerd Duffke, Mischa Kohler (beide Trumpf) bei der Verleihung des Deutschen Bildungspreises 2017.

    Trendstudie: Die Zukunft des geistigen Eigentums

    Publiziert 29. Mai 2017 | Von Henriett Stegink

    Der Tod des Plagiats und wie geistiges Eigentum fälschungssicher wird!

    Innovationen und neue Produkte entstehen künftig immer stärker in der Interaktion mit dem Kunden. Der Kunde gewinnt an Einfluss und gestaltet das geistige Eigentum von Unternehmen maßgeblich mit. Zum Treiber und substanzbildend werden die aus der Kundenkommunikation generierten Daten. Sofern geistiges Eigentum in der steten Interaktion mit dem Kunden entsteht, kann es nicht mehr imitiert, entwendet oder kopiert werden.

     

    Kunden erwarten individuelle Produkte, die sich laufend ihren Bedürfnissen anpassen. Eine Voraussetzung dafür ist eine stete Interaktion mit dem Kunden. Mit den Daten der Kunden entsteht das Produkt der Zukunft. Ausgehend vom geistigen Eigentum entsteht eine Produktklasse, die nicht mehr kopierbar ist.

     

    Know-how wird zum Erfolgsträger von Unternehmen

    Neue Omni-IP-Management-Lösungen werden das geistige Eigentum von Unternehmen bündeln und gezielt erweitern. Das auf riesige Datenmengen basierte Wissen wird nach Algorithmen im Unternehmen gespeichert, vernetzt, nutzbar gemacht und letztlich weiterentwickelt.

     

    Klar ist: Nur Technologien werden die wachsenden Mengen an Daten und Wissen noch erfassen können. Unternehmen werden beginnen, künstliche Intelligenz auch für die Speicherung von Know-how einzusetzen. Mit diesem Schritt wird Wissen von seinem Wissensträger entkoppelt: Indem Know-how durch den Einsatz von Technologie digitalisiert wird, können Lizenzen zur Nutzung von Know-how über einen bestimmten Zeitraum oder für ein bestimmtes Ziel erworben werden.

    Handlungsempfehlungen für Unternehmen aus der Studie

    Die Studie nennt sechs präzise Strategieempfehlungen, entlang derer IP-Manager, Patentanwälte und Innovationschefs aller Branchen ihre Zukunft aktiv gestalten können.

     

    #1 Das geistige Eigentum der Zukunft geht vom Kunden aus. Der Kunde ist Treiber, die Interaktion Bedingung und die Daten Substanz des geistigen Eigentums der Zukunft. Stellen Sie den Kunden in den Mittelpunkt der Entwicklung von Produkten, Services, Prozessen.

     

    #2 Erarbeiten Sie gemeinsam mit Kooperationspartnern eine Blockchain-basierte Alternative zu gängigen Schutzsystemen, die schneller, transparenter, nicht manipulierbar ist und ohne

    Mittelsmann funktioniert. Unterziehen Sie sich nicht der Mühe, der entscheidende Treiber der Gesetzgebung zu werden – Sie haben andere Optionen.

     

    #3 Gestalten Sie die interne Organisationsstruktur Ihres Unternehmens neu. Begreifen Sie auch potenzielle Mitarbeiter als Ihre wichtigsten Kooperationspartner. Dort wo sie ihr Know-how mit Ihnen teilen, wächst das geistige Eigentum Ihres Unternehmens.

    Studie „Die Zukunft des geistigen Eigentums“ vom 2b Ahead ThinkTank

    Die am 16. Mai 2017 veröffentlichte Trendstudie zeigt erstmals, wie Unternehmen durch den Einsatz von Technologie in Zukunft geistiges Eigentum generieren, managen, schützen und dieses nutzen. Sie  erläutert, wie das bestehende Schutzrechtssystem dadurch unter Druck gesetzt wird. Perspektiven- und detailreich und mit Handlungsempfehlungen versehen, gibt die vom 2b Ahead ThinkTank in Zusammenarbeit mit Dennemeyer erstellte Studie für Unternehmen einen Ansatzpunkt, an der Zukunft geistigen Eigentums von Unternehmen strategisch zu arbeiten.

     

    Hier können Sie die Studie kostenfrei downloaden.

     

    Praxis Transfer-2.2 Konzept

    Publiziert 02. Mai 2017 | Von Henriett Stegink

    Mit den Abschiedsworten an die Teilnehmer sollte der Seminarprozess noch nicht abgeschlossen sein. Das Gelernte sollte mithilfe von transferfördernden Maßnahmen in die Praxis erfolgreich umgesetzt werden können, die Qualität des Trainings durch Feedback der Teilnehmer evaluiert und die Ergebnisse für die Teilnehmer des Seminars dauerhaft festgehalten werden, zum Beispiel mit eProtokollen und Online-Live Trainings.

    Mit unserem Blended Learning Konzeptbieten wir neben unseren Präsenztrainings kompakte Online Wissens-Updates!

    In jedem 2ten Monat – am 2ten Dienstag, erhalten Sie in 60 bis 90 Minuten intensives Informationenfloating zu wechselnden Themen rund um die Fachlehre und dem technischen Kundenservice!

    Nächste Termine:

    Wenn Sie zu unserem Transfer-Angebot Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

    Kontaktformular:

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    Unsere Geschäftsbedingungen (AGB) habe ich gelesen und akzeptiert.
    Unsere Datenschutzerklärung habe ich gelesen und akzeptiert.

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    Einladung zum e-Trainer-Kongress 2017

    Publiziert 02. März 2017 | Von Henriett Stegink

    „Schritte ins E-Learning – Anreizen! Anspornen! Anleiten!“ – unter diesem Motto findet der e-Trainer-Kongress 2017 in synchronen virtuellen Räumen von Digital Samba und TriCAT Spaces statt und bezieht die Teilnehmer durch unterschiedliche Formate stets interaktiv mit ein.

    Erleben Sie beim e-Trainer-Kongress am

    31. März + 01. April 2017

    spannenden, informativen Austausch und Weiterbildung rund um Online-Themen und E-Learning. Erfahren Sie Neues aus der Online Branche! Lassen Sie sich durch qualitativ hochwertige Vorträge und Workshops inspirieren. Tauschen Sie sich mit Kolleginnen und Kollegen zu aktuellen und brisanten Themen in der E-Branche aus.

    Seien Sie aktiv mit dabei!

    Am Samstag, den 1. April 2017 lade ich Sie ein:

    Besuchen Sie meinen Workshop

    Teil I

    Kommunikation zwischen Auftraggeber + Auftragnehmer

    In nahezu jeder Lebenslage ist eines wichtig: richtig, sicher und bewusst zu kommunizieren – besonders im Beruf beim Umgang mit Kollegen, Mitarbeitern, Bewerbern, Kunden oder zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber. Gute Kommunikation kann über Erfolg oder Misserfolg, Harmonie oder Streit entscheiden. Wer beim Thema Kommunikation seine Stärken und Schwächen kennt, kann gezielt an sich arbeiten.

    Dabei gilt es nicht nur, Schwächen zu beseitigen, sondern auch die Stärken in den Vordergrund zu stellen. Der Teufel steckt beim Thema Kommunikation meist im Detail. Oft entscheiden einzelne gesagte oder auch nicht gesagte Wörter wie Dinge aufgenommen werden und ob Sie Ihre gesetzten Ziele erreichen.

    Machen Sie den Online-Selbsttest mit 5 Situationen aus dem Berufsleben, bei denen man richtig oder falsch kommunizieren kann:

    • Positive Verbindung herstellen
    • Komplimente beherzt entgegen nehmen
    • Negative Kritik kommunizieren
    • Lösungen anbieten statt Anklagen
    • Richtig absagen und wertschätzen

    Finden Sie heraus, auf welche Stärken Sie bauen und wo Sie sich noch verbessern können. Oder sind Sie vielleicht schon Profi? Dann kann dieser Test eine wunderbare Bestätigung für Ihre Kompetenzen sein.

    Meine Themen im Kongress

    Neue Studie zur betrieblichen Lernkultur

    Publiziert 13. Januar 2017 | Von Henriett Stegink

    Personalentwickler und Trainer, die noch keine Vorsätze fürs neue Jahr gefasst haben, können sich von den Ergebnissen einer Studie der Hochschule für angewandtes Management inspirieren lassen: Sie zeigen, welche betriebliche Lernkultur sich Mitarbeiter wünschen und wie Weiterbildner diese etablieren können.

    Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung von mehr als 10.000 Mitarbeitern aus Betrieben unterschiedlicher Größen und Branchen in ganz Deutschland, die die in Erding ansässige Hochschule für angewandtes Management mit Unterstützung der Vodafone Stiftung und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführt hat.

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    Sie legt nahe, dass die meisten Beschäftigten sich bislang nicht so effektiv weiterbilden können wie sie es gerne möchten – etwa, weil der Lernwille der Mitarbeiter nicht auf das passende Weiterbildungsangebot oder die nötige Lernkompetenz stößt, oder auch, weil ältere Mitarbeiter noch Berührungsängste mit digitalen Lernmedien haben.

    Die Studienergebnisse zeigen aber auch, an welchen Hebeln Personalentwickler und interne Trainer ansetzen können, um die Lernkultur künftig mehr nach den Wünschen der Mitarbeiter zu gestalten.

    Hebel 1: weiterbildungswillige Mitarbeiter besser beim Lernen unterstützen

    Die überwiegende Mehrheit der befragten Mitarbeiter ist sich bewusst, dass sie im Berufsleben Neues hinzulernen muss. Knapp 80 Prozent befürchten sogar negative Auswirkungen, wenn sie sich nicht fortbilden.

    Doch nur die Wenigsten fühlen sich dabei von ihrem Arbeitgeber ausreichend unterstützt: Lediglich acht Prozent sehen die Lernkultur in ihrem Unternehmen als gut oder sehr gut an, und noch nicht einmal jeder Zehnte fühlt sich von seinem Vorgesetzten gut bis sehr gut beim Lernen unterstützt.

    Hebel 2: Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmaßnahmen anbieten, die zum vom Mitarbeiter bevorzugten Lernstil passen

    Laut Studie zeigen sich im Erwachsenenalter drei unterschiedliche Lernstile: Aktivisten, Beobachter und Nachdenker. Diese Lernstile sind keine feste Charaktereigenschaft und können sich im Laufe des Berufslebens ändern. Die Studie findet Unterschiede in den Lernstilen nach Alter, Geschlecht und Bildungsstand.

    Unternehmen können ihren Mitarbeitern vor allem den Einstieg ins Lernen erleichtern, wenn sie ihnen Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmaßnahmen entsprechend ihres bevorzugten Lernstils zur Verfügung stellen.

    Hebel 3: digitale Medien altersgruppenspezifisch einsetzen

    Fast drei Viertel aller Befragten (71 Prozent) empfinden Computer und neue Medien als eine wesentliche Bereicherung ihrer beruflichen Lern-Prozesse. Allerdings zeigen sich dabei je nach Altersgruppe unterschiedliche digitale Kompetenzen: Vor allem die 21- bis 35-Jährigen (47 Prozent) fühlen sich sehr sicher in der Nutzung von Computern und neuen Medien, bei den über 60-Jährigen sind es nur noch 25 Prozent.

    Die kritische Auseinandersetzung mit online-basierten Lern- und Informationsquellen steigt dagegen mit dem Alter deutlich an. Von den bis zu 21-Jährigen hinterfragt lediglich rund ein Drittel (34 Prozent) digitale Lern-Informationen während es bei den über 60-Jährigen mehr als die Hälfte (53 Prozent) sind.

    Hebel 4: den Mitarbeitern helfen, ihre Lernkompetenz aufzubauen

    Die meisten der befragten Mitarbeiter erkennen auch ihre eigenen Lernschwächen: Nur gut ein Drittel (36 Prozent) der Mitarbeiter fragt überhaupt aktiv nach für sie geeigneten Weiterbildungsangeboten, und die wenigsten (18 Prozent) machen sich vorab einen Plan für den eigenen Lernprozess. Vor allem jüngeren Mitarbeitern fällt der Einstieg ins Lernen schwer und sie lassen sich leicht vom Lernen ablenken oder bei schwierigen Lerninhalten entmutigen.

    Insgesamt gibt nicht einmal ein Viertel der Befragten (23 Prozent) an, ein gutes Durchhaltevermögen beim Lernen zu haben. Und schließlich schätzen lediglich 27 Prozent von ihnen, dass sie das neu Gelernte erfolgreich in den Arbeitsalltag übersetzen können.

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    Die komplette Publikation „Gebrauchsanweisung für das lebenslange Lernen“ können Sie hier herunterladen: www.vodafone-stiftung.de