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Erfolgreich abgeschlossener CSB Lehrgang und Zertifizierung

Publiziert 20. Feb. 2018 | Von Henriett Stegink

Fünf TRUMPF Mitarbeiter nahmen an dem Lehrgang zum geprüften Competence Services Berater (SHB) teil – alle erfolgreich. Im Januar 2018 fand nun die offizielle Zertifizierung der Teilnehmer statt!

Marcus Haug, Andreas Schwall, Frank Waibel, Rene Brunner und Carsten Kaiser, von TRUMPF nahmen 2016 am Lehrgang zum geprüften Competence Service Berater teil – und bestanden die neue Qualifizierungsmaßnahme für Servicetechniker mit Bravour.

Vor dem Hintergrund des EPO-KAD Projekts

Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter ist TRUMPF generell ein wichtiges Anliegen. Speziell auf die Anforderungen der Servicetechniker zugeschnitten ist das Verbundprojekt EPO-KAD, in dem sich die Personalentwicklung engagiert. Es handelt sich um ein lebensphasenorientiertes Modell der Karrieregestaltung und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Wiederum ein Teil davon ist „Fit for Service“ (F4S). das die Erschließung des Potenzials älterer Mitarbeiter durch lebensphasenorientiertes Kompetenzmanagement zum Ziel hat. Dazu gehört auch eine entsprechende Gestaltung der Arbeit in industriellen Dienstleistungsprozessen.

Kernziele: Belastung reduzieren – Erfahrungsschatz sichern

Im Zentrum steht die Reduzierung körperlicher belastender Anforderungen bei gleichzeitiger Erweiterung der alternativen, ebenfalls anspruchsvollen Aufgaben. So soll der in vielen Berufsjahren erworbene Erfahrungsschatz der Servicetechniker gezielt weiter im Einsatz erhalten bleiben. Die Mitarbeiter können beispielsweise zu Praxisausbildern für jüngere Kollegen oder als Trainer für Kunden qualifiziert werden. Zugleich gilt es, dem vorzeitigen Berufsausstieg der Mitarbeiter entgegenzuwirken, das Wissens- und Kompetenzverluste zur Folge hätte.

Maßgeschneiderte Qualifizierung

Entsprechend neuer Kompentezprofile und zukünftiger MITARBEITER ROLLEN, wurden verschiedene Qualifizierungsinhalte festgelgt und per RAHMENSTOFFPLAN umgesetzt. Die Ausbildung wird von dem Steinbeis-Transfer-Institut kiu zertifiziert, welches von der SteginkGroup-Akademie konzipiert und geschult wurde.

Das innovative Konzept trägt den Anforderungen der lebensphasenorientierten Weiterbildung in mittleren und großen Industrieunternehmen Rechnung. Die Lehrgangsteilnehmer lernen in modular aufgebauten Ausbildungsblöcken verschiedene Aspekte der zwischenmenschlichen Kommunikation zur Kundenberatung kennen. Sie erarbeiten sich die Befähigung, durch gezielte Fragestellungen Kundenwünsche zu erfassen und die Methodisch unbd Didaktischen Fähigkeiten eigene Fachtrainings und Kundenschulungen zu planen sowie professionell durchzuführen.

Kontakt und Information:

Gerd Duffke, Personnel Development, TRUMPF Ditzingen.

Henriett Stegink, Konzeption und Beratung, SteginkGroup-Akademie Schwäbisch Gmünd

http://www.steginkgroup.de/certified-servicetechniker

 

Unser Ansatz für Blended Learning Konzepte

Publiziert 29. Dez. 2017 | Von Henriett Stegink

Wir sind spezialisiert auf das Entwickeln und Vermitteln von Wissen.

Wir erstellen individuell zugeschnittene Blended Learning Konzepte für Ihre Produkt- und Kundentrainings.

Sind kompetente Mitarbeiter wichtig für Sie?

Möchten Sie ihr Wissen zeitgemäß kommunizieren?

Wollen Sie eingefahrene Gleise verlassen?

…DANN SOLLTEN WIR UNS KENNELERNEN!

Das Ziel einer professionellen sowie erfolgreichen Schulung besteht darin, dass der Lernende mit Motivation und Spaß lernt und dadurch das Lernziel und problemlos erreicht.

Spezielle Konzeptionen und Trainingsinhalte wie z. B. für Produkttrainings werden von uns bei Beauftragung individuell erstellt und produziert.

Folgende sechs Schritte bestimmen den Ablauf und unsere bewährte Vorgehensweise:

  1. Lernziel definieren
  2. Lehrinhalt sammeln und bewerten
  3. Lerninhalt methodisch und didaktisch den Eingangsvoraussetzungen entsprechend aufbereiten
  4. Lehrinhalt einteilen und Reihenfolge festlegen
  5. Medien auswählen: Text, Audio, Bilder, bewegte Bilder, Animation, Simulation …
  6. Interaktionen festlegen: Übungen, Feedback, Tests, Chat …

Ihr Blended Learning Konzept ist bei uns in kompetenten Händen – auch nach der Konzeptionsphase stehen wir Ihnen als erfahrene Training- und Sparringpartner unterstützend zur Seite. Wir …

  • analysieren Ihre Ist-Situation
  • planen und entwickeln innovative Blended Learning Konzepte
  • prüfen den Aufwand
  • stellen entsprechende Expertenteams zusammen
  • finden passende methodische, didaktische und technische Ansätze
  • erstellen multimediale Schulungsinhalte in einem ansprechenden Design
  • organisieren begleitende Trainingsmaßnahmen
  • evaluieren das Feedback

Sie möchten weitere Informationen?

Rufen Sie uns gerne an oder vereinbaren einen Gesprächstermin in unserem virtuellen Klassenzimmer zur Klärung Ihrer Fragen: Tel. 07171 / 104 679 -0

Auszeichnung für Weiterbildungsprojekt

Publiziert 03. Juni 2017 | Von Henriett Stegink

Das Thema Service ist beim Kunden wie beim Service ein „heißes Eisen“. Mit ganzheitlichem Blick auf die Wünsche und Bedürfnisse beider Seiten wird professionelle Serviceleistung zu einer wichtigen Investition in die Zukunft. Sie trägt zur Wettbewerbsdifferenzierung, Kundenbegeisterung und Kundenbindung bei. Das hat den Maschinenbauer Trumpf dazu veranlasst, unternehmensintern das Projekt „Fit for Service“ aufzusetzen, das mit dem Deutschen Bildungspreis 2017 ausgezeichnet wurde.

Gemeinsam mit dem Steinbeis-Transfer-Institut kompetenz institut unisono (kiu) haben wir für das Projekt die Weiterbildung zum „CompetenceServicesBerater“ (SHB) entwickelt.

Die Teilnehmer lernen, was professionellen Service ausmacht; wie Kundenbedürfnisse und -wünsche wahrgenommen und bearbeitet werden und wie der Vertrieb aktiv unterstützt werden kann. Neben umfangreicher Fachlehre bildet die Kommunikation ein vielschichtiges Schwerpunktthema. Praxisorientiertes Lernen, Online-Workshops, das Erarbeiten einer Praxisarbeit für das Unternehmen und das Planen von eigenen Fachtrainings bereitet die Mitarbeiter aus dem Service auf ihre erweiterte Expertenrolle als wichtige Schnittstelle zwischen Kunde und Unternehmen vor.

Fokussiert auf die Berufsgestaltung älterer, erfahrener Servicemitarbeiter entwickelte der Werkzeugmaschinenhersteller und Laserspezialist Trumpf zusammen mit der SteginkGroup-Akademie und dem Steinbeis- Transfer-Institut kiu die Weiterbildung zum „Competence ServicesBerater“ (SHB). Die zertifizierte Weiterbildung wird ab 2017 auch als öffentliches Training angeboten.

Dieses Ausbildungskonzept ist Teil des Trumpf-Projekts „Fit for Service“, das im April den Deutschen Bildungspreis 2017 in der Kategorie Innovation in Berlin erhielt. Dieser Preis ist Anerkennung für besonders exzellentes Bildungs- und Talentmanagement. Wir freuen uns riesig für TRUMPF und den Preis: „Mit dieser Weiterbildung können wir nationalen und internationalen Ansprüchen gerecht werden und somit dem wachsenden Arbeitskräftemangel entgegenwirken.“

André Schleiter (Bertelsmann Stiftung), Gerd Duffke, Mischa Kohler (beide Trumpf) bei der Verleihung des Deutschen Bildungspreises 2017.

Trendstudie: Die Zukunft des geistigen Eigentums

Publiziert 29. Mai 2017 | Von Henriett Stegink

Der Tod des Plagiats und wie geistiges Eigentum fälschungssicher wird!

Innovationen und neue Produkte entstehen künftig immer stärker in der Interaktion mit dem Kunden. Der Kunde gewinnt an Einfluss und gestaltet das geistige Eigentum von Unternehmen maßgeblich mit. Zum Treiber und substanzbildend werden die aus der Kundenkommunikation generierten Daten. Sofern geistiges Eigentum in der steten Interaktion mit dem Kunden entsteht, kann es nicht mehr imitiert, entwendet oder kopiert werden.

 

Kunden erwarten individuelle Produkte, die sich laufend ihren Bedürfnissen anpassen. Eine Voraussetzung dafür ist eine stete Interaktion mit dem Kunden. Mit den Daten der Kunden entsteht das Produkt der Zukunft. Ausgehend vom geistigen Eigentum entsteht eine Produktklasse, die nicht mehr kopierbar ist.

 

Know-how wird zum Erfolgsträger von Unternehmen

Neue Omni-IP-Management-Lösungen werden das geistige Eigentum von Unternehmen bündeln und gezielt erweitern. Das auf riesige Datenmengen basierte Wissen wird nach Algorithmen im Unternehmen gespeichert, vernetzt, nutzbar gemacht und letztlich weiterentwickelt.

 

Klar ist: Nur Technologien werden die wachsenden Mengen an Daten und Wissen noch erfassen können. Unternehmen werden beginnen, künstliche Intelligenz auch für die Speicherung von Know-how einzusetzen. Mit diesem Schritt wird Wissen von seinem Wissensträger entkoppelt: Indem Know-how durch den Einsatz von Technologie digitalisiert wird, können Lizenzen zur Nutzung von Know-how über einen bestimmten Zeitraum oder für ein bestimmtes Ziel erworben werden.

Handlungsempfehlungen für Unternehmen aus der Studie

Die Studie nennt sechs präzise Strategieempfehlungen, entlang derer IP-Manager, Patentanwälte und Innovationschefs aller Branchen ihre Zukunft aktiv gestalten können.

 

#1 Das geistige Eigentum der Zukunft geht vom Kunden aus. Der Kunde ist Treiber, die Interaktion Bedingung und die Daten Substanz des geistigen Eigentums der Zukunft. Stellen Sie den Kunden in den Mittelpunkt der Entwicklung von Produkten, Services, Prozessen.

 

#2 Erarbeiten Sie gemeinsam mit Kooperationspartnern eine Blockchain-basierte Alternative zu gängigen Schutzsystemen, die schneller, transparenter, nicht manipulierbar ist und ohne

Mittelsmann funktioniert. Unterziehen Sie sich nicht der Mühe, der entscheidende Treiber der Gesetzgebung zu werden – Sie haben andere Optionen.

 

#3 Gestalten Sie die interne Organisationsstruktur Ihres Unternehmens neu. Begreifen Sie auch potenzielle Mitarbeiter als Ihre wichtigsten Kooperationspartner. Dort wo sie ihr Know-how mit Ihnen teilen, wächst das geistige Eigentum Ihres Unternehmens.

Studie „Die Zukunft des geistigen Eigentums“ vom 2b Ahead ThinkTank

Die am 16. Mai 2017 veröffentlichte Trendstudie zeigt erstmals, wie Unternehmen durch den Einsatz von Technologie in Zukunft geistiges Eigentum generieren, managen, schützen und dieses nutzen. Sie  erläutert, wie das bestehende Schutzrechtssystem dadurch unter Druck gesetzt wird. Perspektiven- und detailreich und mit Handlungsempfehlungen versehen, gibt die vom 2b Ahead ThinkTank in Zusammenarbeit mit Dennemeyer erstellte Studie für Unternehmen einen Ansatzpunkt, an der Zukunft geistigen Eigentums von Unternehmen strategisch zu arbeiten.

 

Hier können Sie die Studie kostenfrei downloaden.

 

Qualitätssicherung und Nachbereitung mit Transfer-2.2©

Publiziert 02. Mai 2017 | Von Henriett Stegink

Mit den Abschiedsworten an die Teilnehmer sollte der Seminarprozess noch nicht abgeschlossen sein. Das Gelernte sollte mithilfe von transferfördernden Maßnahmen in die Praxis erfolgreich umgesetzt werden können, die Qualität des Trainings durch Feedback der Teilnehmer evaluiert und die Ergebnisse für die Teilnehmer des Seminars dauerhaft festgehalten werden, zum Beispiel mit eProtokollen und Online-Live Trainings.

Mit unseren Live-Online Webinaren bieten wir jeden 2. Dienstag in jedem 2. Monat, exklusiv nur für unsere Ausbildungsteilnehmer, ein kurzes und inputreiches Nachbereitungs-Webinar an. Ein Nachbereitungs-Webinar umfasst 45 Minuten intensives Informationen-floating und im Anschluss eine 15 minütige „Question & Answer“-Runde.

Diese Transfer-Webinare sind für unsere Kursteilnehmer kostenfrei!

Unser nächtes Transfer_2.2 Webinar startet am Dienstag, 12. Juni um 16.00 Uhr zum Thema: „Virtuelles Klassenzimmer vs. traditionelles Klassenzimmer“ – Worin besteht der Unterschied?

In 60 Minuten erhalten Sie weiterführende Informationen zu Themen aus unseren Lehrgängen und Trainingsmodulen.

Wenn Sie zu unserem Transfer-Angebot Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Kontaktformular:

*Pflichtfeld

captcha

Bitte geben Sie vor dem Senden einer Nachricht den angezeigten Prüfcode in untenstehendes Feld ein.

 

 

 

 

Einladung zum e-Trainer-Kongress 2017

Publiziert 02. März 2017 | Von Henriett Stegink

„Schritte ins E-Learning – Anreizen! Anspornen! Anleiten!“ – unter diesem Motto findet der e-Trainer-Kongress 2017 in synchronen virtuellen Räumen von Digital Samba und TriCAT Spaces statt und bezieht die Teilnehmer durch unterschiedliche Formate stets interaktiv mit ein.

Erleben Sie beim e-Trainer-Kongress am

31. März + 01. April 2017

spannenden, informativen Austausch und Weiterbildung rund um Online-Themen und E-Learning. Erfahren Sie Neues aus der Online Branche! Lassen Sie sich durch qualitativ hochwertige Vorträge und Workshops inspirieren. Tauschen Sie sich mit Kolleginnen und Kollegen zu aktuellen und brisanten Themen in der E-Branche aus.

Seien Sie aktiv mit dabei!

Am Samstag, den 1. April 2017 lade ich Sie ein:

Besuchen Sie meinen Workshop

Teil I

Kommunikation zwischen Auftraggeber + Auftragnehmer

In nahezu jeder Lebenslage ist eines wichtig: richtig, sicher und bewusst zu kommunizieren – besonders im Beruf beim Umgang mit Kollegen, Mitarbeitern, Bewerbern, Kunden oder zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber. Gute Kommunikation kann über Erfolg oder Misserfolg, Harmonie oder Streit entscheiden. Wer beim Thema Kommunikation seine Stärken und Schwächen kennt, kann gezielt an sich arbeiten.

Dabei gilt es nicht nur, Schwächen zu beseitigen, sondern auch die Stärken in den Vordergrund zu stellen. Der Teufel steckt beim Thema Kommunikation meist im Detail. Oft entscheiden einzelne gesagte oder auch nicht gesagte Wörter wie Dinge aufgenommen werden und ob Sie Ihre gesetzten Ziele erreichen.

Machen Sie den Online-Selbsttest mit 5 Situationen aus dem Berufsleben, bei denen man richtig oder falsch kommunizieren kann:

  • Positive Verbindung herstellen
  • Komplimente beherzt entgegen nehmen
  • Negative Kritik kommunizieren
  • Lösungen anbieten statt Anklagen
  • Richtig absagen und wertschätzen

Finden Sie heraus, auf welche Stärken Sie bauen und wo Sie sich noch verbessern können. Oder sind Sie vielleicht schon Profi? Dann kann dieser Test eine wunderbare Bestätigung für Ihre Kompetenzen sein.

Meine Themen im Kongress

Neue Studie zur betrieblichen Lernkultur

Publiziert 13. Januar 2017 | Von Henriett Stegink

Personalentwickler und Trainer, die noch keine Vorsätze fürs neue Jahr gefasst haben, können sich von den Ergebnissen einer Studie der Hochschule für angewandtes Management inspirieren lassen: Sie zeigen, welche betriebliche Lernkultur sich Mitarbeiter wünschen und wie Weiterbildner diese etablieren können.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung von mehr als 10.000 Mitarbeitern aus Betrieben unterschiedlicher Größen und Branchen in ganz Deutschland, die die in Erding ansässige Hochschule für angewandtes Management mit Unterstützung der Vodafone Stiftung und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführt hat.

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Sie legt nahe, dass die meisten Beschäftigten sich bislang nicht so effektiv weiterbilden können wie sie es gerne möchten – etwa, weil der Lernwille der Mitarbeiter nicht auf das passende Weiterbildungsangebot oder die nötige Lernkompetenz stößt, oder auch, weil ältere Mitarbeiter noch Berührungsängste mit digitalen Lernmedien haben.

Die Studienergebnisse zeigen aber auch, an welchen Hebeln Personalentwickler und interne Trainer ansetzen können, um die Lernkultur künftig mehr nach den Wünschen der Mitarbeiter zu gestalten.

Hebel 1: weiterbildungswillige Mitarbeiter besser beim Lernen unterstützen

Die überwiegende Mehrheit der befragten Mitarbeiter ist sich bewusst, dass sie im Berufsleben Neues hinzulernen muss. Knapp 80 Prozent befürchten sogar negative Auswirkungen, wenn sie sich nicht fortbilden.

Doch nur die Wenigsten fühlen sich dabei von ihrem Arbeitgeber ausreichend unterstützt: Lediglich acht Prozent sehen die Lernkultur in ihrem Unternehmen als gut oder sehr gut an, und noch nicht einmal jeder Zehnte fühlt sich von seinem Vorgesetzten gut bis sehr gut beim Lernen unterstützt.

Hebel 2: Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmaßnahmen anbieten, die zum vom Mitarbeiter bevorzugten Lernstil passen

Laut Studie zeigen sich im Erwachsenenalter drei unterschiedliche Lernstile: Aktivisten, Beobachter und Nachdenker. Diese Lernstile sind keine feste Charaktereigenschaft und können sich im Laufe des Berufslebens ändern. Die Studie findet Unterschiede in den Lernstilen nach Alter, Geschlecht und Bildungsstand.

Unternehmen können ihren Mitarbeitern vor allem den Einstieg ins Lernen erleichtern, wenn sie ihnen Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmaßnahmen entsprechend ihres bevorzugten Lernstils zur Verfügung stellen.

Hebel 3: digitale Medien altersgruppenspezifisch einsetzen

Fast drei Viertel aller Befragten (71 Prozent) empfinden Computer und neue Medien als eine wesentliche Bereicherung ihrer beruflichen Lern-Prozesse. Allerdings zeigen sich dabei je nach Altersgruppe unterschiedliche digitale Kompetenzen: Vor allem die 21- bis 35-Jährigen (47 Prozent) fühlen sich sehr sicher in der Nutzung von Computern und neuen Medien, bei den über 60-Jährigen sind es nur noch 25 Prozent.

Die kritische Auseinandersetzung mit online-basierten Lern- und Informationsquellen steigt dagegen mit dem Alter deutlich an. Von den bis zu 21-Jährigen hinterfragt lediglich rund ein Drittel (34 Prozent) digitale Lern-Informationen während es bei den über 60-Jährigen mehr als die Hälfte (53 Prozent) sind.

Hebel 4: den Mitarbeitern helfen, ihre Lernkompetenz aufzubauen

Die meisten der befragten Mitarbeiter erkennen auch ihre eigenen Lernschwächen: Nur gut ein Drittel (36 Prozent) der Mitarbeiter fragt überhaupt aktiv nach für sie geeigneten Weiterbildungsangeboten, und die wenigsten (18 Prozent) machen sich vorab einen Plan für den eigenen Lernprozess. Vor allem jüngeren Mitarbeitern fällt der Einstieg ins Lernen schwer und sie lassen sich leicht vom Lernen ablenken oder bei schwierigen Lerninhalten entmutigen.

Insgesamt gibt nicht einmal ein Viertel der Befragten (23 Prozent) an, ein gutes Durchhaltevermögen beim Lernen zu haben. Und schließlich schätzen lediglich 27 Prozent von ihnen, dass sie das neu Gelernte erfolgreich in den Arbeitsalltag übersetzen können.

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Die komplette Publikation „Gebrauchsanweisung für das lebenslange Lernen“ können Sie hier herunterladen: www.vodafone-stiftung.de

Lebensphasenbasiertes Training für Servicetechniker erfolgreich

Publiziert 13. Januar 2017 | Von Henriett Stegink

Mit TRUMPF und dem Steinbeis-Transfer-Institut zur zertifizierten Weiterbildung für Servicetechniker. Um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit seiner Servicetechniker langfristig zu erhalten und damit die Beschäftigungsfähigkeit älterer, erfahrener Fachkräfte sicherzustellen, arbeitet der Werkzeugmaschinenhersteller und Laserspezialist Trumpf seit Januar 2014 an einem Konzept zur Förderung einer lebensphasenorientierten Karrieregestaltung.

Die Vision der Personalentwicklung liegt in der Entwicklung eines lebensphasenorientierten
Laufbahnkonzepts. Die SteginkGroup unterstützte TRUMPF innerhalb des Konzepts in der Weiterbildung von Servicetechnikern.

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„Fit for Service“ (F4S) ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  geförderten Verbundprojektes EPO-KAD zur Erschließung des Potenzials älterer Mitarbeiter durch lebensphasenorientiertes Kompetenzmanagement und Arbeitsprozessgestaltung in industriellen Dienstleistungsprozessen. Im Rahmen von F4S konzentriert sich die Personalentwicklung bei TRUMPF gezielt auf die stellenbezogene Reifephase der Mitarbeiter. In dieser Phase sollen ältere, erfahrene Servicetechniker des Außendienstes berufliche   Perspektiven mit einem verringerten körperlichen Belastungsprofil erlangen. Das vorrangige Ziel liegt in der Reduktion körperlicher Belastungsanforderungen bei gleichzeitiger Erhöhung alternativer, anspruchsvoller Aufgabenbereiche, in denen der langjährige Erfahrungsschatz
der Servicetechniker gezielt zum Einsatz kommen kann. So sollen die Mitarbeiter etwa als Praxisausbilder für jüngere Kollegen oder als Trainer für Kunden ausgebildet werden. Gleichzeitig soll so dem Risiko eines vorzeitigen Berufsausstiegs der Mitarbeiter mit der Konsequenz eines Wissens- und Kompetenzverlustes entgegengewirkt werden.

Für die Ausbildung in die neuen Funktionen sieht TRUMPF verschiedene  Qualifizierungsmaßnahmen für seine Servicetechniker vor. 2016 wurde die zertifizierte Weiterbildung zum Competence ServicesBerater“ (SHB) in Zusammenarbeit mit der SteginkGroup-Akademie, TRUMPF und der Steinbeishochschule Berlin erfolgreich gestartet. Im Januar 2017 findet nun die schriftliche Prüfung statt und im Anschluss nach Abgabe der Facharbeiten die Zertifizierung der Teilnehmer.

Mit diesem innovativen Konzept soll den Anforderungen der lebensphasenorientierten Weiterbildung in mittleren und großen Industrieunternehmen Rechnung getragen werden. Bei Trumpf richtet es sich an schon praktizierendes Fachpersonal. Das Aufgaben- und Tätigkeitsgebiet von Servicetechnikern im Maschinen- und Anlagenbau ist sehr facettenreich, wobei Wartung, Reparatur, Montage und Inbetriebnahme einen breiten Raum einnehmen. Hinzu kommen neue Lern- und IT-geprägte Arbeitsszenarien, kommunikationsfreudige Aufgaben für Applikations- und Maschinenberatungen. Ältere, erfahrenere Mitarbeiter im Servicebereich haben unter Umständen eine geringere Vorerfahrung in solch IT-geprägten Arbeits- und Vermittlungsszenarien. In dem modularen Ausbildungslehrgang zum geprüften Competence ServicesBerater“ (SHB) lernen Servicetechniker verschiedene Aspekte der  zwischenmenschlichen Kommunikation, der Beratung und der technischen Fachlehre kennen. Sie lernen, wie durch gezielte Fragestellungen Kundenwünsche erfasst und eigene  Fachtrainings und Kundenschulungen organisiert, geplant und professionell durchgeführt werden.

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„Im Juni 2016 starteten wir mit dem ersten Modul unserer zertifizierten Ausbildungsreihe. Wir wenden verschiedene didaktische Methoden an, um auf die jeweiligen Themenbereiche einzugehen. So werden die Teilnehmer zwischen den Präsenzphasen in unser virtuelles Klassenzimmer eingeladen, um offene Fragen zu klären und Impulse für eine Nachbereitungsphase zu erhalten“, erläutert Henriett Stegink, Initiatorin und Geschäftsführerin
der SteginkGroup-Akademie, und ergänzt: „Die bisherigen Veranstaltungen in Schwäbisch Gmünd waren ein voller Erfolg und geprägt durch die drei Säulen unserer didaktischen Ausrichtung: Verstehen, Anwenden, Bewerten. Das Besondere an dieser Weiterbildung ist für mich, dass sich die Teilnehmer untereinander vernetzen und voneinander lernen. Bereits wenige Minuten nach Trainingsbeginn ergaben sich ein reger Praxisaustausch und Expertengespräche in den Pausen“.

Und auch die Teilnehmer konnten auf erfolgreiche Ausbildungstage zurückblicken: „Die Module haben mich persönlich weitergebracht. Gerne habe ich die Gelegenheit genutzt, nach den Übungen ein konstruktives Feedback zu erhalten.“, so Marcus Haug, Fachtrainer der Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG. Gerd Duffke, Programmleiter Personalentwicklung für Sonderprojekte der Trumpf GmbH + Co. KG, sieht die Ausbildung als wichtige Ergänzung und Bereicherung zu bestehenden Lehrgängen und hält die Zertifizierung durch die Steinbeis-Hochschule Berlin für qualitativ erstklassig; das Projekt wurde für den Deutschen Bildungspreis 2017 nominiert.

Für kommendes Jahr und darüber hinaus sind weitere Ausbildungen für Servicetechniker geplant. „Diese erste Qualifikationsreihe wird dabei als Referenz zur Qualitätssteigerung
für die weiteren Ausbildungen dienen, so Henriett Stegink“.

„Fit for Service“ (F4S) ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  geförderten Verbundprojektes EPO-KAD und:

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Qualifizierungspartner:

  1. Peter Schust | Steinbeis-Transfer-Institut kompetenz institut unisono (Ulm)
  2. Gerd Duffke | Trumpf GmbH + Co. KG
  3. Henriett Stegink | SteginkGroup-Akademie

Ist Ihr Unternehmen Fit für den digitalen Wandel?

Publiziert 30. Sept. 2016 | Von Henriett Stegink

Die digitale Transformation ist in vollem Gange und stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen. Schnelle Innovationszyklen, sich verändernde Marktbedingungen und Kundenanforderungen sowie umfängliche Change Prozesse in den Unternehmen stellen hohe Anforderungen an die Flexibilität der Mitarbeiter. Wie sehen Erfolgsfaktoren für mehr Dynamik und Innovation im Unternehmen aus und wie erhöhen sie die Flexibilität der Mitarbeiter?

Kurzstudie zu Erfolgsfaktoren einer dynamischen Personal- und Kompetenzentwicklung

Unter dem Motto»Fit für den digitalen Wandel?« hat das Fraunhofer IAI Stuttgart im vom BMBF geförderten Projekt FLIP eine Online-Befragung unter Personalverantwortlichen und Beschäftigten durchgeführt. Unter Berücksichtigung der Unternehmens- und Lernkultur sowie dem Führungsverhalten und einer Gesamteinschätzung zur Dynamik und Strategie im Unternehmen, wurde der Frage nachgegangen, welche Maßnahmen der Personal- und Kompetenzentwicklung zukünftig an Bedeutung gewinnen und welche schon heute zu mehr Flexibilität im Unternehmensumfeld führen. Auf Basis der Ergebnisse wurde eine Typologie zu Kompetenzentwicklungstypen abgeleitet.

Die Entwicklung hin zu einer sehr individuellen Kompetenzentwicklung jedes Mitarbeiters sowie eine zunehmende Bedeutung der Führungskraft als „Enabler“ in Verbindung mit einer ausgeprägten Vertrauenskultur im Unternehmen scheinen dabei Schlüsselfaktoren für die Zukunft zu sein.

Die Ergebnisse der Befragung

sind in der vorliegenden Kurzstudie

FLIP-Befragung

zusammengefasst und fließen in die Entwicklung eines Benchmarking-Tools ein. Mit Hilfe des Tools können Unternehmen zukünftig den Reifegrad ihres Kompetenzmanagements im Vergleich zur eigenen Größenklasse und Branche messen und Handlungsempfehlungen für eine dynamische Unternehmensentwicklung ableiten. Die Fertigstellung des Tools ist für November 2016 geplant.