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Hier erhalten Sie fortlaufend Infos, Veranstaltungshinweise & Tipps für Führungskräfte, Technik Trainer und Servicetechniker

7 Tipps für ein professionelles Telefongespräch

Im Arbeitsalltag sind Telefongespräche mit Kollegen, Kunden und Interessenten unerlässlich. Hier haben wir für Sie sieben hilfreiche Tipps zusammengestellt wie Sie am Telefon einen professionellen Eindruck hinterlassen.

1. Telefonat annehmen

Melden Sie sich ausführlich mit Ihrem Namen und der Firma. Ein Gruß passend zur Tageszeit ist grundsätzlich eine nette Geste und wenn dieser zu Beginn der Meldung erfolgt kann so ebenfalls verhindert werden, dass die wichtigen Informationen nicht untergehen, falls der Anrufer die ersten Silben nicht gleich richtig mitbekommt.

2. Name des Gesprächspartners

Sprechen Sie Ihr Gegenüber direkt mit Namen an, dies ist ein altbewährter Trick, um in einem Gespräch professionellen Eindruck zu hinterlassen. Falls Sie den Namen nicht richtig verstanden haben, scheuen Sie sich nicht nachzufragen und im Zweifel buchstabieren zu lassen. So wissen Sie immer genau, mit wem Sie im Gespräch waren und können immer wieder darauf zurückgreifen.

3. Höhrerhaltung

Halten Sie den Telefonhörer, bzw. das Mikrofon am Smartphone, immer im selben Abstand zum Mund und vermeiden Sie Abstandsveränderungen. So wird das Sprechsignal gut eingepegelt und vermeidet unnötige Lautstärkeschwankungen, die teilweise sehr unangenehm für den Gesprächspartner sind, oder zu Unverständlichkeit führen.

4. Die richtige Stimmung

Ein Lächeln während des Telefonats kann wunder wirken. Auch wenn Sie nicht unbedingt in bester Stimmung sind, klingen Sie mit einem Lächeln auf den Lippen gleich viel sympathischer für Ihren Gesprächspartner. Falls das Telefonat Sie in einem ungünstigen Zeitpunkt erwischt, atmen Sie vor dem Abnehmen tief durch und versuchen Sie positiv ins Gespräch zu starten.

5. Prio 1: das Telefonat

Vermeiden Sie möglichst alle Nebenbeschäftigungen und konzentrieren Sie sich auf das Gespräch. Legen Sie alles aus der Hand und nehmen Sie sich Zeit für Ihr Telefonat – Ihr Gesprächspartner wird es Ihnen danken. So hinterlassen Sie ein positives Gefühl und kommen ohne Ablenkung außerdem viel schneller zum Ergebnis.

6. Lautsprecher ankündigen

Die Freisprecheinrichtugn ist ein nützliches Tool, jedoch sollten Sie immer sichergehen, dass der „Lautgestellte“ dies auch weiß. Vorallem wenn weitere Personen das Gespräch mithören können, sollte der Gesprächspartner vorgewarnt sein, um u.a. peinliche Situationen zu vermeiden.

7. Erreichbarkeit

Seien Sie für Anfragen und wichtige Absprachen zu Ihren offiziellen Geschäftszeiten erreichbar, bzw. rufen Sie zeitnah zurück, wenn jemand Sie nicht erreichen konnte. Wenn Sie für längere Zeit nicht erreichbar sein werden, leiten Sie ihr Telefon auf einen Ansprechpartner um, oder schalten Sie zumindest einen Anrufbeantworter ein. Sie wollen ja schließlich nicht, dass Geschäftspartner und Kunden mit wichtigen Anliegen ins leere rufen.


Sie möchten weitere Tipps für ein professionelles Auftreten im Business-Bereich? Diese erhalten Sie in unserer Aus- & Fortbildung für Projektmanager und Führungskräfte sowie in unserer neuen Business-Etikette Boxs!

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6 Tipps um Ihre Rhetorik zu verbessern

Im Berufsalltag steht man immer wieder vor der Herausforderung vor Kollegen, Kunden oder Mitarbeitern zu sprechen. Diese 6 Tipps helfen Ihnen, diese Herausforderung zu meistern und die eigenen Präsentationskompetenzen zu verbessern und auszubauen.

1. Vorbereitung

Bereiten Sie sich gründlich auf Ihren Vortrag vor. Recherchieren Sie, über Ihre Zielgruppe, befassen Sie sich mit dem entsprechenden Thema, was gibt es Neues zu berichten und seien Sie auf Fragen seitens der Zuhörer gefasst, indem Sie sich selber fragen „was könnten meine Zuhörer zu diesem Thema fragen?“ Dies verleiht Ihnen Sicherheit und Kompetenz.

2. Körpersprache

Achten Sie auf Ihre Körpersprache und einen guten Stand. Tragen Sie Bekleidung in der Sie sich wohlfühlen und nehmen Sie eine positive und aufrechte Körperhaltung ein. Eine gerade und aufrechte Haltung wirkt sich positiv auf Ihre Sprache und Ihre Erscheinung aus.

3. Blickkontakt

Halten Sie während der Präsentation regelmäßig Augenkontakt und binden Sie Ihr Publikum aktiv in Ihren Vortrag ein. Lächeln Sie! So wahren Sie das Interesse der Zuhörer und verleihen ihnen das Gefühl ein Teil der Präsentation zu sein.

4. Einfache Sprache

Verwenden Sie Fachwörter und Abkürzungen nur, wenn diese absolut notwendig sind. Erklären Sie diese, falls nötig, in einem kurzen Nebensatz. Halten Sie sich an einfache, kurze und klare Sprachformulierungen. Vermeiden Sie Fachchinesisch, dies erleichtert das Zuhören für Ihr Publikum.

5. Geschwindigkeit

Finden Sie Ihre perfekte Sprechgewindigkeit – nicht zu schnell, nicht zu langsam. Üben Sie diese vorab mit unserer V..R Easyspeech. Über eine digitale Auswertung können Sie individuell herausfinden wo Sie sich verbessern können.

6. Dauer

Halten Sie Ihren Vortrag kompakt und reduzieren Sie Ihre Vortragsinhalte auf das Wesentliche. Selbst beim spannendsten Vortrag sinkt die Konzentration des Publuikums mit der Länge der Präsentation.



Sie möchten weitere Tipps zum Thema Rhetorik und Präsentationskompetenzen?

Hier finden Sie Informationen zu unseren Aus- und Weiterbildungsangeboten:

  1. Kommunikation & Rhetorik
  2. Moderation & Präsentation
  3. LIVE Online-Training

7 Gute Gründe für ein „Blended Learning“ Konzept

Hier erfahren Sie sieben gute Gründe, warum Sie auf ein Blended-Learning Konzept setzen sollten.

Warum Sie in der Personalentwicklung auf ein Blended-Learning Konzept setzen sollten.

1. Messbare Ergebnisse durch „Blended Learning“

Bei Präsenztrainings und -Seminaren, die zeitlich stark begrenzt sind, fällt eine Erfolgsmessung oft schwer. Und auch, wie hoch der Lernerfolg tatsächlich ist? Ein Feedback-Bogen reicht oft nicht aus, um konkrete Aussagen über die langfristige Umsetzung des Gelernten zu treffen.

Glühbirne Was zusätzlich noch digital angeboten wird, kann einfach und schnell gespeichert und so messbar gemacht werden. Es können zudem viele Selbstlern-Materialen zur Verfügung gestellt werden, während einer Online Session kann online verfolgt werden, wie weit die Teilnehmer sind. Und am Schluss kann der eine Prüfung mit Zertifikat erfolgen…

2. Weniger Arbeitsausfall durch „Blended Learning“

Die “perfekte Dauer” einer klassischen Weiterbildung oder eines Workshops ist schwer zu bestimmen. In der Regel muss mit mindestens einem bis zwei Tagen Arbeitsausfall für die betreffenden Mitarbeiter gerechnet werden. Auch das Finden eines passenden Präsenztermins für alle Beteiligten ist oft eine Herausforderung.

Glühbirne Mit „Blended Learning“ Konzepten können die Mitarbeiter*innen überwiegend selbst bestimmen, wann und wo sie auf die Selbstlern-Materialen zugriefen und Übungen abarbeiten. Die reine Präsenz-Zeit kann auf das persönliche Kennenlernen, Motivieren, Praxisdurchführung gekürzt werden und das Wesentliche in Live-Online Sessions durchgesprochen und präsentiert werden.

3. Höherer Transfer in den Arbeitsalltag durch „Blended Learning“

Für klassische Trainings werden die Teilnehmer für einen Tag aus ihrem Business -Alltag “herausgerissen” – und machen anschließend (oft) weiter wie zuvor. Der Transfer in den Arbeitsalltag fällt durch Zeitmangel oft schwer. Doch genau der ist wichtig für den Erfolg einer Weiterbildung.

Glühbirne “Blended Learning“ verbindet nicht nur verschiedene Methoden miteinander, sondern verbindet die Weiterbildung in den Alltag der Teilnehmer*innen. Durch wiederkehrende Impulse in nachgelagerten LIVE Online-Trainings im virtuellen Klassenraum können die Teilnehmer das Gelernte besser umsetzen und können sich bei Bedarf mit der Gruppe und dem Trainer austauschen.

4. Transparenz durch „Blended Learning“

HR´ler sind oftmals an der Organisation und Inhaltserstellung von Trainings beteiligt. Was aber passiert im Seminar selbst passiert, das bleibt den Personalentwicklern und den Führungskräften oft verborgen.

Glühbirne “Wer auch im Nachgang Einblicke in den Weiterbildungserfolg der Mitarbeiter gewinnen möchte, kann an den Online-Begleitungen teilhaben. Dadurch können Schwierigkeiten beim Transfer viel schneller gelöst werden und für zukünftige Weiterbildungen von vorherein ausgeschlossen werden.

5. Mehr Flexibilität durch „Blended Learning“

Die Inhalte eines Trainings sind zum Großteil vorher festgelegt. Am Trainingstag selbst können die Mitarbeiter*innen zwar aktuelle Themen einbringen, doch die Bearbeitungszeit dafür ist sehr begrenzt. Fragen, die die Teilnehmer*innen sich Tage später stellen, können nicht mehr besprochen werden .

Glühbirne Bei „Blended Learning“ können Trainer*innen und Teilnehmer*innen die Lerninhalte auf aktuelle Themen im Unternehmen anpassen. Das ist vor allem bei Soft-Skill-Trainings ein enormer Mehrwert: Mitarbeiter*innen können im Nachgang (Online) reale Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag aufarbeiten und besprechen.

6. Höherer Austausch durch „Blended Learning“

Ein klassisches Training findet zu bestimmten Uhrzeiten an einem bestimmten Ort statt. Hat das Unternehmen jedoch auch weiter entfernte Zweigstellen, muss das Trainings öfter stattfinden und die Teilnehmer*innen aus weit entfernten Regionen anreisen – was Zeit kostet und Aufwand bedeutet.

Glühbirne In einer Online-Begleitung mit Online-Lernhilfen können hunderte Teilnehmer parallel arbeiten, jeder im eigenen Tempo und von egal welchem Ort. In LIVE Online-Sessions zu verschieden Zeiten findet Gruppen-Austausch statt: Vom Fragen stellen über Beispiele zum Praxis-Transfer profitieren dann wieder alle gemeinsam.

7. Digitales Methodentraining durch „Blended Learning“

Im Präsenztraining können die Trainer*innen verschiedene didaktische Methoden einsetzen, doch typischerweise sind manche Teilnehmer*innen aktiver dabei als andere und lassen sich oft mittreiben, ohne selbst aktiv mitzuarbeiten.

Glühbirne Beim Blended Learning ist jeder Einzelne gefragt: Auf einer LMS-Plattform kann jeder Teilnehmende Übungen machen, Quizfragen beantworten, Videos ansehen und Kommentare hinterlassen. Dadurch werden nebenbei digitale Fähigkeiten trainiert und die Teilnehmenden für weitere Lernsettings und Übungen motiviert.

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Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen und beraten Sie gerne!

Checkliste und Tipps für Ihren Online-Erfolg

Sie wissen bestimmt, dass die Anpassung & Umwandlung von Seminarinhalten zu Online-Trainings nicht bei der Auswahl eines Online-Tools endet.

Bei einem Online-Training bedarf es immer einer gewissen Neukonzeption und Neugestaltung, während man die Lernerfahrungen, die die Teilnehmenden bisher gemacht haben mitnehmen und bewahren möchte.

Da momentan der Bedarf an Online-Trainings zugenommen hat, erhalten Sie hier ein paar Tipps, wie Sie Ihre erprobten Seminarkonzepte in virtuelle Sitzungen umwandeln können, plus einige bewährte Methoden für die virtuelle Moderation.

Wertvolle Tipps für Ihren Erfolg beim Online-Training

Passen Sie Ihre Lehr-Inhalte an die virtuelle Durchführung an

  • Überprüfen und überarbeiten Sie Ihre Trainingsinhalte, um sie auf einer virtuellen Plattform wirksam zu machen. Beginnen Sie mit einer Überprüfung der Lernziele
  • Schauen Sie Ihr Skript und Ihre Präsentationen genau durch. Entscheiden Sie, wie Sie die Inhalte, die Sie im Webinar präsentieren wollen, strukturieren. Können Sie den Inhalt in kleinere (45-, 60-, 90-minütige) Module aufteilen, um Ihr Programm über mehrere Tage durchführen zu können? In Webinaren, die länger als 90 Minuten dauern, fällt es vielen Teilnehmerinnen schwer konzentriert zu bleiben. Wenn Sie jedoch keine andere Wahl haben, planen Sie Pausen ein und überlegen Sie, wie Sie Ihre Teilnehmenden motivieren können, pünktlich weiterzumachen. Wenn der Kurs über mehrere Tage geht, geben Sie den Teilnehmer*Innen (Haus-)Aufgaben mit, die sie zwischen den Live-Sitzungen erarbeiten können.
  • Wechseln Sie mehrfach das Tempo, um die Aufmerksamkeit der Teilnehme*Innen zu halten. Diese werden aktiver und mehr involviert bleiben, wenn sie öfter umdenken müssen, anstatt eine halbe Stunde immer das Gleiche zu machen. Wenn Sie zum Beispiel acht Punkte zu vermitteln haben, stellen Sie eine Frage oder zeigen Sie nach den ersten vier Punkten ein kurzes Video (falls das Ihre Plattform zulässt). Oder wenn Ihre Plattform Werkzeuge wie Tests oder Zeichnungsfunktionen hat, können Sie diese verwenden, um sicherzustellen, dass Ihre Teilnehmer*Innen aktiv eingebunden werden.
  • Decken Sie die wichtigsten Punkte im Vorfeld ab. Virtuelles Lernen kann unvorhersehbar sein! Sie könnten auf Fragen oder technische Probleme stoßen, die Sie nicht erwarten. Organisieren Sie Ihre Folien so, dass die wichtigsten Informationen am Anfang durchgearbeitet werden können.
  • Schicken Sie Ihren Teilnehmenden vor der/den Sitzung/en per Mail Handouts mit Notizfeldern. So können sie Notizen machen, während Sie selbst präsentieren – wenn Teilnehmer*Innen zuhören und schreiben können, sind sie aktiv dabei.
  • Schicken Sie Ihren Teilnehmer*Innen Handouts oder Links mit zusätzlichen Informationen. Beispiele für zusätzliche Informationen sind Links, Artikel oder Skripten zum Thema und/oder detaillierte Datensammlungen, die sie nach den Sitzungen herunterladen und verarbeiten können.
  • Halten Sie Ihre Teilnehmer*Innen bis zum Ende motiviert indem Sie Ihnen ein „Goodie“ anbieten. Mögliche Goodies sind zum Beispiel Werbegeschenke, Checklisten, Poster, praktische Hilfsmittel. Sprechen Sie es am Anfang des Online Trainings an und nochmals während der Mitte, damit Ihre Teilnehmer*Innen bis zum Ende motiviert dabei bleiben.

Vereinfachen Sie Ihre Folien!

  • Optimieren Sie Ihre Folien so, dass sie auch auf Ihrer virtuellen Plattform ansprechend wirken. Entfernen Sie überflüssige Texte oder Grafiken. Erhöhen Sie die Anzahl Ihrer Interaktionen, um so weniger Punkte pro Folie zu besprechen. Besonders im Online-Training sind visuelle Anregungen der Schlüssel zu motivierten Teilnehmern.
  • Konzentrieren Sie sich auf Bilder, die Ihre Inhalte untermauern; vermeiden Sie ablenkende Animationen. Sie wollen sinnvolle, visuelle Stimulationen und keine irritierende oder triviale Präsentationen. Keine Katzen-Videos!
  • Verwenden Sie kontrastreiche Farben, einfache Hintergründe und saubere Schriften. Der Ausdruck Ihrer Folien ist im Online-Training wichtiger als im Präsenztraining.
  • Denken Sie daran, dass Ihre Folien auch auf einem kleinen Bildschirm gut lesbar sind; sie sollten auch bei halber Größe (Tablett, Handy) gut lesbar sein.

Nutzen Sie die Werkzeuge Ihrer Plattform

  • Wählen Sie eine Online-Plattform, die für Sie funktioniert. Es stehen viele Plattformen zur Auswahl, jede mit unterschiedlichen Optionen. Bei der Auswahl einer Online-Plattform sollten sie sich folgende Fragen stellen und sich überlegen:
    • Was ist die maximale Kapazität ?
    • Welche Interaktivitätswerkzeuge für die Teilnehmenden stehen zur Verfügung? (z.B. Chat, Screen-Sharing, Umfragen, Neben-Räume, Whiteboards, Abspielen von Videos usw.)?
    • Wie viel kostet eine Lizenz für den Moderator? Gibt es Kosten für die Teilnehmenden? Gibt es verschiedene Pakete basierend auf Teilnehmer- oder Meetinganzahl?
  • Nutzen Sie die Werkzeuge Ihrer Online-Plattform, um die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden zu lenken. Nutzen Sie die gegebenen Werkzeuge, um wichtige Inhalte visuell zu unterstreichen. Verwenden Sie Pfeile, benutzen Sie Zeiger oder kreisen Sie Schlüsselpunkte ein, damit Ihre Teilnehmer*Innen mitkommen.
  • Bleiben Sie interaktiv und variieren Sie die Art und Weise, wie Sie die Lernenden einbeziehen. Integrieren Sie regelmäßig Interaktivitätsmöglichkeiten in Ihre Moderation und mischen Sie die Art und Weise, wie Sie mit den Teilnehmenden interagieren. Abhängig von der Plattform gibt es viele Möglichkeiten die Teilnehmer*Innen miteinzubeziehen. Nutzen Sie Abstimmungen, Umfragen, Emojis, Daumen hoch/runter oder verwenden Sie die Chat-Funktion, um vorab geplante Diskussionsfragen zu stellen. Es ist jedoch wichtig, diese Interaktionen zu variieren.

Nutzen Sie Neben-Räume

  • Nutzen Sie Breakout-Räume, um die Lernenden zu ermutigen, sich miteinander zu beschäftigen. Breakout-Räume können ein wirkungsvolles Werkzeug für soziales Lernen sein, wenn Sie virtuell moderieren. Wenn Ihre Plattform die Möglichkeit hat, können Sie Ihre Teilnehmer*Innen in Kleingruppen aufteilen, damit sie wie im klassischen Seminar gemeinsam diskutieren und zusammenarbeiten können. Geben Sie zum Beispiel jeder Breakout-Gruppe eine Fallstudie, ein Szenario oder eine Frage zum Diskutieren. Geben Sie ihnen klare, konkrete Anweisungen, damit sie verstehen, was sie in die große Gruppe zurückbringen sollen.
  • Mischen Sie Nebenraum-Gruppen. Wenn Sie die ersten Arbeitsgruppen aufgeteilt haben, bringen Sie beim nächsten Mal eine andere Gruppenzusammensetzung. Manche Plattformen bieten auf eine Zufallsgruppenerstellung an
  • Schauen Sie in den Nebenräumen vorbei und unterstützen Sie die Diskussion. Treten Sie als Moderator*In in jeden Raum ein, um sicherzustellen, dass die Teilnehmenden bei der Arbeit sind. Vielleicht stellen Sie eine Frage, coachen ein wenig, regen die Gruppe mit weiteren Inputs an oder vertiefen die Diskussion…
  • Sollten Sie keine Nebenraum-Funktionen auf Ihrer Online-Plattform haben, dann organisieren Sie kürzere Sitzungen mit 10 oder weniger Teilnehmer*Innen, um inhaltsvolle und aktive Diskussionen führen zu können.

Holen Sie sich Unterstützung

  • Online-Moderation geht mit Hilfe einer/m Co-Moderator*In oft einfacher vonstatten. Sie/Er kann bei technischen Problemen helfen, das Engagement überwachen und/oder während der Sitzung mit den Teilnehmer*Innen kommunizieren. Die Hauptaufgabe des/r Co-Moderator*In besteht darin, auf Chats zu technischen Fragen zu antworten. Wenn Sie eine Plattform mit mehreren Werkzeugen verwenden, kann Ihr/e Co-Moderator*In Ihnen zusätzlich mit Abstimmungen, Whiteboards und der zeitlichen Planung helfen.
  • Wenn Sie keine/n Kollegen*In zu Seite haben und mit der Plattform, die Sie benutzen, nicht vertraut sind, erwägen Sie
    1. die Durchführung kleinerer Sitzungen,
    2. die Durchführung kürzerer Sitzungen oder
    3. einen Alternativplan zu haben, wenn Funktionen (z.B. Gruppenräume, Whiteboards, Abstimmungen) nicht funktionieren.
  • Weisen Sie, Ihre Teilnehmer zu Beginn darauf hin, dass Sie, falls sie ausfallen und keine Verbindung mehr herstellen können ihnen die Materialien zukommen lassen werden.

Bereiten Sie sich optimal vor!

  • Seien Sie gut vorbereitet! Organisieren Sie Ihre Materialien sorgfältig im Vorfeld, damit Sie sie während der Sitzung sofort finden können – Sie wollen Ihre Teilnehmer*Innen nicht warten lassen, während Sie auf der Suche nach irgendwelchen Informationen sind. Überlegen Sie, wie Sie Teilnehmer*Innen, die wegen technischen Herausforderungen oder technischen Versagen nicht an der Online-Sitzung teilnehmen können, Ihre Inhalte alternativ übermitteln können
  • Machen Sie sich sorgfältig mit der Technologie vertraut und ermöglichen Sie vorab für alle Teilnehmer*Innen einen Technik-Check, damit Sie gut hören können und aktiv mitlernen können. Entscheiden Sie, wie Sie mit Fragen und Kommentaren der Teilnehmer*Innen während dem Webinar umgehen wollen. Organisiert und vorbereitet zu sein wird Ihnen helfen, während dem gesamten Online-Training Ruhe zu bewahren und Begeisterung zu vermitteln.
  • Bitten Sie auch Ihre Teilnehmer*Innen, sich vorzubereiten. Geben Sie ihnen Hilfe und Anleitungen, wie sie ihren Online-Raum vor der Sitzung testen können. Kündigen Sie an, dass Sie das Webinar 15 Minuten vor Start öffnen, damit sie sich anmelden und einen Technik-Check durchführen können. Starten Sie Ihr Online-Training mit Eisbrechern und kurzweiligem Small-Talk.

Passen Sie Ihre Erwartungen an

  • Sie werden nicht dieselbe Art von unmittelbarem Feedback von den Lernenden erhalten – und das ist in Ordnung. Virtuelle Moderation ist anders – Hier können Sie keine nickenden Köpfe, charmantes Lächeln, oder fragende Gesichter, wie aus Ihren Präsenzseminaren gewohnt, sehen. Während dieser Mangel an visuellen Hinweisen dazu führen kann, dass es Ihnen vorkommt, als wären die Teilnehmer*Innen nicht engagiert oder konzentriert, ist das nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass Sie Ihre Aufgabe nicht gut machen. Konzentrieren Sie sich darauf engagiert zu bleiben und Ihr Ding mit einer positiven aktiven Energie durchzuziehen.
  • Einige Teilnehmer*Innen werden sich nicht beteiligen. Wie beim Präsenztraining werden sich etwa fünf Prozent intensiv engagieren und fünf Prozent überhaupt nicht. Machen Sie sich nichts daraus. Das ist völlig normal! Arbeiten Sie weiter daran beim nächsten Mal interaktiver zu sein. Probieren Sie unterschiedliche Medien und Methoden in Ihr Online-Training zu integrieren. Dann werden auch Ihre Teilnehmenden aktiver. Versprochen!

Halten Sie Ihr Online-Training persönlich

  • Denken Sie daran, Namen zu verwenden. Ein wirkungsvoller Tipp ist es, jeden Teilnehmenden mit seinem Namen zu bestätigen und auf ihre Fragen und Kommentare zu antworten. Lassen Sie Ihren Teilnehmenden spüren, dass Sie ihre Teilnahme schätzen.
  • Zeigen Sie sich! Schalten Sie Ihre Kamera ein, wenn Sie Ihre einleitenden Worte und Bemerkungen machen. Erscheinen Sie auch am Ende vor der Kamera, um die Teilnehmer*Innen persönlich zu verabschieden. Selbst wenn Sie nicht mit Kamera zu sehen sind, achten Sie auf sich wie im Präsenzseminar. Lächeln Sie! Ihre Expertise und Ihre Professionalität wird so, selbst ohne Kamera kommuniziert. Wenn Sie ohne Kamera arbeiten, geben Sie ein Foto von Ihnen auf die erste Folie, damit Ihre Teilnehmenden wissen, mit wem Sie es zu tun haben.

Sie sind Online-Trainer und auf der Suche nach weiteren Tipps für die erfolgreiche Durchführung von Webinaren, Online-Workshops und E-Learning? In unserer Ausbildung zum LIVE Online-Trainer erhalten Sie umfangreiches und fundiertes Wissen zum Thema Online-Training.

Unsere nächsten Start Termine in 2020

  • 22. Sep. 2020
  • 03. Nov. 2020

Weitere Informationen zur zertifizierten Online-Trainer Ausbildung unter http://www.steginkgroup.de/trainings/follow-up-fuer-technik-trainer

Flyer zum downloaden: Online-Trainer-Ausbildung 2020

Hygienekonzept unserer Präsenzveranstaltungen…

Publiziert 18. Mai 2020 | Von Henriett Stegink

Wir freuen uns darauf, Sie wieder hier in Schwäbisch Gmünd vor Ort begrüßen zu können. Dabei haben Ihre Sicherheit, die unserer Trainer und Mitarbeiter höchste Priorität.

Bitte beachten Sie, die nachfolgend genannten Schutzmaßnahmen und unser Hygienekonzept zur Durchführung von Präsenzveranstaltungen während der Corona-Pandemie in unseren Räumlichkeiten!

Allgemeine Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln für Ihre Sicherheit

  • Halten Sie mind. 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen – auch während des Aufenthalts in und vor dem Gebäude in den Pausenzeiten.
  • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig mit Seife und halten Sie die Hust- und Niesetikette (Einmaltaschentücher verwenden und diese sofort entsorgen, Husten und Niesen in die Ellenbeuge) ein.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln, Umarmungen oder Berührungen.
  • Bitte tragen Sie zu Ihrem eigenen und zum Schutz anderer einen Mund-Nasen-Schutz in den Pausenzeiten und in den öffentlichen Bereichen des Gebäudes.

Weitere Informationen zu den Präsenzveranstaltungen

  • Die Seminarräume sind so gestaltet, dass der Mindestabstand eingehalten wird.
  • Im Seminarraum können Sie an Ihrem Platz auf den Mund-Nasen-Schutz verzichten.
  • Sollten Sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer Covid19-infizierten Personen gehabt haben, ist die Teilnahme an der Veranstaltung ausgeschlossen.
  • Bei Auftreten folgender Krankheitssymptome fahren Sie bitte nach Hause und melden sich bei dem Gesundheitsamt Ihres Wohnortes:
    • Geschmacksstörungen (Sie schmecken nichts mehr)
    • Neu auftretender Husten oder Atembeschwerden (die sie nicht schon vorher kannten)
    • Fieber über 38,3 Grad

Bitte beachten Sie außerdem:

Die Durchführung von Präsenzveranstaltungen in anderen Veranstaltungsstätten ist abhängig von den Vorgaben der Bundesländer. Bitte beachten Sie die Anweisungen zum Infektionsschutz in den jeweiligen Räumlichkeiten vor Ort.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Henriett Stegink mit Team

5 Benefits, die Mitarbeiter*innen begeistern

Publiziert 19. Mar. 2020 | Von Henriett Stegink

Ein gutes Gehalt reicht schon lange nicht mehr aus, um sich als attraktive*r Arbeitgeber*in zu präsentieren. Benefits sind daher ideal, um neue Mitarbeiter*innen zu begeistern und bereits etablierte Arbeitnehmer*innen stärker an das Unternehmen zu binden.

Wussten Sie, dass die Mitarbeitermotivation steigt, wenn Mitarbeiter*innen mit den angebotenen Benefits zufrieden sind? Viele betrachten Benefits neben dem Gehalt sogar als wichtigstes Kriterium, um sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden. Doch Achtung. Nicht jedes Benefits, welches Sie anbieten, verschafft Ihnen auch wirklich einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Arbeitnehmer*innen unterscheiden nämlich zwischen zwei Benefits. Die, die sie haben wollen und die, die sie als notwendig erachten.

Wenn Sie mit Vorteilen werben, die Bewerber*innen als notwendig erachten, verschenken Sie wertvolles Potenzial in der Mitarbeitergewinnung (und auch in der Mitarbeiterbindung). So sind eine moderne Arbeitsplatzgestaltung, Mitarbeiterevents, der Obstkorb und auch flexible Arbeitszeitmodelle insbesondere bei der jüngeren Generation mehr eine Selbstverständlichkeit, als ein wirklicher Bonus. Wir verraten Ihnen fünf Benefits, mit denen Sie wirklich punkten können.

1. Bezahlte Freistellungstage für soziales Engagement

Ob Jugendbetreuung, Umweltschutz oder andere soziale Projekte, jeder Mensch hat seine Herzensprojekte, für die er gerne mehr tun möchte, aber einfach keine Zeit hat. Bezahlte Freistellungstage bieten Arbeitnehmer*innen die Möglichkeit, an sozialen Projekten mitzuwirken und ihr Karma-Konto aufzufüllen. Ihnen ist es zu heikel Arbeitnehmer*innen gleich drei bis fünf Tag für ein soziales Projekt freizugeben? Dann fangen Sie klein an. Schließen Sie in Ihrem Unternehmen für einen Tag im Jahr die Türen und engagieren sie sich alle gemeinsam für ein vorher abgestimmtes soziales Projekt. Dass motiviert nicht nur die Arbeitnehmer*innen, sondern stärkt auch gleich noch den Teamgeist.

2. Hitzefrei im Sommer

Das Tech-Unternehmen Basecamp bietet seinen Mitarbeiter*innen ein ganz besonderes Benefit. Da an heißen Sommertagen die Welt für alle ein wenig langsamer läuft, kürzt das Unternehmen von Mai bis August die Fünf-Tage-Woche auf vier Tage. In Deutschland wäre dieser Zeitraum etwas großzügig gefasst, aber verkürzte Wochen oder Tage an wirklich heißen Tagen erfreuen die hitzegeschädigten Arbeitnehmer*innen. Und keine Sorge, Ihre Mitarbeiter*innen werden trotzdem alles fertig bekommen. Wer verzichtet schon gerne auf Freizeit?

3. Der beste Freund darf mit

Viele Hundebesitzer*innen möchten ihren vierbeinigen Freund gerne mit zur Arbeit nehmen. Warum auch eigentlich nicht? Hunde senken den Stress und können unter den richtigen Bedingungen für ein super Betriebsklima sorgen. Mehr dazu lesen Sie hier.

4. Kinderbetreuung

Insbesondere junge Eltern stehen oft vor der Herausforderung, einen geeigneten Kitaplatz zu finden. Und was, wenn der Kindergarten überraschend geschlossen hat oder sich andere Engpässe ergeben. Der Schokoladenspezialist Storck bietet für solche Fälle ein Familienbüro mit Spielecke für die Kleinen an. Das ist natürlich nicht in jedem Unternehmen möglich, aber insbesondere wenn es um das Thema Kinderbetreuung geht, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten um die Arbeitnehmer*innen zu unterstützen. Zum Beispiel bietet Sodexo einen Kinderbetreuungs-Pass an, der es Arbeitgebern ermöglicht, einen flexiblen Beitrag zu den Kinderbetreuungsausgaben zu leisten. Auch eine Kooperation mit einem Kindergarten in der Nähe des Arbeitsplatzstandortes ist durchaus eine denkbare Situation.

5. Betriebliche Altersversorgung

Mit der bAV können Arbeitnehmer*innen für den goldenen Lebensabend vorsorgen. Auf Sparbeiträge zur bAV müssen nämlich weder Steuern noch Sozialabgaben gezahlt werden und ist während der Ansparphase vor Pfändung geschützt.

Quelle: Kooperationspartner (Verlag Dashöfer GmbH)

So betrifft das Corona-Virus unsere Arbeitswelt

Publiziert 19. Mar. 2020 | Von Henriett Stegink

Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Restaurants, Universitäten und sogar Grenzen werden geschlossen. Doch was bedeutet das für mein Unternehmen? Darf ich jetzt ins Homeoffice? Wer zahlt mein Gehalt? Ein aktueller Überblick über Arbeitsrechtsfragen unter Covid-19.

Bei den Auswirkungen des Coronavirus auf unsere Gesundheit, die Gesellschaft und die Arbeitswelt herrscht derzeit große Unsicherheit. Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation. Wir haben deshalb übersichtlich für Sie zusammengestellt, wie Covid-19 die Arbeitswelt Mitte März betrifft und was Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen jetzt tun können und müssen.

Muss ich noch zur Arbeit kommen?

Wer aus Sorge um Ansteckung eigenmächtig zu Hause bleibt, riskiert eine Abmahnung oder gar eine Kündigung. Auch wenn die Kolleg*innen husten und niesen, ist das leider kein triftiger Grund, mit Berufung auf das Leistungsverweigerungsrecht zu Hause zu bleiben. Die S-Bahn und Busse fahren nicht? Dann haben Arbeitnehmer*innen Pech gehabt, denn sie tragen das sogenannte Wegerisiko und müssen ihre Anreise selbst organisieren.

Im Homeoffice gibt es keine Arbeitswege und auch eine deutlich verminderte Ansteckungsgefahr. Eine entsprechende Anordnung, so möglich, gilt jetzt als vernünftig und wichtig. Die Unternehmensberatung Ernst & Young hatte beispielsweise nach einem Infektionsfall Ende Februar bereits 1500 Beschäftigte in Düsseldorf ins Homeoffice geschickt. Doch es gibt kein gesetzlich verankertes Recht auf Homeoffice – und auch keine Pflicht, im Homeoffice zu arbeiten. Wer darauf besteht, auf die Arbeit zu kommen, darf das derzeit noch, sofern der Betrieb nicht von den Behörden geschlossen wurde.

Hier ist der Dialog geboten! Sprechen Sie die Probleme beim Arbeitgeber an und bemühen Sie sich gemeinsam um eine Lösung, die der Krise gerecht wird. Auch der Betriebsrat kann Ihnen hier weiterhelfen. Denn Arbeitnehmer*innen müssen nicht nur ihre Arbeit erbringen, Arbeitgeber*innen haben auch eine Fürsorgepflicht. Die gilt auch und insbesondere in Krisenzeiten und kann übrigens verschärft werden.

Muss ich weiter auf Dienstreisen gehen?

Derzeit dürfen Arbeitgeber*innen noch Geschäftsreisen anordnen. Immer mehr Unternehmen reagieren aber auf die Krise und beschränken oder verbieten sie sogar. Schon Ende Februar sagte der Nahrungsmittelriese Nestlé bis Mitte März alle Geschäftsreisen ab. Andere Unternehmen wie RWE oder Ikea schränken Reisen in betroffene Länder ein – das dürften allerdings sehr bald so ziemlich alle sein.

Hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung wegen des Coronavirus ausgesprochen, so gilt eine Reise dorthin für Arbeitnehmer*innen als unzumutbar. Viele Länder verbieten jetzt auch Einreisen aus Deutschland. Davon sind natürlich auch Urlauber*innen betroffen. Über Reisewarnungen und allgemeine Informationen über Reisen und Covid-19 informieren können Sie sich beim Auswärtigen Amt, auch der zugehörige Twitter-Account bietet eine tagesaktuelle Übersicht.

Was muss ich als Arbeitgeber*in tun, um Homeoffice zu ermöglichen?

Viele Unternehmen schicken Ihre Mitarbeiter*innen nach Möglichkeit bereits ins Homeoffice. Wichtig ist, dass Arbeitnehmer*innen aber für die Arbeit von zu Hause technisch ausgestattet sind. Wer keinen Laptop oder Computer hat, muss einen zur Verfügung gestellt bekommen. Kümmern Sie sich rechtzeitig darum, dass alle Mitarbeiter*innen die benötigte Soft- und Hardware erhalten.

Tipp für Online-Meetings: Google reagiert auf die weltweise Krise und ermöglicht u. a. die kostenlose Premium-Nutzung von Hangouts Meet. Wir stellen Stück für Stück unsere Präsenzseminare auf eine Online um.

Was macht den Arbeitsplatz sicher?

Arbeitgeber*innen müssen ihre Mitarbeiter*innen schützen – das ist auch gesetzlich geregelt. Derzeit sind viele Empfehlungen aber nicht unbedingt gesetzlich, sondern einfach vernünftig. Stellen Sie zum Beispiel Desinfektionsmittel am Eingang und auf den Toiletten zur Verfügung und weisen Sie energisch und wiederholt auf die Hygienestandards hin. Jeder sollte sich immer, aber insbesondere jetzt nach Toilettengang, Mittagspause, längerer Arbeit etc. gründlich und mit Seife die Hände waschen. Auf Händeschütteln und Umarmungen darf gerade gern verzichtet werden.

Wer einen Mundschutz tragen will, darf das zumindest bei erhöhter Infektionsgefahr durch Kontakt mit potentiell Infizierten, etwa wer als Sanitäter*in am Flughafen arbeitet. Ein Duty-Free-Shop hatte in Berlin gegen ein entsprechendes Mundschutz-Verbot geklagt. Der beklagte Arbeitgeber hatte rasch nachgegeben und schriftlich Mundschutz und Handschuhe genehmigt.

Was, wenn jemand im Büro hartnäckig hustet? Dann dürfen Arbeitgeber*innen diese Person kurzfristig freistellen. Auch wer seine Mitarbeiter*innen vorsorglich nach Hause schicken will, darf das tun, muss dann aber weiter Gehalt zahlen.

Wer zahlt mein Gehalt, wenn ich in Quarantäne bin?

§ 56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) greift, wenn Arbeitnehmer*innen unter durch die Behörden angeordnete Quarantäne gestellt werden. In den ersten 6 Wochen müssen Arbeitgeber*innen den Lohn dann fortzahlen. Eine Entschädigung erhalten sie auf Antrag je nach Bundesland entweder vom Gesundheitsamt oder der Bezirksregierung. Übrigens: Auch Selbstständige, die unter Quarantäne gestellt wurden, können bei Verdienstausfall einen Antrag auf Entschädigung stellen. Die Quarantäne muss allerdings offiziell verordnet worden sein. Die freiwillige Selbstisolation ist zwar eine gute Sache, stellt aber keinen Entschädigungsanspruch dar.

Auch bei Ansteckungsverdächtigen gilt ein Entschädigungsanspruch (§ 56 Abs. 1 Satz 1 IfSG)! Auch freie Mitarbeiter*innen können aufatmen, da von „Verdienstausfall“ statt beispielsweise „Verlust der Arbeitnehmerleistung“ die Rede ist.

Muss ich Gehalt fortzahlen, wenn wir im Unternehmen nichts produzieren können?

Grundsätzlich tragen Sie als Arbeitgeber*in das Wirtschaftsrisiko. Wenn etwa eine Lieferung aus z. B. China ausbleibt und dann nichts produziert werden kann, müssen Sie Ihren Beschäftigten weiterhin Arbeitsentgelt zahlen. Besonders Produktionsbetriebe, in denen die Arbeit nicht im Homeoffice getätigt werden kann, werden davon hart getroffen. Die gute Nachricht: In solchen Fällen ist der Ausgleich über Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich.

Wann kann mein Unternehmen Kurzarbeitergeld beantragen?

Die Bundesregierung hat schnell reagiert und angeordnet, dass bei Arbeitsausfällen, die auf das Coronavirus zurückzuführen sind, ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht. Arbeitgeber*innen melden sich dafür bei der zuständigen Agentur für Arbeit, die prüft, ob die Voraussetzungen für das Kurzarbeitergeld erfüllt sind.

Was ist, wenn die Behörden meinen Betrieb schließen?

Arbeitgeber*innen müssen bei Betriebsstörung den Lohn weiterzahlen – auch wenn sie selbst die Betriebsstörung oder -schließung nicht verschuldet haben. Sie tragen das Betriebsrisiko infolge behördlicher Maßnahmen, wenn das Risiko der behördlichen Maßnahmen im Betrieb durch dessen besondere Eigenschaften bereits angelegt gewesen war, wie etwa bei Fluglinien, die in der Vergangenheit aufgrund einer Aschewolke nach einem Vulkanausbruch nicht fliegen dürfen.

Allgemeine Gefahrenlagen wie etwa Kriege gehören ausdrücklich nicht in diese Kategorie, da sie die Funktionsfähigkeit des Betriebs als solche nicht beeinträchtigen. Das gilt auch für Epidemien. Also können Arbeitgeber*innen die Entschädigungsansprüche nach § 56 IfSG nutzen.

Was ist mit meinen Kindern, wenn die Schule zu hat?

Bald sind Kindergärten und Schulen bundesweit geschlossen. Eine Notfallbetreuung ihrer Kinder können allerdings nur Eltern in Anspruch nehmen, deren Berufe systemrelevant sind und die keine Alternativbetreuung ihrer Kinder organisieren können. Als systemrelevant gelten beispielsweise Jobs in der Energiebranche, in der Gesundheit, der medialen Krisenkommunikation, in Transport und Verkehr, Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sprich in allem, was wir zum nackten Überleben brauchen. Wie die Regelung in Ihrem Bundesland aussieht, erfahren Sie beim entsprechenden Bildungsministerium im Onlineangebot.

Übrigens: Die Kinder zu den Großeltern zu schicken, mag auf den ersten Blick eine gute Lösung sein – da ältere Menschen aber zur Risikogruppe von Covid-19 gehören, wird davon dringend abgeraten. Stattdessen sollen sich Familie, Freund*innen und Nachbar*innen zur Kinderbetreuung verabreden, ohne dabei zu große Gruppen zu bilden.

Doch was, wenn alle diese Möglichkeiten nicht bestehen und Ihr*e Arbeitgeber*in verlangt, dass Sie trotzdem weiter zur Arbeit kommen? Dann sollten Sie schleunigst das Gespräch suchen und eine Homeoffice-Regelung finden. Ist das nicht möglich, können Sie sich auf § 616 BGB berufen. Demnach haben Sie Anspruch auf eine bezahlte Freistellung, für die Sie keinen Urlaub einreichen müssen. Dieser Anspruch gilt leider nur für wenige Tage. Einige Arbeits- und Tarifverträge schließen ihn sogar per Klausel aus. Andere Möglichkeiten, die Sie Arbeitgeber*innen anbieten können, wären etwa bezahlter oder auch unbezahlter Urlaub oder der Abbau von Überstunden. Hier sind Arbeitgeber*innen dringend aufgefordert, ihren Mitarbeiter*innen entgegenzukommen.

Wann muss ich mich eigentlich testen lassen?

Sie haben Husten und Halsschmerzen und müssen viel niesen? Selbst wenn Sie sich dadurch nur leicht beschwert fühlen, könnten Sie sich mit Covid-19 angesteckt haben. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen:

  • Hatten Sie in den letzten 2 Wochen Kontakt zu jemandem, bei dem im Labortest Covid-19 festgestellt wurde?
  • Waren Sie in einem Gebiet, in dem es bereits zu vielen Erkrankungen mit Covid-19 gekommen ist?
  • Besteht bei Ihnen eine Vorerkrankung oder wird eine Atemwegserkrankung bei Ihnen schlimmer (Atemnot, hohes Fieber etc.)?
  • Stehen Sie bei Ihrer Arbeit oder im Ehrenamt mit Menschen in Kontakt, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z. B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege)?

Eine positive Antwort genügt! Das Robert Koch Institut empfiehlt Ihnen, sich testen zu lassen. Isolieren Sie sich schon vor dem Testergebnis, indem Sie zu Hause bleiben, enge Kontakte meiden, sich gründlich die Hände waschen und bei Kontakt z. B. einen Mundschutz tragen, der auch die Nase abdeckt. Aktuelle Informationen zu Hygiene und Notfallversorgung erhalten Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts.

Wie versorge ich mich jetzt mit Nahrung, Medikamenten und Hygieneprodukten?

Desinfektionsmittel und Klopapier, Nudeln und Konserven, Baby- und Tiernahrung: Überall in Deutschland werden diese Dinge in den Läden knapp. Das Hamstern ist eine normale menschliche Reaktion auf eine Krise – aber eben auch eine gefährliche. Menschen, die sich nicht leisten können, im Dutzend zu kaufen, stehen in den letzten Wochen und Tagen oft vor wortwörtlich leeren Regalen. In der Putzkammer zu Hause stapelt sich derweil mehr Klopapier, als man aufbrauchen kann. Kaufen Sie ein, so normal es geht. Die Supermärkte werden nach derzeitiger Beobachtung offenbleiben.

Noch viel bedrohlicher ist die Knappheit von Desinfektionsmitteln und Schutzmasken. Die sollten eigentlich die Menschen schützen, die immunkompromittiert sind, deren Immunsystem also bereits durch Vorerkrankungen oder hohes Alter geschwächt ist. Für sie und die Menschen, die sie behandeln und besuchen, ist der Zugang zu Desinfektionsmitteln absolut überlebensnotwendig. Viele Krankenhäuser und Altenheime verbieten zum Schutz ihrer Patient*innen und Bewohner*innen bereits den Besuch von Angehörigen.

Wohin soll das noch alles führen?

Wie viele Opfer das Coronavirus noch fordern wird, ist derzeit schwer abzusehen. Dass je nach Stadt und Bundesland unterschiedliche Regelungen und Empfehlungen zum Umgang mit Covid-19 herausgegeben werden, macht einen Überblick oft schwierig. Schon jetzt ist klar, dass diese Krise nicht ohne Spuren an uns vorbeiziehen wird – und in der Gesellschaft und Wirtschaft noch lange nachhallen wird.

Umso wichtiger ist es jetzt, ruhig und vernünftig zu bleiben. Lassen Sie sich nicht in Panik versetzen, doch nehmen Sie Corona auch nicht auf die leichte Schulter. Am besten schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen, indem Sie sich an die Hygieneregeln halten und soziale Kontakte möglichst beschränken. Arbeitgeber*innen haben jetzt die Gelegenheit, Homeoffice einer wichtigen Probe zu unterziehen und für die Zukunft zu lernen. Durch Homeoffice sind weniger Menschen auf dem Weg ins Büro und im ständigen physischen Kontakt – so werden übrigens auch Menschen geschützt, die eben nicht ins Homeoffice können, wie das in vielen systemkritischen Jobs der Fall ist.

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden!

Quelle: Kooperationspartner (Verlag Dashöfer GmbH)

SteginkGroup erhält Landesweiterbildungspreis 2018

Publiziert 28. Nov. 2018 | Von Henriett Stegink

Landesweiterbildungspreis 2018 prämiert innovative Weiterbildungsprojekte

Staatssekretär Volker Schebesta MdL: Die Preisträger greifen auf besondere Weise die Bedürfnisse erfahrener Mitarbeiter/innen auf und stärken im Sinne des lebenslangen Lernens die Weiterbildung in der zweiten Lebenshälfte.

Staatssekretär Volker Schebesta MdL hat im September 2018 die drei Preisträger des Landesweiterbildungspreises 2018 ausgezeichnet. Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis stand in diesem Jahr unter dem Motto „Weiterbildung im Zeichen des demografischen Wandels“. Den zweiten Preis nahm die SteginkGroup-academy für ihr innovatives Blended Learning Konzept: „Zertifizierte Ausbildung zum Competence-ServicesBerater“ entgegen.

„Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft spielen Bildungsangebote, die speziell reifere Mitarbeiter/innen in den Blick nehmen, eine zunehmend wichtigere Rolle. Das innovative Blended Learning Konzept „Zertifizierte Ausbildung zum Competence-Services-Berater“ welches in Kooperation mit Gerd Duffke, Fa. TRUMPF im Projektverbund „Fit for Service“ entstand, greift auf besondere Weise die Bedürfnisse älterer Mitarbeiter/innen auf und bezieht deren Fähigkeiten und langjährige Berufserfahrungen ein. Im Sinne des lebenslangen Lernens stärken sie damit die Weiterbildungsbeteiligung von älteren Mitarbeitern“, sagt Schebesta bei der Preisverleihung. Die Preisverleihung war Höhepunkt des Fachtages „Weiterbildung im Zeichen des demografischen Wandels“ des Bündnisses für lebenslanges Lernen.

Unter Vorsitz von Prof. Uwe Bähr vom Landesseniorenrat Baden-Württemberg – hat die Jury die drei Preisträger ausgewählt, die hinsichtlich der empfohlenen Kriterien besonders überzeugten. Diese Kriterien waren Zielgruppenorientierung, Innovation, Niederschwelligkeit, Übertragbarkeit auch auf andere Zielgruppen sowie Nachhaltigkeit durch Einsatz Neuer Medien.

Mit dem innovativen Blended Learning Konzept der SteginkGroup-academy „Zertifizierte Ausbildung zum Competence-Services-Berater“ soll den Anforderungen und den neuen Rollen der Servicetechniker in Industrieunternehmen Rechnung getragen werden. Das Aufgaben- und Tätigkeitsgebiet von Servicetechnikern im Maschinen – und Anlagenbau ist facettenreich. Hinzu kommen neue Lern- & IT- geprägte Arbeitsszenarien, kommunikationsfreudige Aufgaben für Applikations- und Maschinenberatungen. Anders als bei jungen Servicetechnikern haben u. U. erfahrenere Mitarbeiter im Servicebereich eine geringere Affinität/Vorerfahrung zu solch IT geprägten Arbeits- und Vermittlungsszenarien. Dies trifft vor allem für erfahrene Servicetechniker zu, die häufig eher „konventionellen“ d. h. vertrauten Methoden zur Problemlösung und Vermittlung präferieren machte Henriett Stegink in Ihrer Projektvorstellung deutlich!

Das innovative Blended Learning Konzept „Zertifizierte Ausbildung zum CompetenceServicesBerater“ vermittelt in kompakter Form die hierfür wichtigen Kenntnisse und Fähigkeiten. Fundamente für das erfolgreiche Managen von Vertriebsorganisationen, praxisorientierte Kommunikations- Beratungs- und Vermittlungskonzepte werden erlernt.

 

 

 

im Bild v. r. Staatssekretär Volker Schebesta (MdL Baden Württemberg), Henriett Stegink (SteginkGroup-academy) Gerd Duffke (Trumpf) bei der Verleihung des Landesweiterbildungspreis 2018.

Alle zwei bis drei Jahre zeichnet die Landesregierung mit dem Landesweiterbildungspreis besonders innovative und erfolgreiche Weiterbildungsprojekte aus Baden-Württemberg aus. Damit soll zum einen das Bewusstsein für die Bedeutung der Weiterbildung und des lebenslangen Lernens in der Öffentlichkeit gestärkt, zum anderen die Leistungs- und Entwicklungsfähigkeit baden-württembergischer Weiterbildungsträger in besonderer Weise sichtbar gemacht werden.

 

 

Quelle: Verleihung Weiterbildungspreis 2018

Den FÜHRUNGSALLTAG effzient organisieren

Publiziert 06. Aug. 2018 | Von Henriett Stegink

Dieser Beitrag erhält Tipps, wie Sie Ihren Führungsalltag effzienter organisieren können und zeigt, wie Sie sich mit einem guten Zeitmanagement Ihren Arbeitsalltag erleichtern.

1. DEN TAG PLANEN

Strukturieren Sie vor Beginn der Tagesarbeit (oder am Abend vorher) Ihre Aufgaben und Termine: Was steht heute an? In welcher Reihenfolge und wann wollen Sie die Aktivitäten bearbeiten? Wie lange brauchen Sie jeweils dafür?

2. PRIORITÄTEN SETZEN

Legen Sie fest, was für Sie (!) wichtig ist. Kennzeichnen Sie alle Aufgaben, die Sie unbedingt erledigen müssen, weil sie für Ihren privaten oder berufichen Erfolg entscheidend sind, mit einer „1“. Die „2“ vergeben Sie für Aktivitäten, die dringend sind, die Sie aber delegieren oder auch verschieben können. Eine „3“ erhalten Aufgaben, die Sie irgendwann oder im Extremfall auch gar nicht erledigen müssen.

3. AUFGABEN GLIEDERN

Sie können sich nicht an einen festen Zeitplan halten? Dann erstellen Sie eine To-do-Liste und gliedern Sie die Aufgaben nach Wichtigkeit, das Dringendste steht dabei ganz oben. Alternativ können Sie auch Arbeitsblöcke mit Symbolen versehen (Beispiel: „T“ für Telefongespräche, „M“ für Mitarbeiterkontakte oder „K“ für Kundendialoge) und diese Aufgaben gesammelt abarbeiten.

4. ZEITRAHMEN SETZEN

Ein festes Zeitlimit hilft Ihnen dabei, zielstrebig an einer Aufgabe zu arbeiten. Dauert eine Aufgabe länger als vorgesehen, dann prüfen Sie: Ist die Aufgabe so wichtig, dass Sie weitere Zeit drangeben (und damit anderes verschieben) müssen? Wie viel? Oder ist dasErgebnis schon ausreichend? Wenn nicht: Legen Sie fest, wann und wie lange Sie an dieser Aufgabe weiterarbeiten.

5. REALISTISCH KALKULIEREN

Packen Sie nicht zu viele Aufgaben mit höchster Priorität in Ihren Tag und lassen Sie  ausreichend Luft für Unvorhergesehenes, für eventuell notwendige Umwege zum Ziel. Verplanen Sie nicht mehr als zwei Drittel Ihrer Zeit.

6. KONSEQUENT DELEGIEREN

Prüfen Sie bei der Planung, ob Sie unbedingt alles selber erledigen müssen. Vielleicht gibt es ja Aktivitäten, die andere für Sie übernehmen können. Gerade Durchführungs- und Verwaltungstätigkeiten eignen sich in vielen Fällen fürs Delegieren. Konzentrieren Sie sich auf die für Ihren Erfolg entscheidenden Aufgaben.

7. UNANGENEHME DINGE ANPACKEN

Beginnen Sie den Tag gleich mit dem „dicksten“ Brocken, etwa einer unangenehmen Pfichtaufgabe. Ist die geschafft, steigt die Stimmung und die anderen Arbeiten gehen leicht von der Hand. Alternativ können Sie auch mit einer Aufgabe, die Ihnen besonders gut liegt, in den Tag starten. So haben Sie ein erstes Erfolgserlebnis, das Sie für die weitere Arbeit befügelt.

8. SCHRITT-FÜR-SCHRITT VORGEHEN

Befassen Sie sich nicht gleichzeitig mit allen Aufgaben, denen Sie die Priorität „1“ gegeben haben. Von jedem ein bisschen, das bringt gar nichts. Erledigen Sie deshalb konsequent eins nach dem anderen. Arbeiten Sie entweder die Einser-Prioritäten der Reihe nach ab oder sortieren Sie diese nach Neigung und Spaß an der Aufgabe. Das garantiert Ihnen, dass Sie zumindest die für Ihren Erfolg wichtigsten Schritte gegangen sind, wenn Sie nicht das ganze Pensum schaffen.

9. AUSZEIT FÜR DEN CHEF

Erfolgreiches Leben besteht in der Balance zwischen Beruf und Privatleben. Planen Sie deshalb in jeden Ihrer Tage sehr bewusst auch Zeit für sich selbst ein – am besten jeden Tag Ihre ganz persönliche Stunde für Sport oder sonstige Hobbys. Genauso wichtig: Zeit für Familie, Freunde und soziale Kontakte einplanen.

10. BILANZ ZIEHEN

Beurteilen Sie vor allem den Tag als Ganzes – so vermeiden Sie es, vielleicht negative Einzelereignisse überzubewerten. Gerade wenn Sie einiges nicht geschafft haben: Blicken Sie nicht nur auf das, was noch zu tun bleibt. Machen Sie sich vor allem bewusst, was Sie heute geleistet und erreicht haben. So gehen Sie nicht mit dem drückenden Gefühl der unerledigten Dinge in den Feierabend.

Quelle: eigene Recherchen (Holzmann Medien)

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